Flucht aus Krisenstaaten: 239 Milliarden Euro mehr Bankkredite an Deutschland

Die Kreditvergabe an angeschlagene Länder der Eurozone ist im ersten Quartal dramatisch zurückgegangen. Stattdessen verleihen die Banken ins nichteuropäische Ausland oder nach Deutschland. Und Deutsche Banken parken das Geld lieber bei der EZB, als es zu verleihen.

Die Zweifel an der Fähigkeit der EU-Politiker, die Schuldenkrise einzudämmen, und die Bedenken bezüglich der Zahlungsfähigkeit der europäischen Banken haben zu einem starken Rückgang der Kreditvergabe in die Eurozone, ausgenommen an Deutschland, geführt. Die Kredite an Staaten der Eurozone, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden, wurden drastisch gekürzt. Die Gelder fließen aus der Eurozone heraus und nach Deutschland.

In den vergangenen vier Jahren erhöhte sich die grenzüberschreitende Kreditvergabe internationaler Banken tendenziell eher. Die Risikobereitschaft der Geldinstitute war hoch. Doch wie die neuesten Daten der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen, hat sich dieser Trend im ersten Quartal 2012 drastisch umgekehrt. Der BIZ zufolge kürzten die internationalen Banken in den ersten drei Monaten des Jahres ihr Kreditgeschäft mit Griechenland um 27,7 Milliarden Dollar, mit Portugal und 12,6 Milliarden Dollar und mit Spanien um 27 Milliarden Dollar. Aber auch Italien (-14,8 Mrd. $), Irland (-54,6 Mrd. $) und Griechenland (-150 Mrd. $) waren davon betroffen. Kredite an Deutschland hingegen wuchsen im selben Zeitraum um 239,2 Milliarden Dollar.

Das trug jedoch nicht dazu bei, dass sich die Kreditvergabe deutscher Banken sich entsprechend wandelte. Die Kreditvergabe der deutschen Finanzinstitute an Haushalte und Unternehmen stieg lediglich um 20 Milliarden Dollar im ersten Quartal. Die deutschen Banken parken ihr Geld stattdessen bei der EZB. Der Deutschen Bundesbank zufolge stiegen ihre überschüssigen Reserven bei der EZB in den ersten drei Monaten des Jahres um 158 Prozent auf 394 Milliarden Euro.

Kommentare

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  1. Wanderer sagt:

    Den Banken gehören Ketten und Daumenschrauben angelegt, damit Sie endlich lernen für wenn Sie da sind und wer Ihnen Ihre Gewinne finanziert.
    Jedes kleinere Unternehmen läßt man in die Insolvenz gehn auch den privatmann aber Nanken; die das anvertraute Geld grobfahrlässig (vorsätzlich) in den Sandsetzen denen muß natürlich geholfen werden damit Sie schön brav weiter zocken kömnnen und Ihren Managern exorbitante Gehöälter zahlen können.

  2. Bismark sagt:

    also Leute mein Kommentar heute:

    Lange kann das Spiel nicht mehr gut gehen!

    wer sich noch nicht mit Krisenvorbereitung beschäftigt hat den empfehle ich mal dieses Buch hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=bHqjTW-c0zg&feature=player_detailpage#t=136s

  3. rundertischdgf sagt:

    Wer bürgt eigentlich für die 17.5 Milliarden für die Griechenland im ESM haften muß?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/07/22/mussen-unsere-abgeordnete-schon-wieder-ihren-urlaub-unterbrechen/

  4. maria sagt:

    Liebe Redaktion

    könnten Sie bitte mal Zahlen recherchieren: wieviele Deutsche in den lezten 3 Jahren ausgewandert sind und davon wieviel beruflich hochqualifizierte Personen?

