Österreich: Höhere Kosten trotz billigerem Ökostorm

Trotz einer kurzfristigen Entlastung wird der Strompreis in Zukunft um bis zu 25 Prozent steigen, rechnet die Österreichische Behörde für das Stromnetz, E-Control. Die Ökostromnovelle bringt zunächst mehr Transparenz und einen niedrigeren Strompreis.

Seit Anfang Juli ist in Österreich das neue Ökostromgesetz in Kraft. Die Novelle regelt vor allem die Finanzierung der Förderung erneuerbarer Energien neu: Nun wird die Subvention von Ökostrom nicht mehr über den Strompreis selbst finanziert sondern über die Netzabgabe. Das bringt in erster Linie mehr Transparenz für die Kunden. Sie können nun genau nachvollziehen, wie hoch der Anteil der Förderung von Ökostrom an ihrer Stromrechnung ist.

Der Verbund, einer der größten Stromerzeuger in Österreich, hat wegen der neuen Regelung eine Senkung des Strompreises um fünf Prozent angekündigt. Der Strompreis soll nun bis Februar 2014 auf diesem Niveau bleiben. An der Summe, die Kunden zu bezahlen haben, wird dies allerdings nicht viel ändern. Die Einsparungen beim Strompreis, werden auf das Netzentgelt aufgerechnet.

Für energieintensive Unternehmen und die Industrie bringt die Ökostrom-Novelle zumindest vorübergehend eine leichte finanzielle Entlastung. Mit einer Förderpauschale ist der Betrag nun klar festgelegt und nicht mehr vom Stromverbrauch abhängig.

Doch wenn die Förderung von erneuerbaren Energien angehoben wird, steigt auch das Netzentgelt. Aktuell ist eine Erhöhung der Förderung von etwa 30 Millionen Euro geplant. Dann wird jährlich der Zubau von Ökostrom-Anlagen mit 50 Millionen Euro gefördert: „Die Erhöhung wirkt auf den ersten Blick nicht dramatisch. Doch die verstärkte Förderung zieht jährlich zusätzliche Kosten nach sich. In jedem Folgejahr müssen die neuen Anlagen und jene der Vorjahre unterstützt werden. Das summiert sich: Ingesamt werden damit rund 550 Millionen Euro pro Jahr von den Stromkunden zu den Ökostromanlagenbetreibern umverteilt“, sagte Peter Koren Vize-Generalsekretär der Industriellen-Vereinigung (IV) den Österreichischen Mittelstands Nachrichten. Zudem befürchtet die IV, der Vorteil, der durch die Novelle des Ökostromgesetzes entstanden ist, könnte schon bald durch eine Zusätzliche Abgabe zunichte gemacht werden. Ein Energie-Effizienz-Gesetz soll Unternehmen und Haushalte zu mehr Sparsamkeit zwingen. Die Effizienz-Abgabe soll dann wieder über den Strompreis berechnet werden.

Die Regulierungsbehörde für den Strommarkt, E-Control, erwartet durch die Ökostromförderung langfristig Mehrkosten von bis zu 25 Prozent. Österreich liegt bei der erneuerbaren Energie aufgrund des großen Anteils von Wasserkraft schon jetzt im europäischen Spitzenfeld. Es produziert gut 30 Prozent seines Stromverbrauches aus erneuerbaren Energiequellen. Der europäischen Statistikbehörde (Eurostat) zufolge haben lediglich Schweden, Lettland und Finnland einen höheren Anteil an Ökostrom.

Doch Österreich ist bei der Energiewende auch von seinem Nachbarn Deutschland abhängig. Mit einem Anteil von elf Prozent belegt Deutschland erst den 13. Platz im Ökostrom-Ranking. Der Ausstieg aus der Atomkraft erfordert nicht nur in Deutschland einen massiven Ausbau der Übertragungsnetze. Auch Österreich muss seine Stromnetze ausbauen. Finanziert wird dies ebenfalls über die Netzabgabe – also zahlen die Stromkunden.

