Bank of America erwartet Börsencrash

Steigende Aktienkurse trotz schwächelnder Wirtschaft und Krise in Europa. Die Börse wartet nur auf eine Geldschwemme der Fed, begründet die Bank of America diese Entwicklung. Folgt keine Lockerung der Geldpolitik, wird es der Bank zufolge zu einem gewaltigen Crash an den Börsen kommen.

Sollte die Bank of America (BoA) Recht behalten, werden die USA sich bald im „Auge des Sturms“ wiederfinden. Das zumindest schreibt die Bank in einer aktuellen Notiz an ihre Kunden. Die BoA-Strategen Arjun Mehra und Cheryl Rowan warnen in der Notiz „Code Red“ vor einem Börsen-Crash. Das Risiko eines Ausverkaufs an der Börse sei hoch.

Trotz der schlechten Wirtschaftsdaten, des sich verlangsamenden Wachstums in den USA und China sowie der Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise und des Krisenherds Syrien sind die Aktienkurse in den vergangenen Wochen gestiegen, so die Strategen. Ihrer Meinung nach kann dies nur mit der Andeutung der Fed zusammenhängen, die US-Geldpolitik im dritten Quartal eventuell zu lockern. „Es gibt einige, die glauben die Fed wird nicht die Geldpolitik lockern, solange die Aktienpreise so hoch bleiben, aber die Kurse sind so hoch, weil sie mit einer Lockerung“ durch die Fed rechnen, zitiert der Business Insider aus der Notiz. Sollte die „Fed (die Hoffnungen, Anm. d. Red.) am 12 und 13. September bei der FOMC Sitzung enttäuschen, ist das Risiko eines Aktienausverkaufs hoch.“

Den Strategen der BoA zufolge ist eine derzeit „ungewöhnlich hohen Anzahl von Makro-Katalysatoren in den nächsten 3 – 6 Monaten zu sehen, die die Märkte drücken“ könnten. Sie „erwarten, dass das Wirtschaftswachstum in der zweiten Hälfte des Jahres“ die Geschäftserwartungen enttäuschen wird. Und der September ist der saisonal schwächste Monat des Jahres für Rendite aus den Aktienkursen. Die drohende Herabstufung der US-Bonität trage ebenfalls zum Risiko eines Börsen-Crashs bei, wenn die Fed nicht wie gehofft agiere, so die Strategen.

Kommentare

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  1. Martin Hark sagt:

    Grundsätzlich stellt ein gesunder Rückgang wieder die Grundlage für den nächsten Anstieg dar. In den meisten Fällen fällt der Rückgang wesentlich stärker und schneller aus als gedacht. Diese Ursache / der Ablauf für das sogenannte „Platzen von Blasen“ ist sicherlich in der Psyche des Menschen der Marktakteure zu finden. Eine Kurskorrektur ist an den Börsen Gang und Gebe. Es wird diese sicherlich auch in Zukunft geben. Das Ausmaß der Korrektur ist wiederrum stark vom Ausmaß des vorhergehenden Anstieges abhängig. Desto höher etwas steigt, desto tiefer kann es auch fallen. Ein gesunder Markt / Börse besteht aus Auf- und Abwärtsbewegungen!

  2. Ottocar sagt:

    MEIN GOTT, LACHER!!!,
    WAS HAT DAS WIEDER MIT DEN LINKEN ZU TUN? EWIG GESTRIGER? ETWAS UNERFAHREN ETWA?
    DER KAPITALISMUS IST GERADE DABEI, DIE WELT INS UNGLÜCK ZU STÜRZEN.
    DIE MENSCHHEIT LERNT NICHTS AUS DEN FEHLERN DER GESCHICHTE.
    WARUM WOHL? ES GEHT DOCH NUR UM DIE MAXIMIERUNG DER PROFITE!
    DER BÜRGER BLEIBT ALS OPFER, MUSS AM ENDE DIE LASTEN TRAGEN.
    UNS BLEIBT DAS LACHEN BALD IM HALSE STECKEN!!!
    ABER WEITER SO, MIT VOLLGEFRESSENEM BAUCH KÜMMERT MAN SICH NICHT UM VERFEHLTE POLITIK IN UNSEREM LANDE.

  3. Deutscher sagt:

    Der Junkie braucht den nächsten Schuß. Ansonsten stirbt er. Aber auch hier wird es wie im richtigen Junkieleben sein. Der goldene Schuß ist der letzte.