    Denn wenn ich mir das alles so anschaue ( Krieg in Nahost , Euroland geschwächt, Einweltregierung geplant ) gibt es gar nicht mehr so viel ruhige Plätzchen wo man hin auswandern könnte. Wer hat gute Tips?

    http://www.ausmeinersicht.com/Fahrplan%20in%20die%20Ein-Welt-Regierung.html

    • Fine sagt:

      Die Eine-Welt-Regierung gibts schon eine Weile.
      Alternativen zum Auswandern gibts nicht in Europa! Da herrscht überall der gleiche „Geist“! Südamerika wäre eine Möglichkeit; da muss man halt spanisch sprechen (können).
      In Patagonien könnte es passieren, dass man irgendwann Äintschie Merkel, oder sonstigen bekannten Politfiguren begegnet. Die haben sich dort – falls es hier Bombenstimmung gibt – längst ihre Fluchtburgen zugelegt.

    • Sozialkritiker sagt:

      Ich bin einer derjenigen, die einen Arbeitsplatz in Deutschland hatten und ihn frohen Herzens aufgegeben haben.

      Ich bin durchaus qualifiziert, auch wenn man damaliger Arbeitgeber das nicht so sehen wird.

      Eine andere Stelle in Deutschland kam nicht in Frage, weil:

      1. Das Lohnniveau nach unten getrieben wird. (-> keine Zukunft)
      2. Ueberstunden erwartet, aber nicht bezahlt werden. (->Umverteilung)
      3. Frauen gegen Maenner ausgespielt werden. (-> teile und herrsche)
      4. Der Zuzug von Niedrigloehnern forciert wird, und gleichzeitig Politik betrieben wird, die Geburtenrate der Einheimischen zu drosseln.(Umvolkung)
      5. Punkt 4 ist doppelt gefaehrlich, weil sich das exponential entwickelt.
      6. Der Gedanke Kinderlose hoeher zu besteuern im Ansatz schon ideologisch an eine DDR errinnerte.
      7. Die BRDDR eine glorreiche Geschichte in Bezug auf Kindererziehung hat.
      8. Die BRD sich einbildet ganz Europa retten zu koennen.
      9. Die Einfuehrung von Abgaben fuer den Empfang von Fernseh- oder Radio-Signalen – auch ohne entsprechende Endgeraete. (Absurd)
      10. Die Einfuehrung von E10, waehrend die Welt verhungert. (Absurd)

      Die Liste ist nicht vollstaendig. Aber sie reicht alle mal, dem Land den Ruecken zu kehren. Ich moechte nicht in einem Land leben, in dem diese Punkte als ‚Normalzustand‘ akzeptiert werden.

      • maria sagt:

        und in welchem Land leben Sie heute ? ich komm dann bald mal auf Besuch und schau mich gerne um, bis bald , gruß maria

        • Sozialkritiker sagt:

          @ Maria:

          Kanada, liebe Maria. Das Land wird zwar auch einen Sturm erleben, wenn der Euro sich aufloest, aber bis dahin ist die Lebensqualitaet hier ausgezeichnet. Sie finden vielleicht nicht an jeder Ecke einen Aldi oder Baecker, aber mit ein wenig Umsicht funktioniert alles. Dafuer gibt es ein wesentlich besseres Arbeitsklima und es wird nicht ueber Kinderlaerm gejammert, wie es in der ‚grauen‘ BRD immer oefter der Fall ist.

          Generell rate ich Ihnen, vergessen Sie die EU. Es ist ein Hirngespinnst (inzwischen) alter Maenner, die aus einem gemeinsamen Wirtschaftsraum (EWR) ueber eine Europaeische Gemeinschaft (EG) eine europaesiche Schuldenunion (EU) gemacht haben. Verklaert und verhaetschelt erkennt der Bundesbuerger nicht mehr wie absurd die Situation ist.

