Image soll besser werden: EU plant PR-Kampagne

Die EU will bis zu 1,75 Millionen Euro für eine PR-Aktion ausgegeben, die die Beliebtheit der Union in der Bevölkerung wieder steigern soll. Die Aktion wird „Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger“ heißen und ruft in Zeiten strikter Sparprogramme auch Kritiker auf den Plan.

Am Mittwoch wird im Europäischen Parlament über einen Beschlussvorschlag zum „Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger (2013)“ abgestimmt. Auf der Website der Europäischen Kommission ist zu erfahren, dass einerseits eine „Kommunikationskampagne mit mehrsprachiger Website, Kommunikations-Toolbox, Pressemappe und Werbematerial“ geplant ist. Andererseits sind verschiedene Konferenzen und die Teilnahme an Veranstaltungen in der gesamten EU vorgesehen. Das Ganze kostet voraussichtlich 1,75 Millionen Euro.

Ziel sei es, die Menschen „über ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der EU-Bürgerschaft“ aufzuklären, sie zu Debatten anzuregen und zur „Teilnahme an Bürgerforen über die EU-Politik“ zu ermutigen. Äußerst fraglich ist, ob diese Ziele gerade in Zeiten knapper Kassen die geplanten Ausgaben rechtfertigen.

Heftige Kritik an den Plänen kam in den letzten Tagen vor allem aus Großbritannien, wo zurzeit mehr als die Hälfte der Wähler einen Austritt aus der EU befürwortet. Nigel Farage, Chef der euroskeptischen United Kingdom Independence Party (UKIP), ist immer wieder durch deutliche Kritik an der EU aufgefallen. Zum „Jahr der Bürgerinnen und Bürger“ sagte er: „Das Geld der Steuerzahler für Eigenwerbung auszugeben, ist entsetzlich und noch ein weiterer Grund, warum wir ein Referendum über unsere Mitgliedschaft (in der EU, Anm. d. Red.) brauchen.“ Ach David Cameron beschwerte sich zuletzt über die Verschwendungssucht der EU, die schon mit den unverhältnismäßigen Gehältern der EU-Beamten in die Kritik gekommen ist.

Kommentare

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  1. Dominik Kuhl sagt:

    Hans K. Ich Gebe dir Recht Bin zwar Deutscher aber Würde die die das Alles Festlegen Mal Gerne Fragen Ob es Nötig ist Sich immer So Ab zu Heben als Politiker das Folk Kratzt Die Letzten Piepen zusammen alle Drehen die Euro`s 40 mal Um Und es ist Einfach nicht möglich ohne Geld Sorgen durch den Monat zu kommen die Sollen Endlich Aufhören Immer nur zu Nehmen Und An andere Länder zu verschänken Unser Land Könnte Eine Sänkung der Steuern Echt Gebrauchen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Hans Koller sagt:

    Tja ich bin Schweizer, unsere Renten sind sicherer, Jugendarbeitslosigkeit? Unser Einkommen sind Höher, unsere Steuern tiefer, unsere Mehrwertsteuer ist bei 8%. Worin besteht schon wieder der Sinn der EU???? Die grössen Wahnsinngen Pläne sind offenbar gescheitert, eine vereinte Welt unter europäischer Herrschaft, nun die erweiterungen gingen solang vor sich, bis die reichen Staaten die armen nicht mehr unterstützen konnten. Oder besser gesagt die armen wurden einfach immer zahlreicher mit der Aufnahme armer Länder. Egal ich bedanke mich bei euch, den ihr habt in Portugal viele Strassen mit eueren Steuern bezahlt, die mir sehr helfen in den Ferien. Mit den vielen Steuern die ihr bezahlt hat jeder von euch massiv profitiert, seid dankbar.

  3. Agincourt sagt:

    Die KPdSU ließ zu ihren Parteitagen und an den Mai- und Oktoberaufmärschen auch immer alles mögliche verteilen…bunte Fähnchen, überlebensgroße Lenin-, Breshnev oder sonstwas Konterfeis oder rote Lufballons.

    Es gab Würstchen in Mengen, Bonbons, Schokolade und sogar echten Kaffee.

    Nur einen Tag nach den Feierlichkeiten fand der Sowjetbürger dann in der Realität des real existierenden, sozialistischen Paradieses in seinem Konsum weder Damenbinden noch Klopapier, auch keine Butter und nur selten Milch.

    Das Ende ist bekannt.