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Finnland lehnt Kauf von Staatsanleihen durch den ESM ab

Trotz der neuen Beschlüsse vom EU-Gipfel hat die finnische Regierung angekündigt, den Kauf von Staatsanleihen durch den ESM zu blockieren. Auch die Niederlande unterstützen die Finnen in diesem Vorhaben.

Es ist noch keine drei Tage her, dass die Regierungschefs beim EU-Gipfel beschlossen haben, dass der ESM in Zukunft Anleihen von angeschlagenen Staaten wie Italien und Spanien kaufen kann. Doch in Finnland sieht man das im Nachhinein anders. Die finnische Regierung hat am Montag darauf hingewiesen, dass die gerade diesen Ankauf von Anleihen am Sekundärmarkt blockieren werde. Die Niederlande hätten dieselbe Aussage gemacht.

Damit könnte der erste Beschluss bereits Schwierigkeiten bei der Umsetzung haben. Um einen solchen Ankauf zu ermöglichen, so wurde es festgelegt, bedürfe es der Einstimmigkeit unter den Mitgliedsstaaten. Lediglich in einer „Notsituation“ bedarf es einer 85 prozentigen Zustimmung der Anteilseigner, basierend auf der Menge, die jedes Land eingezahlt hat.

Kommentare

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  1. Finanzkrieg sagt:

    Den Franzosen fehlen „fürs erste“ 40 Mrd.€. Wenn der ESM installiert ist können die wahren Transfer aus Deutschland nach Frankreich geheimgehalten werden.

    Griechenland pleite
    Portugal pleite
    Spanien pleite
    Zypern pleite
    Italien pleite
    Frankreich pleite

    Die Euro-Pest nimmt ihren Weg durch Europa. Immerhin konnte mit den deutschen Transferzahlungen schon die Infrastruktur der MED-Staaten aufgebaut werden.
    Erst wenn Deutschland unter dem EU-Monster komplett in die Pleite geführt worden ist werden die MED-Staaten den Währungs-Irrtum zugeben.

    Entstehung und Konstruktion von EU und Euro sind nur auf den Raubzug gegen Deutschland ausgelegt. Die Kollaborateure in Berlin haben gute Arbeit geleistet.

    • Renzge sagt:

      Genauso ist es.
      Es wäre ja furchtbar, wenn alle außer Deutschland pleitegehen.

    • guantanamera sagt:

      Deutschland wird bald von den Rating-Agenturen abgestraft werden. Dann ist dieses Spiel zu Ende bevor es richtig losgegangen ist.

      Wahrscheinlich wird das jedoch erst nach den amerikanischen Präsidentschaftswahlen geschehen.

      Aber danach beginnt wieder ein neues Spiel und nicht wir werden den Spielverlauf oder die Spielregeln beeinflussen. Wir sind ab sofort zu reinen Zuschauern degradiert.

      Das Entscheidende für die Politikentscheider (das sind andere Personen als die bekannten Politiker) ist nicht das Absaugen deutscher Kredite sondern die dauerhafte Installation eines überschaubaren, leicht zu manipulierenden Gouverneursrates mit nahezu unbeschränkten Vollmachten.

      Manchmal kommen sie mir vor wie autistische Kinder. Endlich haben sie ihr Lieblingsspielzeug, von dem sie immer geträumt haben. Wenn der Rest vor die Hunde geht, ist ihnen das nicht einfach egal. Sie bekommen es deswegen nicht mit, weil spielen wichtiger ist.

    • Heavenshill sagt:

      Das waren leider nicht alle

      Es fehlen

      Slowenien
      Irland
      Hungarn

      Wer hat eigentlich noch finanzielle Mittel?
      Wer soll das alles bezahlen?

      Und dann stimmen unsere Abgeordneten für den ESM?!

      Wer rennt den schon freiwllig ins offene Messer?

  2. MIKEMT sagt:

    Die „Not“ ist von langer Hand geplant, wenn man den Aussagen einer Riege von amerikanischen Präsidenten, Wirtschaftsfachleuten u.a. glauben darf. Sie beschreiben sehr präzise wie und warum Krisen geplant werden. Das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun.
    Selbst wenn diese Krise nicht nach der Jahrhundertwende geplant worden wäre, hätte es genug intellegente Menschen auch in den den Regierungen geben müssen, denen Mißstände hätten auffallen müssen, zumal es ja auch eine Reihe von bemerkenswerten Veröffentlichungen gab.
    Von einer „Not“ sollte deshalb niemand sprechen.
    Wer ein politisches Europa einführen will, sollte dies ganz legal demokratisch über die Haustür und nicht über einen Hintereingang versuchen.