Studie: Energiewandel erfordert mehr Forschung und schnelleren Ausbau der Stromnetze

Um die Energiewende bis 2050 optimal umsetzen zu können, müssen die Speicherforschung und der Stromnetzausbau stark intensiviert werden. Nur so kann der Ausbau der Erneuerbaren Energie wirtschaftlich und technisch optimal umgesetzt werden.

Bis 2050 will die Bundesregierung die Energiewende deutlich vorangebracht haben. Aber um das umzusetzen, müssen noch erhebliche Herausforderungen überwunden werden. So sollten etwa der Stromnetzausbau und die Speicherforschung erheblich vorangetrieben werden. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Energiespeicher für die Energiewende“ des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), die die den Speicherungsbedarf und Auswirkungen auf das Übertragungsnetz für Szenarien bis 2050 untersucht.

Kurzfristig gilt es, zu ermitteln, welcher Speicherungsbedarf bezüglich der Verteilnetze der Einbettung Deutschlands in das europäische Stromversorgungssystem notwendig ist und den Ausbau und die Aufteilung der Stromnetze zu beschleunigen. Vor allem bei den Regulierungen und dem Aufbau des Stromnetzes gebe es Nachholbedarf.

Langfristig müsste zudem intensivere Forschung bei der Speichertechnologien betrieben werden, um sie wirtschaftlich und technisch verfügbar zu machen. Derzeit diene der Speichereinsatz bei einem Anteil Erneuerbarer Energien in Höhe von 40 Prozent insbesondere dazu, die fossile Stromerzeugung zu optimieren. Bei einem Ausbau der Erneuerbaren Energien auf bis zu 80 Prozent und mehr bedarf es allerdings geeigneterer Speichertechnologien. Hierfür, so die Studie müsse vor allem die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.

Kommentare

Dieser Artikel hat 2 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. rugoe sagt:

    Das ist pure Volksverdummung! Wir brauchen weder neue Stromtrassen noch irgendwelche Speicher für völlig unsinnige Wind- u. Solarenergie! Bis max. 2025 können sämtliche AKWs, Gas-, Kohle- u. Ölkraftwerke abgeschaltet und ersetzt werden. Man muss nur die wirklich neuen Energietechniken verwenden. Die sind vorhanden und können sofort umgesetzt werden. Noch dazu sind diese wesentlich billiger, absolut sauber und können dezentral eingesetzt werden. Die Ungläubigen können sich hier auf http://www.slimlife.eu erkundigen.

  2. Richard sagt:

    Das sind Pseudodiskussionen.

    Kein Nato-Staat will eine umfassende Energiewende, welche das Öl substituiert. Das wäre der Tod des Öl-gekoppelten Dollars, dessen Geldmenge viel zu groß im Verhältnis zur Leistung der US-Volkswirtschaft ist. Der US-Militärapparat finanziert sich letzlich über die Ölbindung des Dollar. Eine Wechsel der Natostaaten auf alternative Energien wäre der Zusammenbruch des US-Imperiums.

    Merkel hat gerade erst Exxon Mobil die Konzessionen für den Ölschiefer in der Eifel zugeschanzt – praktisch ohne Wissen der Bevölkerung.

    Das Ganze funktioniert andersherum. Die BRD-Behörden, wie auch das Patentamt verhindern traditionell jegliche Zulassung echter alternativer Energiegewinnungsmöglichkeiten. Ganz besonders die, welche die Bürger dezentral und damit unabhängig betreiben könnten. Diesel z.B. läßt sich längst synthetisch herstellen. Hier mal ein Beispiel:

    http://www.youtube.com/watch?v=Hc-8dvvXWME

    Wer sich die Situation aus technischer Sicht klarmachen will, berechne doch mal die Energiemenge, welche die Natur pro Jahr gegen ein freistehendes Einfamilienhaus wirft. Macht schon nachdenklich!

    Oder man frage sich wie die Distel am Straßenrand aus Sonne Öl produzieren kann. Ein einfaches Unkraut kann Öl aus Sonne produzieren und Nobelpreisträger nicht? Come on!
    Was kann die Pyrolyse, was ein Katalysator?

    Was immer der Bevölkerung angeboten wird, wird logischerweise teurer als Öl sein und zentral von den Konzernen geliefert. Die Situation ist ganz ähnlich wie zu Zeiten Galileis. Die energietechnische Unabhängigkeit der Bevölkerung oder ganzer Staaten darf nicht sein.