          Fuer Kanada sollten Sie auf alle Faelle Englisch oder Franzoesisch koennen. Die Sprachen sind gleichgestellt. Einen Arbeitgeber sollten Sie finden, der Ihnen eine Genehmigung besorgt – und die Regierung muss der Meinung sein, dass in der Branche nicht ausreichend Kanadier zur Verfuegung stehen.

          • maria sagt:

            stimmt, Freunde von mir sind vor 2 Jahren nach Kanada und es geht ihnen dort wirklich weit besser als zuvor in D.
            Nur hab ich Bedenken dass man dort in Kürze, ähnliches erleben wird, weil die Westregierungen alle denselben Anweisungen folgen

            http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=1985

          • Sozialkritiker sagt:

            @ Maria:

            Wie gesagt, der Euro-Crash wird sich auch hier auswirken. Die Rohstoffe werden erstmal keinen Abnehmer finden.

            Ich kann offen sagen, ich war vor ein paar Monaten auf einem Kurs in Kanada, und der Vortragende hat ueber Deutschland und den Ausstieg aus dem Atom gesprochen. Kanada merkt diesen Ausstieg, weil Deutschland vermehrt Rohstoffe aus Kanada anfordert.

            All dies spielt eine Rolle, wenn es zum Crash kommt.

            Das alte Imperium (damit ist UK gemeint) existiert immer noch. Das ‚Commonwealth‘ umspannt den Globus und werkelt vor sich hin. Australien liefert an die „Krone“ Rohstoffe praktisch zum Nulltarif. Kanada huldigt die Queen, als waere es nie unabhaengig geworden. Das sieht man insbesondere wenn div. Familienmitglieder der Royals antanzen.

            Falls die Eine-Welt-Regierung kommt, steht UK ganz oben.

            Die Kanadier sehen vieles lockerer; vermute sie denken sich, wenn es hart auf hart kommt, gehen wir eben campen ein paar Wochen. Das Land ist duenn besiedelt; im Gegensatz zu Deutschland oder anderswo, wo eine Krise in Balllungsgebieten wohl recht unangenehm werden koennte.

          • DK_Jule sagt:

            @Sozialkritiker

            Deutschland war das einzige Land zusammen mit Japan mit Reallohnsenkungen – und zwar mit großem Abstand an letzter Stelle!!! Hab mir die lohnentwicklung extra an die Wand gehängt.

            in Kanada sind die Reallöhne noch gestiegen – im Rest der OECD auch – und zwar teilweise sehr gut.

            Hat Kanada eine Altersgrenze, oder kommt man mit nem Studienabschluss auch mit Anfang 40 noch rein?

            in DE findet man ab Ende 30 nämlich keine Stelle mehr.

          • Sozialkritiker sagt:

            @ DK

            Ja, das mit dem Abfall des Lohnniveaus sehe ich genauso. Und ich habe keine Statistik dafuer. Es ist wohl beabsichtigt, das Lohnniveau „heimlich“ nach unten zu fahren in Deutschland und anderswo. Wer das nicht realisiert, hat die rosa-rote Brille auf. Wobei das langfristig das Pensionsystem unter Beschuss nimmt: niedrige Loehne, gibt niedrige Altersbezuege.

            Viel laeuft auch ueber Inflation, die immer weniger abgegolten wird. Und gerade die Dinge fuers taegliche Leben werden rasend schnell teurer (werden).

            Ich bin jetzt 35 und hatte damit keine Probleme die Arbeitsgenehmigung zu bekommen. Je aelter sie werden, desto schwieriger koennte es allerdings werden. Die Kanadier sind auch nicht auf den Kopf gefallen. Mit 30 kann man noch eine Familie gruenden, mit 50 ist das schon etwas schwieriger.

            Unterhalten Sie sich mal mit der Kanadischen Botschaft. Ihre Qualifikation wird den Ausschlag geben. Gefolgt von Englisch oder Franzoesisch Kenntnissen. Das Alter spielt eine aehnliche Rolle wie Verwandte in Kanada. Wenn Sie keine haben, ist das kein Ausschliessungsgrund, aber wenn sie welche haben, ein Pluspunkt.