Kommentare

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  1. Klaus Stromberger sagt:

    lass mal einen Blackout wegen fehlenden Leitungen kommen…dann sitzen Madame folgende Leute auf dem Pelz:

    -Bürger, klar
    -Stromlieferanten, weil sie nichts bezahlt kriegen
    -Konzerne, die sie wegen horrender Verluste in die Hölle wünschen
    -Ölmultis, weil selbstverständlich auch keine Tankstelle mehr funktioniert->Steuereinnahmen futsch
    -Handelsketten…Supermärkte funzen dann auch nicht mehr.
    -die eigenen Leute, weil bei Stromausfall die ganze Überwachung durch Kameras und bargeldlosen Zahlungsverkehr dann auch im A… ist.
    -Handy- und Internetreiber…man stelle sich mal vor, die hirnlosen Kundenschafe würden nichts mehr posten können–> Zahlungsausfall

    etc. etc. ….
    Fragen über Fragen

    2005 schon mal im Münsterland erlebt wegen dem Eisregen….Mutti, ich wünsch dir viel Glück bei der politisch korrekten Überwindung der Naturgesetze:-)

  2. guantanamera sagt:

    So ein ÖkostoRm hat es schon schwer. Ob er auch StRom produzieren kann?

  3. hunter sagt:

    Was ist hier verwunderlich? Die Konzerne sind nur an steigenden Strompreisen interessiert – egal wie billig sie produzieren.

  4. Saila sagt:

    Da will man die österreichischen Bürger doch mächtig verarschen! Überall das gleiche – hauptsache die Stromkonzerne kassieren Mrd.. Dabei ist es ein Grundbedürfnis der Bürger, günstigen Strom zu beziehen. Wie alle Grundbedürfnisse eines Staates für das Volk dieses auch erbringen muss.
    Allerdings gab es in der Geschichte von Ländern irgendwann einen markanten Fehler. Zu jener Zeit wurden Staatsunternehmen wie die Erzeugung von Strom privatisiert und somit dem Kaptialmarkt zugeschoben. Das wiederum führt dazu, dass nun die Energiekonzerne dem Wettbewerb unterliegen, weil man ja nicht ein Monobolunternehmen alleine den Strom erzeugen ließ. Nun sind Stromkonzerne innerhalb eines Landes dazu verpflichtet (naja, das meinen diese Konzernmanager nunmal, was jedoch nicht stimmt), Gewinne zu erzielen. Allerdings müssen diese Konzerne auch nur jenen Gewinn erzielen, um den Bedarf des Volkes innerhalb des jeweiligen Landes zu decken. Mehr nicht.
    Offensichtlich verstehen also die Manager es nicht, einen Energiekonzern zu managen. Zumal diese Manager völlig vergessen haben, wie der Konzern selbst überhaupt entstanden ist.
    Das waren einmal Steuergelder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Auch die Stromleitungen wurden mit Steuergeldern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! bezahlt und sind bezahlt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Selbst das Netz ist bezahlt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Also – was sollten diese Konzerne eigentlich von den Bürgern??????????????????

    Für wie bescheuert halten eigentlich diese Möchtegernmanager das Volk? Anderst gefragt, wie lange will sich das Volk eigentlich noch diese Unverschähmtheiten dieser arroganten Manger noch gefallen lassen?
    Gut – das wird noch viele Jahre dauern ……………………………………………………….

