Arbeitnehmer in Altersteilzeit dürfen nicht weniger Rente bekommen

Weil ein Arbeitnehmer in Altersteilzeit ging, sollte er auf fast ein Drittel seiner Rente verzichten. Nach 30 Arbeitsjahren im selben Betrieb keine zulässige Praxis, wie das Bundesarbeitsgericht entschieden hat.

Ein Arbeitnehmer hatte geklagt, weil er nach 30 Arbeitsjahren beim selben Arbeitgeber fast ein Drittel weniger Rente bekommen sollte. Begründet wurden die gekürzten Bezüge mit der Altersteilzeit, die der Arbeitnehmer angetreten war.

Doch das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass dem Arbeitnehmer die vollen Bezüge zustehen. Wie das Bundesarbeitsgericht seine Entscheidung begründet, lesen Sie hier.

Kommentare

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  1. Michele sagt:

    Die meisten Arbeitnehmer erwerben sich KEINE Betriebsrente.

    Wichtig wäre auch die Darstellung und Wirkungsweise der gesetzlichen Staatsrente. Denn dafür wird der Bruttolohn gesetzlich gekürzt. (Auch Beleuchtung von Soli- und Krankenkassenbeiträgen).

  2. B. B. sagt:

    Das wäre ja ein Unding, der Mann hat völlig zu Recht geklagt !!

  3. Selbstdenker sagt:

    Ein paar sehr wichtige Fragen an die Frau Bundeskanzlerin, anläßlich ihres heutigen 58. Geburtstages:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108305679/Wird-mit-dem-ESM-der-Weg-zur-Finanzdiktatur-frei.html

    • guantanamera sagt:

      Das muss man doch nicht fragen. Das ist Fakt!

      Man stelle sich vor, die ganzen Gelder gingen statt an die Banken in ein Konjunkturprogramm. Was dann los wäre. Ich meine politisch. Da würden alle Neoliberalen am Rad drehen. Aber so ist das alles für Europa. Wäre auch merkwürdig, wenn mal etwas für die Menschen wäre.

      Man könnte den ESM sogar noch vertreten, wenn er demokratisch kontrolliert wäre und sei es nur durch das Europaparlament. Man könnte auch tolerieren, wenn die Haushaltshoheit an das Europarlament ginge. Doch die haben auch nichts zu sagen.

      Das Demokratiedefizit ist nicht nur enorm, es ist gewollt. Und das ist das wirklich Schlimme. Und (fast) alle spielen mit. Sollte sich das über einen längeren Zeitraum durchsetzen, was aus wirtschaftlicher Sicht zu bezweifeln ist, aber nehmen wir mal an, es wäre so…, dann müssten wir wieder auf die alten Griechen zurückblicken um überhaupt noch zu wissen, was eine Demokratie ist.

      Davon mal abgesehen. Wussten Sie schon?
      Demos – altgriechisch – ist nicht das Volk, sondern das Dorf.
      Selbst die alten Griechen wussten, dass Demokratien um so schlechter funktionieren je grösser das Herrschaftsgebiet ist.

      Im Grunde sind wir im Übergang ähnlich wie die alten Römer ihre Republik verloren. Die Republik ist an dem Wachstum des Reiches gescheitert. So ergeht es den europäischen Demokratien heutzutage. Statt Bürgerkrieg ist eben Wirtschaftskrise.

      Wo ist der Unterschied? Beides fordert Opfer. Letzteres nur nicht unbedingt Blut und auch weniger spektakulär, doch das Ergebnis ist das vergleichbar. Es wird keine offene Cäsarenherrschaft geben, sondern eine versteckte – für Manche auch offensichtliche – Plutokratie.

      Das Beruhigende daran. Die Plutokratie wird sich nicht einmal annähernd so lange halten wie die Cäsarenherrschaft. Denn das römische Reich hatte auch einige gute Cäsaren (glauben sie mir das einfach, mein Hobby in der Jugend war mal alle Cäsaren auswendig aufsagen zu können, inclusive mindestens einer Anekdote über alle, die länger als ein Jahr regierten, ca. 50% waren gute Cäsaren, darunter einige Herausragende). Die Plutokratie jedoch ist immer destruktiv.

      Nicht misverstehen, bitte. Dies sollte kein Hochlied auf diktatorische oder monarchistische Regierungsformen sein, sondern ein Abgesang auf die Demokratie, die wir bisher kannten unter Einbeziehung eines historischen Kontextes.

      • Unrechts-Populist Nr.1 sagt:

        danke für den Beitrag.
        Es gibt wohl nichts mißzuverstehen. Unsere Plutokratie ist doch im Grunde genommen ganz und gar diktatorisch (ungewählte €u-Bagage) und daß ein van Rompuy und andere bourgoise Tölpel und maoistische Verwandlungskünstler keinen monarchistischen Charme haben macht den Beschiß ja noch unerträglicher.

      • kartaco sagt:

        mach dir keine sorgen ,die kriege kommen noch sobald die euroblase geplatzt ist !

        • guantanamera sagt:

          Kriege kommen noch? Mit unserer Bundeswehr? Jetzt mach ich mir aber richtig Sorgen. 😉

          • Unrechts-Populist Nr.1 sagt:

            die Bundeswehr mutiert zur Söldnertruppe, vielleicht deshalb weil Bürger in Uniform nicht so gerne auf Bürger in Zivil schießen ?
            Ansonsten: die BW muß im Konfliktfall nur solange ausharren bis richtiges Militär kommt. Ich hoffe Neckermann / TUI bringt unsere Kämpfer samt Waffen! und frischen Kräutern für die Volksakammer heil aus dem Kundus zurück.