  5. Bernd das Brot sagt:

    Anrufe bei Professoren Regierung setzt kritische Ökonomen unter Druck
    ( Handelsblatt-online )

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/anrufe-bei-professoren-regierung-setzt-kritische-oekonomen-unter-druck/6901090.html

    Regierung setzt kritische Ökonomen unter Druck

    Nach Handelsblatt-Informationen haben hochrangige Regierungsbeamte bei mehreren Unterzeichnern des Ökonomenaufrufs angerufen. Ifo-Chef und Mitunterzeichner Hans-Werner Sinn will sich davon nicht beeindrucken lassen.

    Frankfurt/ DüsseldorfDer Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, sieht den Ärger in der Bundesregierung wegen seiner Kritik an der Euro-Rettungspolitik gelassen. „Womit sollte man mir persönlich drohen? Ich bin 64 Jahre alt, habe meine Karriere gemacht, mich kann nichts mehr schrecken“, sagte er dem Handelsblatt. „Ich bin es ja außerdem gewohnt, von der Regierung kritisiert zu werden. Schon Gerhard Schröder hat mich damals als Professor Unsinn geschmäht, weil ich die aktivierende Sozialhilfe noch weiter treiben wollte, als er es tat.“

    Sinn bestritt nochmals, dass er ein Initiator des umstrittenen Ökonomenaufrufs vom 5. Juli gewesen sei, auf den sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble empört reagiert haben. Der Aufruf gegen die Beschlüsse des Euro-Gipfels von Ende Juni sei auf Initiative des Dortmunder Ökonomen Walter Krämer entstanden, als er privat in den USA unterwegs gewesen sei, sagte Sinn. Er sei positiv überrascht gewesen, dass ihn mehr als 200 Kollegen unterzeichnet hätten. Krämer stützt diese Darstellung

    Die Vermutung, dass er sich damit aufgrund politischen Drucks von dem Aufruf distanziere, wies Sinn vehement zurück. „Bei mir hat sich vor oder nach dem Aufruf niemand aus Berlin gemeldet“, sagte er. „Sie wüssten ja auch, dass das erfolglos sein würde.“

    Allerdings erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen, dass hochrangige Beamte mehrere Unterzeichner angerufen hätten, um den Unmut der Regierung zu transportieren. Der Grund für den Ärger seien nicht nur die Vorwürfe gegen die Bundesregierung und die Verdrehung der Gipfelbeschlüsse, sondern auch der Zeitpunkt vor kritischen Abstimmungen im Bundestag. Sinn selbst sei mit einem solchen Anruf kaum zu treffen. Ihm könne als Ifo-Präsident in seiner letzten Amtszeit schließlich nichts mehr passieren, hieß es.

    „Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich Kollegen von solchen Anrufen beeindrucken lassen würden“, sagte Sinn. „Dafür gibt es doch den Status des unabhängigen Professors.“

    Ein Fachkollege, der den Münchener Wissenschaftler gut kennt, sagte, Sinn habe den Bereich der Wissenschaft verlassen und mache nun „schon fast Politik“. Das habe ein heftiges Medienecho ausgelöst, das Sinn persönlich sehr getroffen habe. Er habe unterschätzt, dass er sich auf ein Spiel eingelassen habe, in dem andere Regeln gälten. Der „Spiegel“ hatte am Montag unter dem Titel „Prof. Propaganda“ ein sehr kritisches Porträt über den Ifo-Chef veröffentlicht.

