Deutschland: Exporte mit starken Rückgang bei Neuaufträgen

Zwar legte der deutsche Einkaufsmanager-Index der deutschen Industrie im August leicht zu, aber er blieb unter den Erwartungen. Lediglich die Geschwindigkeit der Talfahrt hat sich verlangsamt – die Zeichen stehen weiter auf Kontraktion. Besonders die starken Rückgänge bei den Neuaufträgen bereiten Sorgen.

Zum ersten Mal in diesem Jahr ist der Markit-Einkaufsmanager-Index für die deutsche Industrie im August gestiegen, um 1,7 Punkte auf 44,7 Punkte. Doch auch damit befindet sich der PMI der deutschen Industrie noch immer unter der 50er-Marke, die Wachstum signalisiert. Der deutschen Industrie steht im dritten Quartal das schlechteste Quartal seit über drei Jahren bevor“, sagt Tim Moore von Markit.

So fiel etwa die Produktion zum fünften Mal hintereinander, ein Rückgang, der „auch im historischen Vergleich erneut relativ stark war“, so das Markit Institut. Doch der Einkaufsmanager-Index zeigt auch, dass sich die deutsche Wirtschaft nicht allzu bald erholen wird. Besonders die deutschen Exporteure standen diesbezüglich im August im Mittelpunkt. Sie verbuchten ihr größtes Auftragsminus seit 2009. „Besonders markant ging die Zahl der Bestellungen aus Südeuropa zurück.” Die höchsten Exportverluste hatten die Hersteller von Investitions- und Vorleistungsgütern zu beklagen. „Wacker gehalten haben sich lediglich die Konsumgüterproduzenten, die von der anziehenden Binnennachfrage profitierten“

Kommentare

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  1. J.J.Rousseau sagt:

    Neues vom Aufschwung. Oder von der Lüge der Kaufpolitiker. Wer nur ein bisschen „sehend“ ist, merkt, dass eigentlich alles am zusammenfallen ist. Und wissen sie, es ist gut. Die Lügen der Kaufpolitiker, Bankster und Konzerne sind einfach nicht mehr auszuhalten. Die Scheinwelt, die diese geschaffen haben, hat mit der Realität nichts zu tun.

  2. Fine sagt:

    Etwas zu Deutschland, bzw. der BRD und ihrem PERSONAL:

    http://www.der-runde-tisch-berlin.info/firmabrdgmbh.htm

  3. werner sagt:

    D fährt Auto, D fährt gerne Auto, D produziert viel Auto, D verkauft(e) viel Auto weltweit und in die EU, D lebt vom Auto, rund 16% hängen direkt dran, weitere geschätze 16% indirekt und dann noch die, die meinen, sie hätten mit den KFZ nix zu tun, also summa sumarum, ca. 50% aller D hängen am Auto.

    Wenn jetzt Autos nicht mehr envoque sind, weil zu teuer, die käufer zu arm, dann, ja dann gibt´s ein Desaster.
    Man lese mal kurzerhand die querschuesse.de über die aktuellen Zul.-Zahlen in P, S, GR, F und anderswo, da kann´s einem anders werden.

    volle Kanne PUT auf Daimler, BMW und VW

  4. akü sagt:

    Die Regierung” heißt ein Beitrag, der kürzlich vom NDR-Magazin X3 ausgestrahlt wurde. ”In Deutschland gibt es eine neue Gruppe verfassungsfeindlicher Extremisten.

    http://www.goldreporter.de/die-bundesregierung-verfassungsfeind-nr-1/news/25482/