    • Fred Feuerstein sagt:

      zu Saila:

      Prinzipiell geb ich Dir vollkommen Recht. Ich möchte das aber an Hand von Österreich noch etwas analysieren.
      Der VERBUND und alle 9 Landesgesellschaften unterstehen weitgehend dem Bund und den Ländern und sind dadurch sehr stark politisch beeinflusst. Das heißt, dass nur der, Direktor oder Manager werden kann, der für die gerade am Ruder befindliche Partei genehm ist. Nach Wahlen wird daher auch oft gewechselt (was natürlich dem Kunden Geld kostet). Zusätzlich gibt es auch noch AG. die sich mit der Stromproduktion beschäftigen wie die Illwerke, Innn-Kraftwerke, Salzach-Kraftwerke, Enns-Kraftwerke, Drau-Kraftwerke, Donaukraftwerke usw. Diese stehen aber hauptsächlich unter dem Einfluss von VERBUND und den Landesgesellschaften. Ausländische Partner sind nur deshalb ab diesen Firmen beteiligt, dass man sagen kann man muss sich nach den internationalen Märkten richten. So gesehen sind diese Unternehmen sehr wichtige Einnahmequellen der Politik und da sich die 20 % MWST. nach dem Letztverbraucherpreis richtet hat die Politik auch gar kein Interesse irgend welche Preise zu senken. Was auch immer vergessen wird, dass diese Firmen mit dem von uns (überhöht) bezahlten Strompreis ausländische Unternehmen kaufen oder sich beteiligen um eine Gewinnmaximierung zu erreichen von dem wir Kunden nichts sehen. Kleine E-Werke oder Stadtwerke fallen bei der Stromproduktion kaum ins Gewicht, richten ihre Preise aber Kartell mäßig nach den Großen, obwohl die fast keine Leitungsnetze brauchen. Z.B. beim E-Werk Bad Aussee ist der am weitesten entfernte Kunde 10 km vom Kraftwerk entfernt.
      Ein eigenes Thema sind dann noch die Stromrechnungen. Ohne Doktorat kaum verständlich und dann rühmt sich noch der VERBUND, die transparenteste Stromrechnung auszustellen. Wozu ist dass so kompliziert ? Dass es eben niemand verstehen soll ! Genauso mit dem Wechsel des Stromlieferanten. Alles undurchschaubar und dient nur dazu die Kunden zu bescheißen.

      Gut – das wird noch viele Jahre sauern … außer es kommt der große Crash !

      • Saila sagt:

        Richitg und umso schlimmer stellt sich das dar ja dar.

        In Österreich ist ja gerade die Politik für die Preise verantwortlich! Gleiches gilt auch in Deutschland. Die Preise sind von der Politik gewollt, weil die Politik daran verdient und somit gleich einem Unternehmen handelt und denkt. Dabei wird eben genau der Auftrag der Politiker nicht mehr ausgeführt – zum Wohle des Volkes!
        Ausbeutung des Volkes wäre da wohl zwischenzeitlich angebracht.

    • hunter sagt:

      „…Also – was sollten diese Konzerne eigentlich von den Bürgern?“
      >> Den Bürger wie eine Weihnachtsgans ausnehmen und in ständiger Abhängigkeit halten…

      „…Für wie bescheuert halten eigentlich diese Möchtegernmanager das Volk?“
      >> Für ziemlich bescheuert.

      „…Anderst gefragt, wie lange will sich das Volk eigentlich noch diese Unverschähmtheiten dieser arroganten Manger noch gefallen lassen?“
      >> Niemand hat gesagt, das das Volk es so will.

  5. Richard sagt:

    Während in fast ganz Österreich täglich Tal und Bergwind weht will man jetzt die Bürger zwingen, weniger Energie für ihre Waschmaschine oder ihrer Glühbirne zu verbrauchen, weil die unsinnigen Energiegewinnungsanlagen der Konzerne, die primär auf profitmachen ausgelegt sind, es nicht bringen?

    http://www.youtube.com/watch?v=G8UCO1QET98&feature=related

    Das ist einfach nur albern.

    Wieviel Kraft braucht man denn, um eine Wäschetrommel drehen zu lassen? Weht der Wind die ganze Nacht gegen die Hauswand, gegen das Dach, gegen den Baum im Garten, gegen das Auto, gegen die Berge, gegen…to be continued? Wieviel Kraft bzw. Energie ist denn das?