    Doch auch unter Fachkollegen ist Sinns Vorgehen umstritten, wie die zwei Gegenaufrufe zu Krämers Brief zeigten. Während die einen sich öffentlich gegen ihn stellten, pflichten ihm andere demonstrativ bei. „Wie viele meiner Kollegen habe ich den Aufruf unterschrieben, um Sinn den Rücken zu stärken“, meinte der Mannheimer Ökonom Klaus Adam, einer der inzwischen 254 Unterzeichner des Aufrufs. Er sei die einzige unabhängige Person, die öffentlich die entscheidende Frage in der Euro-Krise stelle: „Wer bezahlt die bereits angehäuften Verluste?“ Die Bundesregierung habe mit ihrer öffentlichen Kritik an Inhalt und Tonfall des Aufrufs versucht, die Debatte zu stoppen, sagte Adam. „Der Ton war aber notwendig, um eine breite Wirkung zu entfalten.“

    In der Regierung dächten in Wahrheit viele Beamte ähnlich wie die Ökonomen, so Stefan Homburg, Finanzwissenschaftler an der Uni Hannover. Das habe er bei Gesprächen in Berlin festgestellt.

    • jay twelve sagt:

      Bernd das Brot, jetzt macht der Tandem-Infernale Merkel-Schäuble die Schakalen scharf.
      Kommt Euch das aus der DDR Praxis nicht bekannt vor?

      Ich habe mir eine Vision erlaubt, lest was ich mir für das Politik-und Bankster-Gammelfleisch ausgedacht habe:

      Stellt Euch ein Geände im Hunsrück vor, etwa 10 x 10 Km groß. Rundum eine Glasmauer 5 M hoch. Über das Gelände und auf 5 M hohen Säulen, auf dem Kreuz und quer Glastunnels für die Schaulustigen errichtet sind. Auf dem kargen Boden mehrere tausend kleiner Hütten mit Glasdach. Die Hütten sind 4 x 4 Mq., spartanisch eingerichtet und 24/7 hell beleuchtet.

      Diesem Paradieslager habe ich den Namen „EURO LAND-VERGISS MEIN NICHT“ gegeben. Bessere Vorschläge sind erwünscht.

      Dort werden alle Volksverräter, Bankmanager, diverse Finanz-Hochstapler und korrupte Politiker gleichberechtigt auf unbestimmte Zeit einquartiert, bekommen Holzwerkzeuge und dürfen sich nach Lust & Laune selbstversorgend ernähren.

      Am Wochenende rücken aus allen Bundesländern Schulbusse ein. Den Schülern wird ein anschaulicher Unterricht in Sachen Wirtschaft und volksfeindlichen Methoden durch die Insassen-Ganoven vorgeführt.

      Weil das eine touristische Attraktion werden wird, dürfen die Touristen eine Eintrittskarte für 10 Dm kaufen und bekommen einen Wanderführer mit Bildkatalog aller Insassen. Sie dürfen auch Lautsprecher Anlagen benutzen, um sich mit den Insassen über diverse Themen der Zeit zu unterhalten.

      Mitten im Gelände wird eine Glaspyramide 20 M hoch, Schräglage 45 Grad errichtet. Diesem achten Weltwunder habe ich den Namen „MERKEL GIPFEL“ gegeben. Bessere Vorschläge sind erwünscht.

      Das besondere an dieser MERKEL GIPFEL-Pyramide wäre dann, dass dort auf der Spitze, wo das Auge der Illumiaten sonst vorgesehen war, eine Seifenwasser Spritzdüse 24/7 im Betrieb für Glitsche sorgt. Wer von den Insassen es schafft MERKEL GIPFEL splitter nackt zu erklimmen, der wird auf Bewährung freigelassen.

      Darüber hinaus, würde in allen Länderparlamenten, Bundestag und Bundesrat 24/7 Life-Übertragungen der spektakulären Ereignisse aus dem „EURO LAND-VERGISS MEIN NICHT“ gesendet.

      Die Parlamentarier sollen genau erfahren, wo der Karriereknick ist, wenn sie sich volksfeindich verhalten.

