Termindruck: EZB bereitet die Geldpresse vor

Die EZB arbeitet fieberhaft an den Rahmenbedingungen für die nächste Geldschwemme. Bereits nächste Woche sollen die Details für den Ankauf von Staatsanleihen bekanntgegeben werden. Weil noch viel zu klären ist, hat Mario Draghi nun sogar einen Termin bei Kollegen in den USA abgesagt.

Die Europäische Zentralbank bereitet die letzten Schritte für eine massive Intervention am Markt für Staatsanleihen vor. Kommenden Donnerstag will die EZB ihren Maßnahmenkatalog präsentieren mit dem die Zinsen von angeschlagenen Eurostaaten gesenkt werden sollen. Investoren erwarten, dass die EZB trotz einer steigenden Inflationsgefahr beinahe unbegrenzt Geld drucken könnte.

Alleine die Hoffnung auf solche Maßnahmen haben Spanien geringere Zinsen bei den Staatsanleihen beschert.

Wie dringend der EZB der möglichst schnelle Ankauf von südeuropäischen Staatsanleihen ist, zeigt die Absage Mario Draghis für ein Treffen von Zentralbankern in den USA. Beim Jackson Hole Forum hätte Draghi eine Rede vor Kollegen von der Federal Reserve halten sollen. Wie der Guardian berichtet, war die Rede des EZB-Präsidenten bereits seit Monaten geplant. Nun sagte er wegen der hohen Arbeitsbelastung ab.

Kommentare

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  1. cashca sagt:

    Da kann man nur noch sagen: „Auf zum Endspurt.“ Draghi jetzt wird´s draghisch.
    Diese Leute zu bekämpfen ist sinnlos, sie sind stur und unbelehrbar, vom Wahn getrieben, koste es was es wolle..
    Die einzige Möglichkeit besteht darin, sie ins Leere laufen zu lassen-Verweigerung.
    Sollen sie doch drucken bis zum ergötzen, alles Papier umwandeln ind Gold und Silber, dann können sie in den schönen Inflations-Scheinchen baden.
    Wenn der Bürger – und zwar die große Masse- nicht bald handelt, werden sie Opfer dieser Mafia. Unsere Vorfahren -Eltern und Großeltern–haben es erlebt, wer jetzt nicht aufwacht, erlebt es nochmal.
    Draghi und Co braucht Geld-Geld-Geld….genauso wie ein Drogensüchtiger…
    Für den Bürger gilt- sich selbst retten und umwandeln – oder verschenken- eine milde Gabe an die EU Schuldrenunion. Die Führer werden es euch ewig danken.
    Da sind die Kursschwankungen- rauf und runter bei den Edelmetallen gar nichts, gegen den Papierwertverlust. Dieser wird kommen.
    Dann wird es lustig.

  2. Stefan Wehmeier sagt:

    „Der Sparer erzeugt mehr Ware, als er selbst kauft, und der Überschuss wird von den Unternehmern mit dem Geld der Sparkassen gekauft und zu neuen Realkapitalien verarbeitet. Aber die Sparer geben das Geld nicht her ohne Zins, und die Unternehmer können keinen Zins bezahlen, wenn das, was sie bauen, nicht wenigstens den gleichen Zins einbringt, den die Sparer fordern. Wird aber eine Zeitlang an der Vermehrung der Häuser, Werkstätten, Schiffe usw. gearbeitet, so fällt naturgemäß der Zins dieser Dinge. Dann können die Unternehmer den von den Sparern geforderten Zins nicht zahlen. Das Geld bleibt in den Sparkassen liegen, und da gerade mit diesem Geld die Warenüberschüsse der Sparer gekauft werden, so fehlt für diese jetzt der Absatz, und die Preise gehen zurück. Die Krise ist da.“

    Silvio Gesell („Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, 1916)

    In einer solchen Situation die Zinsgeld-Menge zu erhöhen, verhindert kurzfristig die deflationäre Abwärtsspirale. Dafür wird ein umso größeres Inflationspotential geschaffen, ohne verhindern zu können, dass letztlich alles Geld „in den Sparkassen liegen bleibt“ (globale Liquiditätsfalle):

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/01/2012.html

    • Saila sagt:

      Das ist völlig korrekt! Doch lieber eine inflationäre Liquiditätsfalle als eine deflationäre! Den – deflationäre Zeiten gingen nie ohne Krieg zu Ende!
      Nun kann man sich überlegen, was wohl der „bessere“ Weg ist……….

  3. phil sagt:

    Schubkahn voller Milliarden Scheine für Brot, was schon wieder ??? .

  4. voltenauer sagt:

    Über die ganzen Kommentare kann ich nur schmunzeln.
    Ich hab die Konsequenzen längst gezogen und alle meine Vermögenswerte (inkl.
    Altersvorsorge) in Gold und Silber angelegt.
    Immobilien scheiden aus, da in der nächsten Währungsreform alle diejenigen die noch was (offiziell) haben, die Zeche zahlen müssen. Zudem werden Immobilien überwiegend finanziert und jeder kann sich vorstellen, was passiert wenn die Zinsen mal wieder hoch müssen !! Schon mal an die Bevölkerungsentwicklung gedacht und daran was passiert wenn es den Leuten mal schlechter geht und diese dann wieder enger zusammenrücken müssen.
    Geld ist beliebig vermehrbar. Gold und Silber nicht !!!!!!!!!
    Gold und Silber sind Sachwerte, aber beweglich und sehr leicht zu verstecken (hohe Wertdichte). Ein immer wieder diskutiertes Goldverbot ist nur in den Köpfen derjenigen die kein Gold haben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Werde ich gefragt, dann hab ich halt im Zweifel kein Gold.
    Ich kann jedem nur dringend raten keinen Goldfond oder ähnliches zu kaufen.
    Dieses angeblich eingelagerte Gold dürfte gar nicht vorhanden sein.
    Also Gold und Silber immer physisch erwerben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Die Wertentwicklung in den letzten 11 Jahren gibt mir Recht.
    Gewinne mit physisch erworbenem Gold und Silber sind nach einem Jahr steuerfrei.
    In den letzten 11 Jahren hat sich Gold verfünffacht und Silber versechsfacht.
    Man kann Gold und Silber auch (legal) anonym gegen bares erwerben (täglich bis 15.000,– Euro).
    Übrigens werden diejenigen Fonds, welche das Gold oder Silber für den Kunden (angeblich) einlagern, steuerlich so behandelt, dass beim Verkauf sämtliche Gewinne
    (egal nach welcher Zeit) der Kapitalertragssteuer unterliegen !!!!
    Nachtigall ick hör Dir trapsen !!!!!!!!!

    Gold und Silber sind immer noch sehr günstig – es gibt nur mittlerweile sehr viel Geld auf dieser Welt. Ich tausche selbstverständlich immer noch jeden Euro den ich erübrigen kann, in Gold und Silber um.

    Hier noch eine hilfreiche Seite :
    http://www.das-bewegt-die-welt.de
    Dort auf „Wirtschaft“ + „Must Read“ klicken und regelmäßig die Beiträge lesen.
    Labern bringt nichts, handeln ist angesagt !!!!!!

    • Saila sagt:

      Naja, ich schmunzel nun auch, weil das lediglich die halbe Wahrheit ist – insbesondere was Immobilien und Finanzierungen bei einer Inflation betrifft und auch der Gold und Silberwahn!
      Wenn Zeiten für Gold und Silber kommen, interessiert es die Bevölkerung nicht mehr ob man Gold oder Silber bekommt, wenn man für Brot etwas anderes eintauschen wird. Es wird der Tauschhandel kommen – doch keine Gold und Silberzeit!

    • Fine sagt:

      Habe einige male versucht, von meinen Goldbarren etwas abzubeißen – rein prophylaktisch natürlich, also für den Fall, dass womöglich Zeiten nahen, wo der Kühlschrank, bzw. die Läden leer bleiben – leider habe ich mir nur die Zähne ausgebissen. 🙁

      • Hängelulle sagt:

        Und ich habe gerade versucht ein Bündel € zu verschlingen !
        Irgendwie scheint das aber keine gute Idee gewesen zu sein …
        Es kommt scheinbar zu einen Stau in meinen Verwertungssystem wie mir scheint…

      • guido m sagt:

        ist mir auch passiert.
        aber bei einem bündel 100 euroscheine

      • Dietmar sagt:

        Du bist vielleicht ein Schlaumaier, haste schon einmal in einen 50 Euro Schein gebissen und war er lecker und biste satt geworden.
        So sind Sie halt die deutschen Schafe määääähhh!

      • Über60 sagt:

        Hast du schon mal versucht, vom Euro abzubeißen????
        Gold und Silber sind seit tausenden von Jahren die besten Tauschmittel.

  5. Larsomse sagt:

    Draghi, keine Zeit, das ist Wichtigtuerei. Alles ist oder wird im Hintergrund von
    den Goldmännern und Goldbergern vorbereitet.
    Merkel besprichts mit dem Franzosen und unsere MdBs winken es durch.
    Im Nachgang wird es von den Mietmäulern und Lohnschreibern bekanntgemacht.

  6. Paul sagt:

    Wahrscheinlich muß er die Geldscheine bündeln. Macht ja sonst keiner.

  7. khaproperty sagt:

    Die legendäre Faulheit von Polit- und EZB-Funktionären hat diese noch nie davon abgehalten, auf Kosten der Steuerzahler durch die Gegend zu reisen und sich ordentlich bewirten zu lassen.

    Nein, Draghi möchte nicht offenbaren müssen, daß ihm selbst bei angestrengtem Nachdenken über die üblichen krummen Tricks nichts mehr einfällt.

    Schließlich ist der ESM (nicht nur in Deutschland) blockiert, ebenso die Sixpack-Regularien zur Haushaltskontrollen bei den anderen. Hinzu kommt, daß es immer noch an barem Geld fehlt. Außer ein paar eher unverbindlichen Zusagen ist keine Kohle da, um großkotzig mit Geld zu werfen. Bislang wurde nur auf Pump gehandelt.
    Die PIIGS-Sicherheiten, welche als Gegenwert dienen, sind präsumtiv nichts wert!

    Man darf nicht vergessen, die EZB hat nichts – sie agiert stets auf Kosten der nationalen Notenbanken. Und grade die deutsche unter Weidmann ziert sich zu Recht.
    Alle anderen haben zwar die Mehrheit im EZB-Rat, jedoch kein Geld.

  8. B. B. sagt:

    Ein Treffen mit Zentralbankern in den USA, da sollten aber alle Alarmglocken klingeln !!

  9. Ecke sagt:

    Die Club Med Diebe.