Deutsche Bank: Euro-Rettung wird zu Inflation führen

Die Eurorettung wird eine starke Inflation in Europa auslösen, erwartet die Deutsche Bank. Ihr Chef, Anshu Jain glaubt jedoch, der Euro sei es wert.

Die immensen Kosten der Euro-Rettung werden Europa nach Überzeugung der neue Führungsspitze der Deutschen in eine Inflation führen. „Das ist ein Preis, den wir für Europa werden zahlen müssen“, sagte Co-Chef Anshu Jain der „Welt am Sonntag“. Langfristig werde sich dies aber lohnen. Co-Chef Jürgen Fitschen sagte in dem Interview mit der Doppelspitze der Bank: „Es ist essenziell, dass der Euro gerettet wird.“

Die Eurorettung ist für die internationalen Banken ein Bombengeschäft: Durch die Geldschwemme können die Banken weiter risikoreiche Geschäfte tätigen. Der Investor Marc Faber hält die Politik der Zentralbanken für unmoralisch, die Chefs der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen und Jain, begrüßten dagegen in dem Interview die Entscheidung der EZB.

Kommentare

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  1. paloma sagt:

    irgendwie komisch,das die SPD nur gegen die steueroase schweiz hetzt und nicht auch gegen die steueroase zypern.

    kann es daran liegen,das die schweiz auch ohne eu-mitgliedschaft und euro ein erfolgsmodel ist?

    mmnews.de/index.php/wirtschaft/10848-zypern-banken-rettung

  2. heide sagt:

    SO SIEHT INFLATION AUS:

    dollarlurs in DM:

    jan 1920 —————————————————————————————42
    juli 1922 ————————————————————————————–420
    0ktober 22 ———————————————————————————4 430
    jan 23 ————————————————————————————-49 000
    juli 23 ————————————————————————————760 000
    aug. 23——————————————————————————–4 860 000
    sept 23 ——————————————————————————53 000 000
    7. oktober 23 ——————————————————————5 060 000 000
    22. okt. 23 ——————————————————————–42 000 000 000
    20.nov. 23 —————————————————————-4 200 000 000 000

    zum schluß ließen sich die menschen , so sie arbeit hatten, ihren lohn zweimal am tag auszahlen.

    NOCH sind wir nicht in der beschleunigungsphase obigen ausmaßes, wenn aber die bratwurst von jetzt auf gleich je nach geschäft zwischen 37 und 41 % zulegt, ist das beachtlich

  3. Tacheles sagt:

    Wenn das sogar diese Bank sagt. Wer will dann noch etwas anderes behaupten.

  4. akü sagt:

    ESM !!!
    Alter Wein in neuen Schläuchen ???????????

    http://www.youtube.com/watch?v=X3hcmQuaUek&feature=player_embedded#!

    • jay twelve sagt:

      @akü, bei einem Volksverrat von solchen Ausmaß, wird der Podest samt Thron, an dem sich die Verräter in Sicherheit wiegen, zu der Anklagebank.

      Das Volk hat immer seine Pflicht erfüllt, sogar die Wehrburgen, das Podest und Thron finanziert, aber auch die Galgen an den die Verräter gehängt werden, in weise Vorahnung zuerst errichtet.

      Die Verräter kommen und gehen, das Volk besteht.

  5. Karl Napf sagt:

    Hier wird in gedrängter Kürze demonstriert, wer die Nutznießer dieser gigantischen Schweinerei namens „Euro-Rettung“ sind.
    Wacht endlich auf hierzulande!
    Macht das Brett vor dem Kopf zur Waffe!

  6. phil sagt:

    Arroganz ohne Vergleich !,

  7. Slackstick sagt:

    Schön, dass Anshu wenigstens halbwegs ehrlich ist. Wessen Sparschwein noch Lira hat ist selber schuld. Dumm nur, dass man nicht mehr wirklich Versicherungen abschließen kann. Was soll ich mit einer Rentenversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn sie später nur in Lira auszahlt?

  8. Sorbas sagt:

    Dass so eine binsenweisheit so hochstilisiert wird ist schon sehr „bemerkenswert “..wann wachen die bürger endlich auf ist die frage….?

  9. Stefan Wehmeier sagt:

    Globale Liquiditätsfalle

    „Die Kaufkraft des Geldes nimmt ab, das Geld entwertet sich, die Waren werden teurer, die Preise steigen (Inflation), wenn die umlaufende Geldmenge im Verhältnis zur Warenmenge vergrößert wird, und wenn das Geld schneller umläuft. Umgekehrt: Die Kaufkraft des Geldes nimmt zu, das Geld wird „besser“, die Waren werden billiger, die Preise fallen (Deflation), wenn die umlaufende Geldmenge im Verhältnis zur Warenmenge verkleinert wird, und wenn das Geld langsamer umläuft.
    Kann man aber durch Vermehrung oder Verminderung der umlaufenden Geldmenge die Kaufkraft des Geldes senken oder heben, so muss es auch möglich sein, durch planmäßige Verwaltung des Geldes seine Kaufkraft zu festigen, den Durchschnitt der Warenpreise (den Index) auf gleicher Höhe zu halten (Indexwährung), – vorausgesetzt, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes geregelt ist!
    Gerade an dieser zuletzt genannten Voraussetzung hapert es aber beim Dauergeld (Zinsgeld mit Wertaufbewahrungs(un)funktion). Nehmen wir an, das einzurichtende staatliche Währungsamt, dem die Aufrechterhaltung der Indexwährung obliegt, stellt fest, dass der Index Neigung hat zu steigen. Es wird daher Geld aus dem Verkehr ziehen und umgekehrt, wenn der Index Neigung zeigt zu sinken, wird es zusätzlich Geld in den Verkehr geben. Diese Maßnahmen werden solange wirksam sein, als das Lockmittel des Zinses hoch genug ist, um das Geld umlaufen zu lassen. Sinkt aber bei Vollbetrieb der Wirtschaft die Rentabilität, so wird das Geld immer zögernder investiert werden. Die Geldbesitzer können dieses Geld, das ja keinen Zins mehr bringt, ohne Schaden aus dem Verkehr ziehen, aufhäufen (auf Girokonten liquide halten), unregelmäßig auf den Markt werfen und dadurch die Festwährung stören, woran sie schon deshalb ein Interesse haben, weil sie der Konjunkturschwankungen zur Erlangung der Differenzgewinne (Spekulationsgewinne) bedürfen.“

    Otto Valentin (aus „Warum alle bisherige Politik versagen musste“, 1949)

    Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Zusammenbruch einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) erfolgt nach dem Schema: Liquiditätsfalle > Deflation > Hyperinflation. Weil die Zentralbank keinen Einfluß auf die Umlaufgeschwindigkeit (effektive Umlauffrequenz) des Zentralbankgeldes (Bargeld plus Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken) hat, kann sie immer nur Währungspfusch betreiben und durch Geldmengenausweitung die Liquiditätsfalle (kollektiver Rückzug der Zinsgeldvermögen aus der langfristigen Anlage) hinauszögern, auf Kosten einer Verkürzung der Zeitspanne von der einsetzenden Deflation bis zur anschließenden Hyperinflation.

    Ein „Reset“ war bisher nur durch Krieg möglich. Doch eine Anhebung des Zinsfußes durch umfassende Sachkapitalzerstörung konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab! Die bevorstehende, globale Liquiditätsfalle bezeichnet die Heilige Schrift als „Armageddon“:

    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

  10. Delta120 sagt:

    Da macht das Spielen in der Spielbank doch gleich viel mehr Spass, wenn man weiss, das man unendlich viele Chips hat.