      Rund um das Lager werden Forschungstudios, Hotels, Restaurants und sonstige touristische Anlagen errichtet, von wo aus die Studenten und Verhaltensforscher die Insassen studieren können. Die EU-Kommissare und die Lobbyisten werden am Rande dicht zur Glaswand einqurtiert.

      Die Insassen sollen an eigenem Leibe erfahren, wie man sich bettet und ernährt durch Fleiss und harte Arbeit.

      Kopp Verlag bekommt die Lizenz, einen TV-Sender zu errichten und weltweit die NEWS FROM EURO LAND-VERGISS MEIN NICHT zu senden.

      Was denkt ihr, wäre das nicht eine sinnvolle Investition, zugleich ein Mahnmal für die Weltbevölkerung als auch ein Paradebeispiel für deutsche Wertarbeit und Sinn für Gerechtigkeit ?

    • Saila sagt:

      Für den Spiegel ist das übrigens jämmerlich!! Anstatt die Propaganda der Regierung einmal genauer zu durchleuchten und aufzudecken, labert der Spiegel bzgl. Prof. etc..

      Man man man, alle Medien unter einer Decke der Regierung. Weder über ESM, noch über die Konsequenzen dessen berichtet und nun dumklug schreiben wegen Professoren. Was für ein Schwachsinn……..

  6. jay twelve sagt:

    Worüber hier die Rede ist, hat mit der Realität der EU-Wirtschaft so gut wie gar nichts mehr am Hut. Praktisch werden fiktiven Summen virtuell bei EZB geparkt, die nur im Computer ein „Überschuss“ darstellen, die aber überhaupt keinen Nutzen für die Bewältigung der Dauerkrise vorweisen können.

    Um zu begreifen was genau in Griecheland, Spanien, Portugal usw. passiert, muss man sich ein Supermarkt vorstellen, in dem an den leeren Regalen Schilder mit der Inschrift hängen, zB am Brotregal in Griechenland: „Wir bedauern sehr, dass die Lieferung von Brot, bei einem Tagesbedarf von 11.000.000 Brotleiben, erst in 13.636 Tagen erfolgen kann. Wer bis dahin durch Daumenlutschen überlebt hat, soll sich bei der EZB in Frankfurt auf die Warteliste eintragen.“

    An diesem Brot Beispiel in Griechenland erkennt man sofort die Absurdität des Denkens und Handelns der Finanzindustrie der Welt.
    Die Banker haben sich selbst ihre Existenzberechtigung in Frage gestellt.

    • Bernd das Brot sagt:

      http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/07/20/roman-herzog-zu-bundesbank-und-ezb/

      Roman Herzog zu Bundesbank und EZB

      Altbundespräsident Roman Herzog hat ein bemerkenswertes Interview zum ESM gegeben. Darin findet sich auch eine interessante Passage zur Rolle der Bundesbank.

      Frage: “Artikel 88 schreibt vor, dass die Kompetenzen der Deutschen Bundesbank auf die EZB übertragen werden können, wenn diese „unabhängig ist und dem vorrangigen Ziel der Preisstabilität verpflichtet“. Sind die politischen Entscheidungen der EZB und das Fluten der Märkte mit einer Billion Euro also ein Verfassungsbruch?”

      Antwort: “Ich würde es umgekehrt sagen: Der Grundgesetzverstoß wäre es, wenn man zu lange wartet, diese Übertragung zu widerrufen. Ich bin da für schonungslose Drohungen in den Verhandlungen.”

      Der Widerruf der Übertragung von Kompetenzen an die EZB muss mit einer eigenen Währung einhergehen. Es ginge also um den Austritt Deutschlands aus der Währungsunion. Interessant scheinen mir in diesem Zusammenhang drei Fragen. Erstens: Wann müssen wir davon ausgehen, dass die EZB nicht mehr dem vorrangigen Ziel der Preisstabilität verpflichtet ist? Zweitens: Wann müssen wir davon ausgehen, dass die EZB nicht mehr unabhängig ist? Drittens: Spielt es bei der Anwendung von Artikel 88 des Grundgesetzes eine Rolle, ob die Bundesbank nach einem Euro Austritt weniger Inflation als die EZB erreicht?

