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Nun offiziell: Spanien sucht um Rettung durch den EFSF an

Wirtschaftsminister Luis de Guindos hat am Samstagabend offziell angekündigt, dass Spanien Mittel des EFSF zur Bankenrettung in Anspruch nehmen wird. Euro Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat die Hilfe umgehend zugesagt.

Am Samstagabend hat der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos in einer Erklärung bekanntgegeben, dass Spanien zur Rettung seiner Banken Mittel des EFSF beantragen wird. Ein offizielles Ansuchen wird in den kommenden Wochen erfolgen. Zuvor wollen die Spanier herausfinden, wieviel Geld sie überhaupt brauchen. Dazu werden sich die Unternehmensbetartungen Oliver Wyman und Roland Berger mit dem Problem vertraut machen.

Interessanterweise ist von den großen Wirtschaftsprüfern nicht mehr die Rede. Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte noch vor einigen Tagen angekündigt, die Bilanzen aller Banken von den Big Four (Ernst & Young, KPMG, Deloitte und PWC) prüfen zu lassen.

Der Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, sagte unmittelbar nach der Bekanntgabe, dass die EU dem Ansuchen der Spanier nachkommen wird.

Wie der Bailout-Deal genau aussieht – hier bei DWN.

Kommentare

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  1. Hoppe007 sagt:

    Herzlichen Dank an Spanien dafür, dass sie bereit sind unser Geld anzunehmen.

  2. Atreides sagt:

    Nach der Pressekonferenz des Premierministers Rajoy von heute dient das „zinsgünstige Darlehen“ dazu, die Kreditvergabe in Spanien zu ermöglichen, es sei eben auch nur ein Darlehen an die Banken. Während gestern de Gundos no behauptete, die Kontrolle über die Mittelverwendung unterliege der Bank von Spanien, in die die EU auch weiterhin Vertrauen habe, hat doch Obama kurz danach verkündet, die Kontrolle unterliege dem IWF (der bekanntlich vom Club Bilderberg beherrscht wird). Das bedeutet also, daß Spanien der Kontrolle des IWF untersteht. Nach Rajoy bedeutet dieses „Darlehen“ eine Stärkung des Euros und der EU, das „Darlehen“ sei eben der Erfolg der innereuropäischen Zusammenarbeit. Bleibt abzuwarten, on die 100 Mrd. Euro tatsächlich die Kreditvergabe an Unternehmer und Private erleichtern. Aber ohne Zweifel stehen wir in Spanien in einem Monar vor den gleichen Problemen wie letzte Woche. Noch letzen Sommer (2011) konnte man lesen, daß der IWF für Spanien ein rettungspaket von 800 Mrd. Euro vorbereitete, das ist jetzt wahrscheinlich nur der Anfang dessen, was schon vor einem Jahr klar war. Der Euro ist am Ende, die wollen das nur nicht zugeben.

  3. Schievelbein sagt:

    wer hier noch -vielleicht aus trotz, eitelkeit, wie auch immer- die wahrheit spricht, ist sarrazin. die hilfe an griechenland, 80 milliarden, „….sind in die tonne gestoßen…“
    das gleiche wird mit spanien, frankreich, italien etc. geschehen – und gab es eine reaktion
    im blätterwald? in der bevölkerung?
    80 milliarden sind 8 millionen eigentumswohnungen a 80.000 ,00 euro oder anders
    16 millionen nrw-bürger bekommen auf ihr konto 40.000,00 euro (vierzigtausend).
    für diese summe stricken die omis in nrw lebenslänglich – vielleicht nicht alle, ist egal!

    welche gigantische verschuldung, bzw. versklavung hier eingeläutet wird ist die größte sauerei seit 1918. schäuble und konsorten müßten vorladungen von der staatsanwaltschaft bekommen, weil sie freiwillig (oder hängen sie doch an der strippe?) sich zum handlanger der finanzoligarchie machen!

  4. Cecylia sagt:

    Ohne Regierung hätte man in Deutschland nichts zu lachen.

  5. IM Larve sagt:

    Wenn Acs, Actividades de Construccion y Servicios S.A. 53,61% Hochtief Anteile – die durch Kreditvergabe von deutschen Steuergeld über den EFSF an spanische Banken und von dort an ACS ermöglicht wurde – wieder zwangsliquidiert werden – könnte Erika über den ESM oder die Bundesbank die Hochtief Aktien wieder für Deutschland pfänden lassen – als Staatsdividenden Bauaktien – damit wir nicht nur Target 2, EFSF oder ESM Wegbuchungsbefehle zum Teil (weil beim ESM ja geheim) mit ansehen müssen.

  6. shobozenzo sagt:

    Man weiß ja nicht wieviel Geld man eigentlich braucht, wie auch, wenn man einen
    finanziellen Saustall hat. Man fängt harmlos einmal mit 40 Milliarden an, testet die
    Reaktionen, dann könnten es auch 100 Milliarden sein, die Herr Juncker in seiner
    Großzügigkeit sofort zusagt. Darauf hat er schon lange sehnsüchtig gewartet,
    dass Spanien Geld offiziell verlangt, der wahre Verlust dürfte in die Billionen ge-
    hen, bei den unter Wasser stehenden Immos und den ständig sinkenden Immo-
    preisen. Zahlen wir doch glatt oder? Die Bonis, die sich die Bankiersverbrecher
    der Pleitebank Bankia in Höhe von 20 Millionen schnell noch aus der fast leeren
    Kasse genommen haben, zahlen wir doch mit, sind ja nur Peanuts.

  7. Daggi sagt:

    Tja das AAA deutschlands soll ja abgestuft werden….
    Aber wenn ja schon ofizielll wird das Deutschland immer zahlungsunfähiger wird…. warum bürgt man Deutschland weiterhin erbrechende Schulden anderer Staaten auf????

    • Tacheles sagt:

      Weil unsere Politiker nur vertuschen wollen, welchen Bockmist sie mit Einführung des Euros verbrochen haben.

      Solange wie möglich den großen Crash hinauszögern oder halt ständige Inflation (so zwischen 5 und 10 %) akzeptieren, Hauptsache das Wahlvieh wird nicht allzu schnell unruhig.

      Alles nach der Devise: Nach uns die Sinflut.

      Das sind unsere Blockparteien, das sind CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne.

      Deshalb nie wieder Blockpartei, besser Freie Wähler das nächste mal!

  8. Autofokus sagt:

    Ein Zitat eines Bilderbergers nach dem neuesten Treffen:

    Dazu muss man wissen, dass die Washington Post mehr oder weniger das Hausorgan der Bilderberger ist.

    Was stand nun am Montag nach dem Treffen (der Bilderberger) auf der Editorial-Seite der Washington Post? Roger Altmans These lautete folgendermaßen: Europa ist am Rande des Verderbens, der Kontinent befindet sich am Abgrund, der absoluten Katastrophe! Altman rechne mit Banken-Panik und -Runs innerhalb der nächsten Wochen und er sprach von einer hoffnungslosen Lage. Die einzige Rettung sieht Altman offenbar in der Austerität, in der Verschmelzung sämtlicher europäischer Staaten auf der Basis des Programms eines umfassenden Abbau- und Spar-Wahns.

    Wer mehr lesen möchte, der ganze Artikel ist hier :

    http://info.kopp-verlag.de/index.html

    Diese „einzge Rettung“ ist von den EUSSR-Schergen zusammen mit Merkel und Schäuble intensiv in Arbeit, bisher recht erfolgreich, wie man unschwer feststellen kann.

  9. IM Larve sagt:

    Spanische Habsburger verlangen von deutschen Fuggern mehr Geld für Krieg.