  4. Franz Gruber sagt:

    Wer oder was ist „QE 3“?
    Ist das ein neues Schiff mit dem Namen „Queen Elizabeth 3“?

  5. Margrit Steer sagt:

    Offenbar blüht uns ein zweites 1929, ein 2. schwarzer freitag.
    Aber diesmal geteuert, gewollt

  6. Lacher sagt:

    Auweia! Was hier an Mist verzapft wird, geht auf keine sprichwörtliche Kuhhaut! Hier wird ernsthaft die Verstaatlichung der Banken und eine Mindesthaltdauer von Aktien von 5 Jahren gefordert. Ist das hier die Site der „Linken“? Wohin Verstaatlichung führt hat uns doch die DDR vor 20 Jahren eindrucksvoll gezeigt und wenn man Aktien 5 Jahre halten muss, wird niemand mehr Aktien kaufen. Kriege werden abgeschafft – das hättest du ja mal mit Adolf H. ausdiskutieren können.
    Ihr habt ja hier echt die Weisheit mit Löffeln gefressen! *rofl*

  7. Freistaat - Freie Stadt Danzig sagt:

    Die Bank of Amerika (Boa construct), ähnelt der boa constrictor, die Abgottschlange, auch Königsboa genannt.

    Beiden ist eins gemeinsam: Es sind Tiere. Das Prinzip ist die Tat. Durch die innere Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt konstituiert sich der Spannungszustand Gier, reift die Ausdrucksfähigkeit zum Trieb, aus sich heraus zu handeln. Als Folge zeigt sich beim Bankster die von der eigenen Emotion getragene Tat. Sein Prinzip zeigt die Lebenskraft, den expansiven Lebenswillen. Im spontanen, unmittelbaren und lebendigen Handeln liegt das Selbstverständnis und damit das Sicherheitsgefühl. So wird das Verhalten von dem Wahn getrieben, den Schuldner (Beute) einzufangen. Allein das Handeln erbringt die Erfüllung, zu leben, und genügt für das scheinbare Gleichgewicht.

  8. Anunnaki sagt:

    Ich weis nicht ob ich lachen oder weinen soll wenn ich euere Kommentare lese!
    Wisst ihr denn nicht dass das alles seit langem geplant ist?
    NICHTS passiert in der Politik ZUFÄLLIG!!
    Informiert euch über die geplante NWO !!
    während in den Medien (und auch hier) diskutiert wird ist das Volk(die Gojems) beschäftigt und sie können ihre Vorhaben in Ruhe durchziehen.

    • Stefan Wehmeier sagt:

      Die (noch) bestehende, seit jeher fehlerhafte Makroökonomie wird von den künstlichen Archetypen Jahwe/Elohim = Investor/Kapitalismus (der „liebe Gott“ für die Dummen) aufrechterhalten. Ein Untertan, der das nicht weiß und sich in „dieser Welt“ (Zinsgeld-Ökonomie, zivilisatorisches Mittelalter) eine „gesellschaftliche Position“ erschlichen hat, wird vom „lieben Gott“ gesteuert und versucht seine „Position“ durch Machtausübung auf andere Untertanen auszubauen.

      Ein auferstandener Mensch hat kein Interesse mehr an diesem Kinderkram:

      http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/09/verantwortung.html

    • maria sagt:

      wissen wir , aber leider nur einige , die in den blogs posten ,
      deshalb verbreiten WAS MAN WILL und nicht was man nicht will.

      “ Wenn das BÖSE die DREISTIGKEIT hat , muss das GUTE den MUT haben“

      • maria sagt:

        Demo für direkte Demokratie

        Wann: Samstag, 8. September 2012, ab 11.30 h

        Wo: Karlsruhe, Marktplatz

        Wo Unrecht zu Recht gemacht werden soll, ist Widerstand Pflicht. Der geplante ESM ist ein Rückschritt über 250 Jahre Europäischer Geschichte und demokratischer Aufklärung, zurück zu einer feudalstaatlichen, absolutistischen Gesellschaft. Durch den geplanten ESM

        http://tinyurl.com/d7s5hmd

        • Fine sagt:

          Hallo Maria,

          bei soviel Dummheit in der Masse grausts (nicht nur) mir vor der sog. Demokratie – die stets eine Diktatur ist!

    • Maria sagt:

      ….. vielleicht auch nicht 😉 http://www.revolution-2012.com/das-buch/

  9. Rico Coracao sagt:

    Das Spielgeld für die Casinos geht aus.. bitte schnell nachliefern