      Die Unabhängigkeit ist formal erfüllt. Aber die formale Unabhängigkeit hilft der EZB nicht, wenn die Fakten ihr keine Wahl lassen. Die EZB ist trotz ihrer festgelegten Ziele und trotz der formalen Unabhängigkeit Bilanzrisiken eingegangen, die auch Risiken für die Preisstabilität werden können. Allerdings wurde die EZB mehrfach von der Politik in eine Lage gebracht, in der sie die Wahl hatte, wichtige Grundsätze aufzugeben oder eine Finanzkrise in Verbindung mit einer Rezession hinzunehmen. Sie hatte die Wahl zwischen dem Risiko von Inflation und dem von Deflation. Eine Entscheidung zu Gunsten eines Inflationsrisikos würde ich nicht als Indiz für eine Abkehr vom Ziel der Preisstabilität deuten.

      Allerdings wäre es im Zusammenhang mit der Allokation der Finanzaufsicht oder einer Vergabe einer Banklizenz an den ESM sehr problematisch, wenn der EZB per Vertrag oder faktisch weitere Aufgaben zuwachsen. Im Fall der Banklizenz weiß die EZB, was die Aufgabe des ESM ist, an den sie Geld verleiht. Je mehr konkurrierende Aufgaben die EZB faktisch hat, desto weniger glaubhaft ist es, von einem Vorrang der Preisstabilität zu sprechen. Deshalb sehe ich eine Banklizenz für den ESM und die Übertragung von Aufsichtsaufgaben kritisch.

      Am interessantesten finde ich die Frage, was der Bundesbank nach einem einseitigen deutschen Euro-Austritt gelingen kann. Spielen wir den Austritt also einmal durch.

      • Mit Blick auf die Risiken in der Bilanz der EZB, die Höhe der Target Salden der Bundesbank von inzwischen über 1000 Milliarden Euro und unter Berufung auf Artikel 88 des Grundgesetzes kündigt die Bundesregierung die sofortige Umstellung aller deutschen Sichtguthaben, Termineinlagen, Forderungen und Verbindlichkeiten in D-Mark zum Kurs 1:1 an.

      • Noch am selben Tag erklären Frankreich, Italien und Spanien den Austritt Deutschlands als vertragswidrig und schädlich für ganz Europa. Deshalb machen sie deutlich, dass Target-Forderungen austretender Länder nur teilweise beglichen werden. Diese Salden seien schließlich alleine durch den deutschen Austritt zu einer relevanten Größe geworden. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auch auf die Stellungnahmen der Bundesbank zu diesem Thema.

      • In der Eröffnungsbilanz der neuen Bundesbank finden sich nun zweifelhafte Forderungen an die europäische Zentralbank in Höhe von etwa 1000 Milliarden Euro. Auf der anderen Seite der Bilanz stehen Verbindlichkeiten gegenüber den deutschen Geschäftsbanken. Deren Einleger fragen sich, was die Bundesbank tun wird, wenn sie versuchen, an ihr Geld zu kommen. Vor diesem Hintergrund fordert die Bundesbank die Bundesrepublik zu einer raschen Rekapitalisierung auf.

      • Die Kanzlerin überschlägt, dass sie diese Rekapitalisierung über einen Schuldenstand von 100 Prozent des BIP bringt. Da das Bundesbankgesetz wegen des Austritts ohnehin neu geschrieben werden muss, wird dort die Entscheidung über eine Rekapitalisierung der Bundesregierung zugewiesen. Die Mehrheit im Bundesrat erreicht, dass die Aufgaben der Zentralbank im Bundesbankgesetz erweitert werden. Nach einer nur mäßigen Kapitalerhöhung begleicht die Bundesbank Verbindlichkeiten gegenüber den deutschen Banken über die „Notenpresse“.

