Merkel: Deutschland will Griechenland immer noch beistehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert Spekulationen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für kontraproduktiv. Deutschlands Wunsch sei es immer noch, Griechenland in der Krise beizustehen, die nun eine entscheidende Phase erreicht habe.

Die Forderungen eines Griechenland-Austritts seien derzeit kontraproduktiv, erklärte Bundeskanzlerin Merkel im Sommerinterview mit der ARD. In Bezug auf Griechenland solle jeder „seine Worte wägen“ so Merkel.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hatte kürzlich erklärt, dass Griechenland 2013 nicht mehr Teil der Eurozone sein werde. Doch solche Aussagen würden derzeit die Bemühungen zur Bekämpfung der Krise, die eine „entscheidende Phase“ erreicht habe, schädigen.

Griechenlands Premierminister unternehme „ernste Bemühungen“ die Schulden des Landes zu verringern. Merkel erinnerte daran, dass es nach wie vor der Wunsch Deutschlands sei, Griechenland beizustehen. Die Eurozone befindet sich derzeit in einer kritischen Phase.

In den kommenden Wochen wird die EZB einen Plan zum Kauf von Anleihen von Krisenländern erarbeiten. Zudem steht ein Fortschrittsbericht der internationalen Gläubiger Griechenlands an sowie Mitte September das Urteil zur Eurorettung in Deutschland.

Kommentare

Dieser Artikel hat 76 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Capt. Jakob sagt:

    Merkel will, wir aber nicht!

    Noch sitzt Ihr da oben Ihr feigen Gestalten,
    vom Volke bezahlt, dem Bürger zum Spott.
    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
    dann richtet das Volk, dann Gnade Euch Gott!

  2. Mhhh sagt:

    Kann sie ja gerne machen, nur halt nicht mit unseren Steuergeldern und nicht mit neuen Schulden, die der Steuerzahler dann abzahlen darf.

    Kurz: Mit ihrem Privatvermögen kann die Kanzlerin machen, was sie will. Ansonsten: Raus, raus, raus! Und zwar nicht Griechenland, sondern Deutschland.

  3. Peter G. sagt:

    „Merkel: Deutschland will Griechenland immer noch beistehen “
    Wer gibt dieser Frau das Recht für Deutschland zu sprechen? Einem Land, dessen Wohlstand sie im Augenblick zugunsten von Ländern Südeuropas verschenkt, die über ihre Verhältnisse gelebt haben? Einem Land, dessen staatliche Unabhängigkeit sie schnellstmöglich ohne jede Mitwirkungsmöglichkeit der Bürger beenden will? Diese Frau wird einmal als ein Beispiel von Machtmissbrauch zu Lasten des eigenen Volkes in die Geschichte eingehen. Und die Menschen werden wiederum ihre Eltern fragen: Wie konnte das geschehen, warum habt ihr das nicht verhindert?

  4. Margrit Steer sagt:

    Merkel wird als die Zerstörerin Deutschlands und der Demokratie in die Geschichtsbücher eingehen

  5. Gautier Irgendwo sagt:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.ch/2012/08/die-armut-kehrt-nach-europa-zuruck.html

    Ist das nun die erwünschte, vielversprechende Zukunft für die Allgemeinheit,
    welche der EU sowie den meisten Europäischen – Regierungen offensichtlich vorschwebt.

    • Fahrenheit451 sagt:

      es ist von langer Hand geplante, moderne Sklaverei

      die Weltherrschaft der dunklen starken Macht des „Mammons“
      an die die meistenvon uns ja leider selbst auch glauben …..!!!!

      Macht wirkt subtil, unterbewußt, feinstofflich im Raum und Weltenraum,
      das Unterbewußtsein der Schafe wird durch die Medien beeinflusst ……..

      Dagegen gibt es nur 1 Mittel für diese Erde …………. ? ! tja, wenn wir das vergessen haben , sind wir halt verloren

  6. Störfaktor Volk sagt:

    – Entweder weiß das Volk gar nicht, wie Griechenland über seine Verhältnisse lebt. Dann ist das schäbig von der Regierung, sein Volk im Unklaren zu lassen und hier nicht aufzuklären und für die neuen Maßnahmenprogramme zu werben.
    – Oder die Bevölkerung weiß das sehr wohl, aber ihr ist es egal, dass über die Verhältnisse gelebt wird, solange andere dies sponsern. Dann ist das aber ein schäbiges Verständnis von Solidarität.
    Beides aber zeugt von wenig zuverlässigem Charakter, was wiederum die Sponsoren zum überdenken veranlassen sollte.

