Berliner Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt

Mietwohnungen im unteren und mittleren Preissegment in Berlin sind knapp. Auch im Eigentumsbereich übersteigt die Nachfrage das Angebot. Das treibt die Mieten und Kaufpreise weiter nach oben.

Der Berliner Mietwohnungsmarkt wird auch in den kommenden drei Jahren weiter angespannt bleiben. Das geht aus dem aktuellen IBB Wohnungsmarktbarometer 2012 der Investitionsbank Berlin (IBB) hervor. Nachdem bislang nur das untere Mietpreissegment von erheblicher Verknappungen betroffen war, erwarten die für das Barometer befragten Immobilien-Experten, dass sich zukünftig auch das Angebot im mittleren Segment verengt. Nur in der oberen Preisklasse ist das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage fast ausgewogen.

Was den Eigentumsbereich betrifft, so ist hier die Nachfrage sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Eigenheimen immer noch größer als das Angebot. Mit einem Anstieg der Nachfrage wird auch beim Mietangebot für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser gerechnet. Hier sehen die Experten mittlerweile einen ähnlich großen Bedarf wie im Segment der Eigentumswohnungen.

Mit der Verknappung des Angebots, steigenden Mieten und Kaufpreisen geht ein Anstieg des Investitionsklimas einher. Wurde in den vergangenen Jahren das Investitionsklima meist als „schlecht“ bis maximal „durchschnittlich“ beurteilt, stehen nun die Signale auf „durchschnittlich“ bis „sehr gut“. Am positivsten schätzen die Experten weiter das Investitionsklima für den privaten Erwerb bestehenden Wohnraums ein. Wichtig für Berlin ist vor allem, dass sich nach Expertensicht der Neubau auch von Mietwohnungen allmählich wieder rentiert. Alles in allem hält die Dynamik am Berliner Wohnungsmarkt weiter an.

Mehr Informationen auf www.ibb.de/wohnungsmarktbarometer.

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