    Wie speichtert man denn mechanische Energie? Rotationsenergie war doch gleich eine Funktion welcher Variablen und welcher Potenz?

    Wieviel Masse muß man denn mit welcher Geschwindigkeit rotieren lassen, um genug Energie zu puffern, damit Windschwankungen ausgeglichen werden?

    Könnten diese Trommeln eventuell auch unterirdisch liegen? Unsichtbar, geräuschgedämmt?

    Es wird höchste Zeit, dass den Selbstbereicherern in Konzernetagen und Regierung das Handwerk gelegt wird und man ihnen eine Arbeit zuweist, die ihren Fähigkeiten angemessen ist – mit einer großen Eisenkugel am Fuß.

    „Der Kapitalismus produziert nicht für den Bedarf, sondern für den Profit!“

    • Leser sagt:

      “Der Kapitalismus produziert nicht für den Bedarf, sondern für den Profit!”

      Sagt jemand, der offenbar nicht einmal die Grundbegriffe des Kapitalismus verstanden hat.

      • Richard sagt:

        Sagte eigentlich Einstein.

        Aber ich höre schon heraus, dass Sie offenbar ein Wirtschaftsexperte sind.

      • Michele sagt:

        Die goßen Energieunternehmen sind doch meist Aktiengesellschaften und die Aktionäre wollen Profit sehen. Ein vollständig vom Staat getragener Energiesektor bräuchte keine hohen Aussschüttungen bezahlen, sondern könnte diese Ausschüttungen in Rücklagen umwandeln und diese für Modernisierungen verwenden.

        Halbe Einmischungen des Staates führen meist zu Wursteleien…

        • Leser sagt:

          Staatliche Energiemonopole hatten wir in allen sozialistischen Ländern und hatten sie auch in Deutschland. Das Ergebnis kennen wir.

          Noch heute kämpfen wir mit den Folgen des Monopols.

          Auf einem freien Markt wollen natürlich die Eigentümer Profit sehen. Das können sie aber nur, wenn die Produkte ihrer Firma auch gekauft werden. Dazu muß das Unternehmen am Markt mit anderen konkurrieren und die Käufer davon überzeugen, daß sie es kaufen.

          Aus „Profitgier“ werden die Eigentümer also alles tun, das Produkt ihres Unternehmens zum besten überhaupt zu machen.

          Der Staat hat dies nicht nötig. Er bekommt ja durch Zwang jede beliebige Summe Geld vom Bürger. Wer erinnert sich nicht noch mit Freuden an das staatliche Telekommunikationsmonopol bis zur Mitte der 90er Jahre, gell.

          Auf dem Energiesektor haben wir es heute mit genau diesen Folgen des staatlichen Monopols zu tun.

          • Michele sagt:

            Ich sehe keinen allzugroßen Unterschied zwischen Monopolen und Oligopolen (Frühstückskartelle), bis auf die von mir angeführte Dividendenausschüttungen deren Wert man grundsätzlich in Energievorhaltung umwandeln könnte, also keine artfemde Verwendungen… Die Profitgier führt manchmal sogar zu Fehlentscheidungen.
            Verantwortliche kluge Köpfe (Entscheidungen/Investitionen) wären beim staatlichen Monopol natürlich unabdinglich erforderlich.

            Bei der Bundesbahn z. B. haben viele Bürger die Erfahrung gemacht, dass sich durch die Privatisierung die Leistungen (für die Bürger) verschlechtert haben (Maschinenausfall, Pünktlichkeit).

          • Leser sagt:

            Und die Oligopole, die sie ansprechen, sind Ergebnis des staatlichen Monopols. Der ist sogar Eigentümer (zu 96 %) der EnBW. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht.

            Der Staat ist kein Unternehmer. Und noch nie hat der Staat ein unternehmen besser führen können als private Eigentümer. Auch diese machen Fehler, aber dann zahlen sie dafür – bis hin zur Insolvenz.