      • In Italien und Spanien kaufen die nationalen Zentralbanken im ESZB von den Geschäftsbanken des Südens Staatsanleihen der beiden Länder. Damit verschwinden große Teile der Schulden der Geschäftsbanken bei den nationalen Zentralbanken. Die Staatsanleihen werden von den nationalen Zentralbanken an die EZB weitergegeben. Damit verschwinden die Target Salden. Die EZB erklärt, dass sie diese Anleihen nicht einlösen wird. Damit sinken die Schuldenstände Italiens und Spaniens auf ein vertretbares Niveau.

      Bei der Anwendung von Artikel 88 sollte man die Alternativen genau vergleichen. Die Eröffnungsbilanz der Bundesbank würde den Start in eine neue Währung erheblich erschweren.

  7. Leser sagt:

    Hier sehen wir die tickende Zeitbombe in Großaufnahme.

    Die EZB hat fast €1,5 Billionen (NICHT Milliarden!) an Geld (elektronisch) gedruckt und an die Banken verteilt. Solange dieses Geld bei den Banken liegenbleibt und diese es wieder bei der EZB parken, passiert nichts.

    Sowie die Banken aber beginnen, ihre Kreditvergabe auszuweiten (was ja angeblich auch das erklärte Ziel der EZB ist), beginnt die Hyperinflation. Denn dann fließt dieses wertlose Papiergeld in den Wirtschaftskreislauf. Jetzt liegt es noch bei den Banken. Dann jedoch Gnade uns Gott.

  8. Vanessa_ sagt:

    Was nutzt es schon, wenn ich für meinen Nachbarn das Geld verwalte?
    Sobald ich es ohne seine Zustimmung ausgebe, mache ich mich strafbar, denn ich habe sodann meinen Nachbarn bestohlen.

    Deutschland bekommt das Geld auch nicht geschenkt, es wird nur zwischengeparkt und soll nach Möglichkeit mit Zinsen zurückgereicht werden.

    Schon seltsam in diesem System: Immerzu wird Geld hin- und hergereicht; keinem gehört es wirklich und eigentlich darf es auch keiner ausgeben. Nur die Zinsen dabei wachsen unendlich und verursachen immer mehr Schulden.

    • Fine sagt:

      Und diese Zinsen (Zinszahlungsverpflichtungen) sind der Sinn und Zweck des ganzen Krisen-Events!
      Die Schulden sollen NIEMALS zurückgezahlt werden; denn wenn, gäbe es kein bunt bedrucktes Papier mehr! Somit ist jeder „Geldschein“ ein Schuldschein – nichts anderes! Reines Schuldgeld ist im Umlauf – sonst nix!
      Wenn ich ein 50- oder 100-Euro-Papierschnipsel in der Hand habe, fehlt es einem anderen für die Zinszahlung seines Kredites.
      Der Euro ist auch kein echtes Geld, sondern nur ein von der BRiD Firmen-Verwaltung aufgezwungenes Tauschmittel für den Warenerwerb!

      • ESM Europäischer Schulden Misthaufen sagt:

        Ja, stimmt. Deshalb heißt es auch: Geld lügt, Gold ist ehrlich. Gold ist
        kein Schuldschein und wird auch in 5000 Jahren noch seinen Wert
        haben, korrodiert nicht und glänzt wie heute, wenn man den Staub
        abwischt. Aber ob es in 5000 Jahren noch den irren Typen Mensch
        auf diesem Planeten gibt?? Vor allem nicht, wenn er sich nicht ändert.

  9. Frederick Kühne sagt:

    Ich plädoyiere für eine Stärkung christlich-puritanischer Mentalität.

    http://99thesen.wordpress.com/2012/07/21/pladoyer-fur-die-starkung-christlich-puritanischer-mentalitat/