Rösler: „Müssen alles tun, die Euro-Zone zu stabilisieren“

Der Euro müsse auf jeden Fall gerettet werden, meint Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Er ist jedoch dagegen, dass die EZB Staatsanleihen ohne Auflagen kauft.

Der polnische Finanzminister Jacek Rostowski zeigte sich am Freitag beim Besuch von Rösler in Warschau beunruhigt über die Aussichten der Euro-Zone: „Ein Zerbrechen der Eurozone hätte katastrophale Folgen für alle Länder Europas“, sagte er.

Rösler ist sich der Verantwortung bewusst. Wie Reuters berichtet, sagte Rösler: „Wir waren uns einig, dass wir alles dafür tun müssen, die Euro-Zone zu stabilisieren.“

Wie das genau geschehen soll, sagte er indes nicht. Reuters zufolge mahnte er EZB-Präsident Mario Draghi, nicht bedingungslos mit Anleihenkäufen zur Entlastung von Euro-Krisenländern vorzupreschen: „Aufgabe der Europäischen Zentralbank ist die Geldwertstabilität innerhalb der Eurozone.“

Rösler war in den vergangenen Wochen europaweit in die Kritik geraten, weil er in einem TV-Interview gesagt hatte, dass der Austritt Griechenlands für ihn seinen Schrecken verloren habe. In Warschau scheint der Schrecken allerdings zurückgekehrt zu sein.

Kommentare

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  1. Der Niedersachse sagt:

    Man kann gar nicht so viel fres…, wie man ko… möchte ob solch Geschwafels.
    „… ist sich der Verantwortung bewußt“ – für wen eigentlich? – da kommen einem ja direkt die Tränen.
    Der ehemalige Goldman-Sachs-Mann Draghi lacht sich doch scheckig über die Mahnungen eines Herrn Rösler – falls er sie überhaupt zur Kenntnis nimmt.
    „EZB und Geldwertstabilität“ – auf welchem Planeten lebt der eigentlich?!
    Diesem, um es vorsichtig auszudrücken, naiven Rösler, wie natürlich auch den anderen Polit-Marionetten sollten die Fragen gestellt werden, wessen Interessen sie eigentlich vertreten, von wem sie bezahlt werden und ob ihr Handeln mit ihrem Amtseid überhaupt noch vereinbar ist!

  2. Mitleser sagt:

    Rösler sollte als Arzt besser seinen Landsleuten in Vietman helfen. Braucht ihn in der Politik wirklich jemand?

  3. Michael H sagt:

    Rösler: „Wir tun alles tun, um die Euro-Zone zu destabilisieren“

    • Michael H sagt:

      So muss es lauten:
      🙂

      Rösler: „Wir tun alles, um die Euro-Zone zu destabilisieren“

  4. Peter G. sagt:

    „Er ist jedoch dagegen, dass die EZB Staatsanleihen ohne Auflagen kauft. “ Dieses Feigenblättchen ist längst weg geweht, Herr Rösler, Sie halten nur noch den Stiel (des Blattes) in der Hand. Selbstverständlich wird die EZB, in der die Schuldenländer die Stimmenmehrheit haben, die Zahlungen, äh: Kredite, ohne Auflagen herausgeben.

  5. bendix sagt:

