Twitter-Freispruch: „Ich jage den Flughafen in die Luft!“ war ein Scherz

Weil er seiner Wut über einen gestrichenen Flug über Twitter in drastischen Worten Luft machte, geriet ein Brite in Terror-Verdacht.

Weil er damit gedroht hatte, einen Flughafen zu sprengen, musste ein Brite 385 ₤ Strafe zahlen. Nun nahm der Fall nach fast drei Jahren eine überraschende Wende. Ein Höchstgericht sprach den Mann frei. Sein Wutausbruch sei eindeutig sarkastisch gemeint – und also als Scherz zu qualifizieren. Damit können in Großbritannien künftig auch deftige Aussagen gemacht werden, ohne dass man gleich als Terrorist abgestempelt wird und in den Knast wandert.

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Kommentare

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  1. Richard sagt:

    Vor dem Hintergrund, dass CIA und Konsorten im Internet automatische Wortfilter laufen haben war dies natürlich eine selten dämliche Idee von diesem Mann. Dass da eine Maschinerie anläuft, hätte er sich denken können.

    Vermute mal, der Mann war noch relativ jung.

    Andererseits sollten die Staatsapparate auch nicht anfangen hysterisch zu werden. Im Ärger sagen die Bürger eine Menge Dinge, die sie aber tatsächlich nie wirklich vorhaben umzusetzen.

  2. werner wichtig sagt:

    wie bemerkte schon Obelix. „….die spinnen doch, die Briten…“
    schlimmer noch, hat sich anscheinend in 2000 Jahren zur Neurose entwickelt.