US-Beschäftigungszahlen weiter unerfreulich

Die Zahlen der Nonfarm-Payroll in den USA sind enttäuschend. Damit dürfte sich die Abwärts-Spirale der Weltwirtschaft weiterdrehen.

Die Zahl der nicht im landwirtschaftlichen Bereich Beschäftigten stieg in den USA im Juni nur um 80.000, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten im Schnitt mit 90.000 gerechnet. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 8,2 Prozent. Damit muss sowohl Barack Obama mit noch mehr Gegenwind in seinem Wahlkampf rechnen. Aber auch die Weltwirtschaft wird das nicht gerade beflügeln. Die Kassandra vom Dienst Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde äußerte am Freitag düstere Erwartungen für die ökonomische Entwicklung und befürchtet eine weltweite Rezession.

Kommentare

Dieser Artikel hat 8 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. odin sagt:

    The american way of life wird niemals Pleite gehen,notfalls muss ein neuer Krieg her,
    das spült Geld in die Kassen und verringert die Arbeitslosen!

  2. HansMeiser sagt:

    Die Zahlen sind gefälscht, das zumindest sagt der in dieser Beziehung unverdächtige Immobilienhai donald Trump. ZITAT: http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21001
    Donald Trump: Offiziell ausgewiesene US-Arbeitslosenzahlen sind Fake
    Juli 4, 2012
    Dass die offiziellen Statistiken zur Arbeitslosigkeit in den USA auf eine Weise ausgewiesen werden, die äußerst fragwürdig anmutet, hatten wir in der Vergangenheit mehrfach anhand der zugrunde liegenden Statistikmodelle zu erklären versucht. Anstatt Monat für Monat der Schlagzeile über die Arbeitslosenquote ihre Aufmerksamkeit zu schenken, zweifeln endlich immer mehr Investoren an der Validität dieser Daten. Dazu gehört auch der Milliardär Donald Trump, der das US-Arbeitsministerium nun öffentlich für dessen Datensalat kritisiert.
    Donald Trump sieht Arbeitslosigkeit in den USA eher bei 14% bis 16%

  3. FDominicus sagt:

    Dies Statistik ist getürkt oder gegriecht…Keine Ahnung was Sie sich wann einfallen lassen haben um unter 10 % zu kommen. Das ist unter Garantie nicht der Fall. Ich tippe auf eher das Doppelte in real…

  4. Michele sagt:

    „Die Kassandra vom Dienst Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde äußerte am Freitag düstere Erwartungen für die ökonomische Entwicklung und befürchtet eine weltweite Rezession.“

    „Kriegskosten“ sind eben eine Finanz-Einbahnstrasse. Bis die Zerstörung aufgehoben und ein Geldstrom zurückfliesst dauert es oft lange, falls überhaupt…

  5. Richard sagt:

    Anderer Kontinent – gleiches Spiel.

    Auslagerung von inländischer Produktion wie z.B. Turnschuhe, Nike und Co nach Malaysia. Produktion mit Minderjährigen – unterbezahlt, rechtlos, ausgebeutet.

    Bezahlt werden die Importe dann mit Papierfetzen, die aus der Druckerpresse der FED kommen, oder durch in aller Welt mit Militär zusammen geraubter Rohstoffe.

    Gleiche Spiel wie Griechenland:

    Marktöffnung->Dumpinglohnimporte übernehmen dern Markt->Unfinanzierbarkeit des Staates

    Neoliberalismus nach Vorgabe des IWFs, Stichwort „Kredit-Konditionen“.

    Die Gesellschaft muß sich halt überlegen, wie lange sie sich ein Wirtschaftssystem leisten will -und kann-, welches ein extremes Einkommensgefälle zwischen reale Werte schaffenden Menschen und Profiteuren in Bankhäusern und Konzernzentralen herbeiführt.

  6. Observer sagt:

    Ist doch alles Bestens! Die Arbeitslosenzahlen gehen doch kontinuierlich nach unten, wenn ich das Chart hier richtig beurteile! Diese Zahlen sind auch bestimmt nicht manipuliert!