    Herr Rösler, passen Sie auf das Sie in Freundeskreisen nicht “ Mister Stabilisator “ genannt werden. Aber egal, der Freundskreis ist sowiso etwas zu klein, um das Sie Probleme bekommen könnten. Der Pole hat mehr Vor-, als Nachteile von der EU und deshalb die eindeutige Aussage. Ihr Eurospinner seid durch die Bank völlig verwirrt und einfach nur geistesgestört. Zieht Eure Scheiße einfach durch und lasst uns mit Euren dämlichen Gefahsel in Ruhe. Jede neue Stellungnahme von Euch Blindnieten zum Thema Krise bringt mich zur Weisglut. Macht Euch alle einfach vom Acker und wir wären einen Schritt weiter. Ihr Alle von der „Großen Koalition gegen Deutschland“ meldet Euch regelmäßig in Abständen zu Wort und wollt den Anschein erwecken Deutschland zu schützen und zu retten. Nein, es ist nicht mal mehr lachhaft sondern schon strafbar. Wer hat Euch befohlen Euer Land so zu hassen? Es giebt kein Land auf dieser Erde, dass sowas von sozial ist und sich selbst abschafft wie Deutschland. Ich selbst bin auch daran Schuld, denn ich hatte solche wie Rösler auch noch gewählt.
    Pfui an meine Person, aber ich lerne aus Fehlern und werde alles daran setzen um diesen Fehler zu korrigieren. Der arabische Frühling wird auch in die EU kommen, aber dann gnade Euch Gott. Bin blos gespannt ob wir dann auch von der Bundesregierung mit Waffen beliefert werden, oder ob die Bundeswehr Ihren neuen Job sehr ernst nehmen wird, eher zweiteres. Rebellen werden in der EU-Sprache mit Volksverrätern und Aufsässigen übersetzt. Was derzeit in arabischen Ländern mit „Früchte der Zukunft“ bezeichnet wird, wird in der EU als pures Gegenteil gehandelt werden.
    Egypten, neue Verfassung, erst dann handlungsfähig, usw. und in Deutschland?
    Nichts, garnichts, überhauptnichts, aber demokratischer Sozialstaat!
    Keine Verfassung, keine Entscheidungsgewalt, kein Staat, aber andere belehren wollen wie zu Guttenberg. Professor ohne Titel und sonst nichts.

    mfG. Entwicklungsland Deutschland

  6. hugin sagt:

    WIE LANGE LASSEN WIR UNS NOCH VON DEN POLITIKERN ZUM NARREN HALTEN?
    Die Wortwahl der Politiker erinnert an das Ende des 3.Reichs. Wir kämpfen bis zum letzten EURO, die Wunderwaffen kommen! Wie das geendet hat wissen wir, diesmal wird auch der Zusammenbruch folgen. Sarrazin hat recht ! Europa braucht den EURO nicht. Lesen Sie Sarrazin Herr Rösler !

  7. Peter Sander sagt:

    Zitat Rösler: Wir waren uns einig, dass wir alles dafür tun müssen, die Euro-Zone zu stabilisieren.”

    Wer ist „Wir“? Diese Null der Geschichte gehört sicherlich nicht dazu.

    Den Zusammenhalt einer Volksgemeinschaft, die große Stapazen auf sich nimmt um IHREN Karren aus dem Dreck zuziehen gibt es innerhalb Europas nicht.

    Einzelne Länder (Völker) würden es schaffen, aber nicht der zusammengewürfelte Mischmasch in der EU. Nur mit Gewalt gegen das Volk wird man weiter unsinnige Rettungspakete schnüren, die nicht bringen, als noch mehr Geld von fleissig nach reich zu schaufeln.
    Doch wenn immer mehr, nicht nur aus der ärmeren Schicht, sondern auch aus der Mitte, nicht mehr satt werden und Famileinväter Mülleimer nach Eßbaren durchwühlen müssen um ihrer Familien zu ernähren, wird es auch hier krachen. Aber dann ist es zu spät. Aber das kann man einem „normalen“ Menschen, der der Systempresse glaubt, nicht klarmachen. Ihm geht es doch gut! Das andere schon finanziell auf dem letzten Loch pfeifen will er nicht sehen oder hören. Doch die Einschläge kommen dichter!
    Kaum noch unbefristete Arbeitsstellen, alles wird teurer.

    Ich wünsche mir in naher Zukunft ein Tribunal, vor dessen Schranken all diejenigen stehen, denen wir diesen Euro-und EU-Mist zu verdanken haben. Inclusiv den Bänkern. Hat es in Frankreich mal gegeben………, ist lange her.
    Geschichte wiederholt sich! (Hoffe ich!!! )

  8. Gautier Irgendwo sagt:

    Und das selbst wenn sich der Deutsche Michel die Gelder dazu erst einmal ausborgen muss.