            Staatliche Monopole nach Jahrzehnten aufzulösen, ist extrem schwierig und geht nicht ohne Probleme. Das sehen wir ja. Man hätte erst gar keine Monopole bilden dürfen.

          • Michele sagt:

            artfremden Verwendungen

          • Michele sagt:

            Ok, ich wäre ja mit ihrer Argumentation einverstanden, wenn im Energiesektor ein wirklicher Wttbewerb herrschen würde und die Subventionsanteile für Solar, Netzwerke und sonstige Ökoanteile herausgerechnet würden…

            Strom braucht jeder, fast wie das Wasser…und das wird gewaltig ausgenutzt. Für die obere Schichten (zudem mit Sonderkonditionen) spielt das weniger eine Rolle, jedoch für die unteren Schichten sind großzügige Kalkulationen und Rücklagen erhebliche Fixkosten, die dann auch wiederum für andere Lebensnotwendigkeiten fehlen.

            Die Fixkosten der einfachen Haushalte kratzen inzwischen schon gewaltig am Geldbeutel.

          • Leser sagt:

            Auf dem Energiesektor herrscht durchaus Wettbewerb. Natürlich nicht so, wie es sein könnte. Schuld daran sind die jahrzehntelangen Monopole – durch den Staat vorgeschrieben.

            Und fast alle Subventionen sind herausgerechnet. Jeder Stromanbieter wirbt gerne mit dem reinen Nettopreis – ohne staatliche Abgaben. Darf er aber nur sehr eingeschränkt. Der Staat schreibt bei Verkäufen an Endkunden vor, daß immer der Bruttopreis genannt wird. So merken die meisten Menschen nicht einmal, was sie – nicht nur beim Strom – alles an den Staat zahlen müssen. In den USA ist das besser gelöst: Dort finden sich überall Nettopreise. Steuern kommen dann an der Kasse hinzu – oder auch nicht – je nach Bundesstaat.

            Und ich stimme ihnen absolut zu: Die Energiekosten machen einen immer größeren Anteil an den Lebenshaltungskosten aus. Schuld daran trägt allein der Staat. So sind die Erzeugungskosten für konventionellen Strom seit der Liberalisierung 1998 fast unverändert. Der Endkundenpreis jedoch, also mit allen Steuern und Abgaben, hat sich vervielfacht.

    • Richard sagt:

      Und für den, der Bilder braucht, um sich etwas vorstellen zu können:

      http://www.youtube.com/watch?v=ay_NiGu7mis&feature=related

    • Bärenfalle... sagt:

      Also Druckluft funktioniert ganz brauchbar wenn der Kompressor direkt am Windrad sitzt.

      Aktoren aller Art für Druckluft gibt es für fast lau in allen Ausführungen und die Ansteuerung ist in der Industrie oftmals 24VDC, leicht mit ein paar Solarpanels erzeugbar.

      Meinen Einfahrtstoren (große Schwenktore) habe ich 180° Druckluft-Drehantriebe verpasst nach dem ich ungläubig das Angebot der Torfirma für die rein elektrischen Antriebe sah.

      Das Problem mit Windkraft in Österreich ist vor allem ein rechtliches.

  6. Leser sagt:

    „Österreich liegt bei der erneuerbaren Energie aufgrund des großen Anteils von Wasserkraft schon jetzt im europäischen Spitzenfeld.“

    Das ist richtig. Es liegt allerdings nicht an Solar- oder Windanlagen. Es liegt schlicht und ergreifend an der geografischen Lage Österreichs. Dadurch verfügt Österreich über viel nutzbare Wasserenergie. Wasserkraftwerke haben unter den sogenannten „erneuerbaren“ Energiequellen zumal den Vorteil, daß sie weitestgehend grundlastfähig sind. Das unterscheidet die Wasserkraft erheblich von den Solar- und Windspielchen in Deutschland.

    In Deutschland haben wir diese Option leider bereits fast vollständig ausgeschöpft.