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Investor Marc Faber: Deutschland hätte Eurzone vergangene Woche verlassen sollen

Der Schweizer Investor Marc Faber glaubt, der Euro-Austritt Deutschlands wäre vergangene Woche der einzig richtige Schritt gewesen. Durch die Beschlüsse des EU-Gipfel müsse Deutschland nun direkt an überschuldete Staaten zahlen.

Der Schweizer Investor Marc Faber („Dr. Doom“) vertritt die Auffassung, dass die Beschlüsse des EU-Gipfels von vergangener Woche für Deutschland zu einem erheblichen Problem werden. Faber sagte Bloomberg TV: „Wenn ich die Deutschen wäre, wenn ich Deutschland politisch führen würde, ich hätte die Euro-Zone in der vergangenen Woche verlassen. Das ist eine teure Entscheidung, aber es gibt Verluste, und irgendwo, irgendwann werden diese Verluste realisiert werden müssen.“

Vor allem die beschlossene Rettung der Banken ist aus Fabers Sicht verhängnisvoll: „Wenn man eine oder 100 kranke Banken in eine Union steckt, ändert das nichts an der Tatsache, dass sie krank sind.“ Es handle sich bei der Idee einer europäischen Bankenunion um eine „schnelle Lösung, die nicht die langfristigen fundamentalen Probleme des Überinvestments in der Euro-Zone lösen.“ Was nun geschehe, ist nach Fabers Ansicht eine direkte Verschiebung von Deutschland zu den anderen Staaten: „Was nun geschieht, ist im Wesentlichen, dass Deutschland gezwungen wird, weiterhin die Leute in Spanien, Portugal und Griechenland zu finanzieren, die über ihre Verhältnisse leben.“

Kommentare

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  1. sabine sagt:

    „Heidrun Fuchs sagt:
    Wer den deutschen Steuerzahler so offensichtlich ins offene Messer rennen lässt, hat entweder den IQ eines Knäckebrotes oder ist schlichtweg korrupt. So einfach kann es sein.“

    Klare Aussage. Besser kann man diese Alternative kaum formulieren. Und gegen beide Möglichekeiten gibt es kaum Gegenmittel, wie man an der Lethargie des deutschen Volkes gut ablesen kann.

  2. Spatz sagt:

    Möglicherweise wird bald ein guter Deal gemacht.
    Deutschland steigt aus der WU aus und führt mit einem Abschlag von
    ca. 40-50 % eine neue eigene Währung ein.
    Natürlich gibt es unter grossem Getöse eine Kettenreaktion der Austritte
    und alle machen es ganauso.
    Natürlich sind jeweils die anderen schuld und die Deutschen natürlich besonders.
    Alle EU Staaten sind einen grösseren Teil ihrer Schulden los und können über
    Abwertung nochmals nachlegen wobei z.B. Frankreich seine immensen
    Bankprobleme lösen kann.
    Die Länder mit Substanz wie Deutschl. , Italien , Frankr. etc.
    werden eine neue Blüte erleben.
    Der Wandel geht nat. zunächst auf Kosten der jeweiligen Bevölkerungen.
    An Stress wie Kriegen und sonstigen scharfen politischen Auseinandersetzungen die in Europa onehin niemandem etwas bringen würden
    haben die jeweiligen Politführungen in Europa keinerlei Interesse..
    Also gibt es wieder business as usual wie zur Zeiten vor dem Währungraum
    mit einer Option für eine Reunion in ferner Zukunft.
    Für Länder wie Griechenland ist jedoch der Traum vom fremdfinanzierten
    Luxusleben vorbei.

    • HerrHahn sagt:

      So ein guter Ansatz in ihrem Kommentar und dann ein so subjektiv inkompetentes und Massenmedienverseuchtes Ende… Schade.

  3. mizzkazz sagt:

    Grüß Gott.
    Mir ist das alles nun wurscht.
    Ich bin ausgewandert!
    Gruß aus Lappland, mit der schwed. Krone und der unberührten Natur und weit und breit kein Gauner.

  4. sabine sagt:

    zu Elli Pirelli :

    Je irrer die Fieberphantasien, je schwerer widerlegbar. Das macht sie aber nicht wahrer. Ein beliebtes Totschlagargument esoterischer Quacksalber, die auch nur anderen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen. Die Dame verdient an ihrer Video-Flatrate bestimmt nicht schlecht. Nun ja, ihr sei es gegönnt, es gibt ja schließlich auch Leute die es brauchen, damit hat’s wieder seinen Sinn. Markwirtschaftlich gesehen also völlig ok. – Und wenns dem Wohlbefinden dient – Kinder solange es keine Toten gibt! Lass sie machen!

    Als Realist muß man nicht Sklave sein.

    Mich ödet diese Europa-Politik genauso an wie die Mehrzahl der Kommentatoren – nur zur Klarstellung.

    Elli Pirelli sagt:

    Warum sind solche Themen (Vorträge) “gequirlter Schwachsinn”?
    Können Sie das Gegenteil beweisen?
    Sie sind wohl eher der Matrix, dem sog. “Realismus” zugetan!? Jaja, immer diese Realisten und Experten.
    Unübersehbar, wie weit die Welt – trotz oder wegen der Experten? – mitsamt der Mehrzahl ihrer Bewohner (Sklaven), gekommen ist!

    “Zufriedene Sklaven sind die erbittertsten Gegner der Freiheit” (Verf. ?)

    Es ist für Sklaven wirklich viel besser, sich ständig mit den negativen Dingen des modrigen, fauligen Systems zu beschäftigen; Energien dafür zu opfern – das mögen Parasiten und Vampire! Brav! Vampire leben schließlich nicht von Vampiren…!

  5. Heidrun Fuchs sagt:

    Wer den deutschen Steuerzahler so offensichtlich ins offene Messer rennen lässt, hat entweder den IQ eines Knäckebrotes oder ist schlichtweg korrupt. So einfach kann es sein.

  6. MIKEMT sagt:

    Tricksereien und Betrug

    Sie wurden Jahrzehnte geduldet. Deshalb kann auch Deutschland nicht aussteigen.
    Der Zusammenbruch des ganzen Systems ist eine Frage der Zeit. Wer von den Politakreuren noch Vetrauen aufbauen?
    Merkel meinte diese Woche anlässlich der Veröffnetlichung ihres PR-Bandes für 19,90!, dass sie erstaunt sei über die Unbekümmertheit der Bevölkerung im Hinblick auf die Krise.
    Gruppen, die Probleme vortragen wollen, verweist sie auf „kompetente Gesprächspartner „.
    Diese Teflon-Manier müsste eigentlich den Volkszorn nach sich ziehen.Tut es aber nicht. Die Menschen verfallen in eine gefährliche Lethargie.
    Nicht derEuro und Europa stehen auf dem Spiel. Auch die Demokratie schwächelt, der Grundkonsens und ddas Mimimum an Werten, was eine Gesellschfat zusammenhält.