    Lösungsansätze:
    – Der Königsweg: Steuern hierzulande halbieren, Löhne verdoppeln und Saus und Braus auf Pump (die Zinsen sind ja auf historischem Tiefststand !) – und am Zahltag dann jammern und toben. – Ja, lassen wir uns doch auch (und noch tiefer) fallen und uns dann vom Kollektiv auffangen; wir sollten uns lernfähiger zeigen und die Erweiterung unseres kulturellen Horizontes als Bereicherung dankbar annehmen und doch jetzt auch umzusetzen wissen.
    – Oder: Wir verhökern die 700 Mrd. Target2 Forderungen; – vielleicht finden wir ja einen Dummen, der die uns für ein Viertel abkauft (die Chinesen ?). Und dann: Heidewitzka bis das Festzelt wackelt. Warum immer diese deutsche Untugend, sich um den Kater von morgen Gedanken zu machen, wenn ich heute feiern kann ?!

    Vorbedingung für eine endgültige Lösung:
    Natürlich ist es zuletzt immer offensichtlicher geworden, dass die Völker Europas erst dann wieder selbstbestimmt, glücklich, und in Frieden miteinander leben können werden, wenn dieses diktatorische Gleichmacherkrebsgeschwür in Brüssel gänzlich ausgemerzt worden ist und im Gefolge wieder mündige Staaten mit eigenständiger Währungen frei entscheiden können.

  7. Siggi40.de sagt:

    Die bisherigen Kredite, Subventionen und Zahlungen an GR sind alle schon verfrühstückt worden. Seit der Euroeinführung lebte vor allem das uneffektive, überbezahlte und nach Fakelaki lechzende Beamtenheer ganz ungeniert auf Pump.

    Mehr als 66.000 Euro erhielt jeder Grieche bisher und das ist noch nicht alles.
    Wie viel unsere griechischen Brüder seit dem EU-Beitritt im Jahre 1981 bereits erhalten haben:
    Eurofonds: 141 Milliarden Euro
    Das erste „Darlehen“ an Griechenland: 73 Milliarden Euro
    Ankauf griechischer Staatsanleihen durch die EZB: 45 Milliarden Euro
    Das zweite „Darlehen“ an Griechenland: 173 Milliarden Euro
    Schuldennachlass: 100 Milliarden Euro
    LTRO-Kredit von der EZB: 80 Milliarden Euro
    ELA-Kredit von der EZB: 109 Milliarden Euro
    Engagement gegenüber dem TARGET2-System: 104 Milliarden Euro (Stand Mai 2012)

    Insgesamt 721 Milliarden Euro – das ist das Dreieinhalbfache des griechischen BIP. Halleluja.

    Und jetzt auf einmal, wie ein Blitz aus heiterem Himmel soll sich alles geändert haben, um bei der Troika die Zustimmung für die weitere Ausplünderung der ehrlichen Steuerzahler Europas zu erhalten??
    Wenn die Sache nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen. Und wer das auch noch glaubt – der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    Eins ist ganz sicher: Die Griechen erhalten so lange ihre „Bankenrettungsmilliarden“, bis der ESM in Kraft getreten ist und die französischen Banken sich dort Liquidität ergaunern können, um sie vor dem Kollaps zu bewahren.

    Die Griechenland-Rettung, ein schamloses Spiel, wo die einfachen Bürger leiden müssen, damit französische Banken gerettet werden.

    Unsere Hoffnung ruht allein beim BVG am 12.09., damit die Richter den ESM in der gesetzeswidrigen Form ablehnen und damit dem Trauerspiel Euro das wohlverdiente Ende bereiten und der Zukunft Europas wieder die Rückkehr zu Wohlstand ermöglichen.

  8. G.N. sagt:

    Merkel: Deutschland will Griechenland immer noch beistehen.

    Das glaube ich nicht, denn DEUTSCHLAND, sollte es sich dabei um seine Bürger handeln, wurden dazu noch nie gehört!

    Ich bin sicher, dass eine ganz große Mehrheit „Deutschlands“ mit Sicherheit kein weiteres Steuergeld in Griechenland sinnlos versenken will oder je wollte!!

  9. wooddragon sagt:

    Ja, und das sieht so aus. Was Wert hat wird verscherbelt, Inseln, Häfen, die Lotterie etc, nur wir nennen das privatisieren. Wenn dann alles unterm Hammer war, sind wir und die Troika ohnehin weg, ihr habt eure Souvernität verloren und steht im Hemd in den Erbsen, sofern euch die Erbsen noch noch gehören.

  10. maria sagt:

    deshalb verbreiten WAS MAN WILL und nicht meckern was man nicht will.

    Sprichwort:
    ”Wenn das BÖSE die DREISTIGKEIT hat, muss das GUTE den MUT haben”

    Demo für direkte Demokratie

    Wann: Samstag, 8. September 2012, ab 11.30 h

    Wo: Karlsruhe, Marktplatz

    Wo Unrecht zu Recht gemacht werden soll, ist Widerstand Pflicht. Der geplante ESM ist ein Rückschritt über 250 Jahre Europäischer Geschichte und demokratischer Aufklärung, zurück zu einer feudalstaatlichen, absolutistischen Gesellschaft. Durch den geplanten ESM

    http://tinyurl.com/d7s5hmd