EZB senkt offenbar erneut Anforderungen an Kredit-Sicherheiten

In Ermangelung anderer Assets könnte die EZB den Banken erlauben, Wertpapiere aus Immobilienkrediten könnten künftig als Sicherheit von EZB-Kredite zu hinterlegen. Vor allem spanischen Banken würde dies helfen. Die EZB selbst will die Pläne nicht kommentieren.

Im Markt waren am Donnerstag Spekulationen zu hören, die Europäische Zentralbank könnte die Anforderungen an die Sicherheiten, die Banken bei ihr für Kredite hinterlegen müssen, erneut herabsetzen. Die EZB will die Spekulationen über eine angebliche Herabsetzung der Anforderungen auf Anfrage der Deutschen Mittelstands Nachrichten nicht kommentieren. Erst im Dezember hatte die EZB die Sicherheiten letztmalig offiziell erweitert.

Demnach könnten Banken künftig mehr Wertpapiere, die auf Kreditgeschäften basieren, als Sicherheiten bei der EZB hinterlegen und dafür frisches Geld bekommen. Davon würden vor allem die spanischen Banken profitieren, die besonders viele Kreditpapiere besitzen.

Mit diser Maßnahme würde es die EZB der Bank of England gleichtun, die in der vergangenen Woche risikoreichere Assets als Sicherheiten zuließ.

Kommentare

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  1. Humbug sagt:

    Ist doch praktisch. Man verleiht virtuelles Geld, dass man gar nicht hat an irgendwelche Gläubiger. Meistens handelt es sich hierbei um korrupte Regierungen, die sich den Löwenanteil selber beiseite schaffen. Zur Rückzahlung, natürlich mit Zins und Zinseszinz, werden die Bürger (vor allem auch deutsche) verpflichtet, die nie einen Cent dieses Geldes jemals gesehen haben.

  2. Werner sagt:

    Bald akzeptiert die die eigenen Regeln missachtende und damit typische EU-Institution auch getragene , nicht gewaschene Unterwäsche als ausreichende Sicherheiten .

    mfg. Werner

  3. Der Bilanzfriseur sagt:

    Hat diese EZB überhaupt noch Deckungen für ihre Ausleihungen, welche den Namen „Deckung“ auch tatsächlich verdienen?