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Finnland droht: „Halten am Euro nicht um jeden Preis fest“

Finnland will nicht um jeden Preis in der Eurozone bleiben. Weil der ESM künftig Staatsanleihen kaufen soll und Eurobonds geplant sind, bereitet das Land seinen Austritt aus der Gemeinschaftswährung vor.

Finnland will nicht um jeden Preis am Euro festhalten. Vor allem die Vergemeinschaftung der Staatsschulden in Form von Eurobonds wäre für Finnland ein Argument, die Eurozone zu verlassen.

„Finnland ist engagiert, ein Mitglied der Eurozone zu sein und wir glauben, der Euro nutzt Finnland. Dennoch wird Finnland nicht um jeden Preis am Euro festhalten und ist auf alle Szenarios vorbereitet“, sagte die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen in einem Zeitungsinterview.

„Gemeinschaftliche Verantwortung für die Schulden und das Risiko anderer Länder ist nicht, worauf wir uns vorbereiten müssten“, sagte Urpilainen in einem weiteren Interview. Finnland hatte bereits früher angekündigt, den Kauf von Staatsanleihen durch den ESM blockieren zu wollen (mehr hier). Für das geplante Banken-Bailout in Spanien fordert Finnland außerdem Sicherheiten, um sein Risiko eindämmen zu können.

Kommentare

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  1. pecochia sagt:

    Die Finnen haben Recht, wenn sie dem EURO – dem Monopoly-Geld den Rücken kehren. Der EURO ist nicht das Papier wert auf dem es gedruckt wurde / worden ist und der neue 5 EURO – Schein ist das allerletzte was in den Umlauf gekommen ist.
    Unterster Level !!!!!!

    http://qpress.de/2013/05/29/der-neue-5-euro-schein-mit-hakenkreuzen/

    Und wenn man sich diesen mit der Lupe genau anschaut,
    kann man sie auch erkennen,
    bzw. findet man auf dem Schein auch Pentagramme in der Stellung des BÖSEN.

  2. Margrit Steer sagt:

    Bravo
    Ich kann den Finnen nur raten, geht raus dem Euro, diesem Kunstgeld, was uns kein Glück gebracht hat
    Wenn ein Land den Anang macht, werden andere folgen

    Übrigens, eien offenbar intelligente Frau
    im ggensatz zu unsren Weibrn die nur ihre Emanzipation udn den Sozialismus vor sich hertragen ohne Rüksiht au Verluste
    Die finn. Finanzministerin denkt wenigstens an ihr Land im Gegensatz zu detuschen Politikern

  3. Ulli Schaller sagt:

    Hübsche Frau im Bild, wohl auch fachlich.

  4. winfried trautsich sagt:

    Bravo! Ich finde die Finnen haben eine weitaus klügere
    Regierung als die der Deutschen.

    Die deutschen Regierungsbänkler lassen sich auch
    ständig mit der Schuld des 2. Weltkriegs unter Druck
    setzen und machen dabei des deutschen Steuerzahlers
    Portemonnaie weit auf.

    Wie blöd diese Entscheidung ist, müsste eigentlich das
    aktuelle Bonitätsranking von Deutschland aussagen, das
    innerhalb weniger Wochen von AAA auf A+ abgerutscht
    ist noch kurz vor der ESM-Abnickung durch den deutschen
    Bundestag.

    Das der Finnen beträgt weiterhin AAA. Wer da wohl Recht
    hat, bestimmte der Finanzmarkt von ganz allein. 🙁

    LG

  5. Stefan Sollberger sagt:

    Die Europäische Union wird kollabieren, nicht weil es die Politiker so wollen, nein weil sich die Bürger der einzelnen Länder erheben und wehren werden. Die Frage lautet halt auch für Deutschland, wo liegt die Schmerzgrenze, wie viel will man noch zahlen….oder ist es wie im alten preussischen Staat, absoluter Gehorsam bis zum Untergang….

    Anstatt zu jammern und die Faust im Sack zu machen, sollte der deutsche Bürger auf die Strasse gehen und seine Meinung kundtun. Weil Politiker sind grundsätzlich Opportunisten und Lobbyisten, und schauen zuerst für sich selber. Müssen also zuerst einmal aufgeschreckt werden..damit sich etwas ändert..im deutschen Lande..

    Stefan Sollberger, Zürich, Schweiz

    • guantanamera sagt:

      Die Schweizer haben da leicht reden. Grösste Profiteure des Bankensystems zumindest in der Vergangenheit. Des Weiteren freuen sich eure Grenzgänger über billiges Einkaufen im Euroland. Und die Mehrwertsteuer gibts noch gratis hinterher.

      Jeder, der hier kritisch schreibt, muss in seinem Umfeld die absolute Desinformation über unsere Massenmedien erkennen und alleine dieser Widerstand, erzeugt durch Unwissen und Desinformation ist so gewaltig, dass Sie sehr schnell persönlich angefeindet werden. Niemand lässt sich widerstandslos sein „Weltbild“ rauben oder entwerten.

      Nur die Unbekümmertheit der Jugend kann gegen diesen Widerstand aufbegehren. Doch leider hat Deutschland zu wenig Jugendliche. Alleine an Zahl zu wenig. So warten alle in kognitiver Dissonanz zur Unfähigkeit verdammt auf bessere Zeiten, die nicht kommen werden.

    • Margrit Steer sagt:

      Sie ahben mit Ihrem Vergelich des alten Preussen nicht Unrecht.
      Bismarck ist daran Schuild, dass das deutsche Volk so unterwürfig und staatshörig ist.
      Ich dache immer, dass sei nach dem 2. WK vorbei, muß aber leider feststellen, dass der Großteil der Detuschen imemr noch serh staatsgläubig und obrigkeitshörig sind.

      Das müssen wir endlich überwinden

  6. Joshua-Trader sagt:

    Daumen Hoch für Finnland,Politiker bei denen das Gehirn noch nicht weichgespült ist

  7. Hetzer sagt:

    Das würde jeder mit gesundem Verstand genau so machen. Nur bei uns Deutschen ist der ausgeschaltet. Meine letzte Hoffnung ruht auf Karlsruhe. Aber viel Hoffnung habe ich nicht. Alles Marionetten. Und wir Deutschen sind es halt nicht gewöhnt unsere Interessen selbstbewußt zu vertreten. Heinduckdich. Wir zahlen lieber. Zu Hölle mit dem Euo und Europa. ich scheiße drauf. Basta!!!!!!

  8. Selbstdenker sagt:

    Prof. Dr. Michael Vogt im Interview mit Prof. Dr. Wilhelm Hankel und Andreas Popp zum „Ermächtigungsgesetz ESM“ und dessen Folgen für Deutschlands Zukunkft:

    http://www.alpenparlament.tv/playlist/621-ermaechtigungsgesetz-des-bundestags-fuer-die-eu-finanzdiktatur