SPD-Chef Gabriel: Bundeskanzler verdient zu wenig

SDP-Chef Sigmar Gabriel hält den deutschen Bundeskanzler für unterbezahlt. Mit 290.000 Euro im Jahr verdiene ein Kanzler oder eine Kanzlerin nicht genug.

Bundeskanzler sollen nach Ansicht von SPD-Chef Sigmar Gabriel besser bezahlt werden. Gabriel sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: “Dass der deutsche Bundeskanzler weniger verdient als der Direktor einer mittelgroßen Sparkasse, finde ich nicht angemessen.”

Aktuell kommt die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ein Jahresgehalt von rund 290.000 Euro brutto. Abgesehen von der Kostenpauschale für Abgeordnete muss dieser Betrag auch versteuert werden.

Gabriel selbst verdient monatlich netto rund 10.000 Euro. Er sei damit zufrieden, sagte Gabriel er der FAS.

Ein Gedanke, der Gabriel nicht in den Sinn kam: Man könnte ja auch die Gehälter der Sparkassendirektoren auf ein vernünftiges Mass herabsetzen. Für Banken-Kritik ist bei der SPD jedoch Peer Steinbrück zuständig. Dieser hatte erst neulich zugegeben, zwei Honorare nicht gemeldet zu haben, eines davon von einer Bank. Steinbrück könnte für diesen Verstoß voin Bundestagspräsident Lammert gerügt werden. Das dürfte allerdings die Öffentlichkeit nicht erfahren: Rügen dieser Art erfolgen geheim, wie die Satzung des Bundestags festlegt.

Kommentare

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  1. Nostradamus sagt:

    Er möchte doch so gerne Bundeskanzler werden, wie sein Gerd. Deshalb muß doch jetzt schon der Gehalt zuerst festgelegt werden,
    damit man nacher sich im Bade suhlen kann.

  2. hugin sagt:

    GABRIEL IST MIT € 10.000.- ZUFRIEDEN
    Ich wäre mit diesem Betrag, wo noch Spesen und Anderes dazukommen auch zufrieden. Die meisten Politiker haben keine entsprechende Qualifikation ! Nur Rhetorikkurse sind zuwenig. Wer eine Elektrofirma betreibt muss Elektromeister sein unsere Polit-Amateure haben ihre Blankoberechtigung von den Parteien! Aus diesem Grund sind die Leistungen daher sehr bescheiden. Außer den üblichen Lügen, werden mit imposanten Formulierungen unbedeutende Tatsachen groß in Szene gesetzt, um von den wirklichen Problemen abzulenken. Als Politiker hätte ich Angst vor den nächsten Wahlen !

  3. hugin sagt:

    JUDAS WAR MIT 30 SILBERLINGEN ZUFRIEDEN
    Dem überhöhtem Gehalt der Politiker steht meist keine entsprechende Leistung gegenüber. Es dürfte sich um den Judaslohn und ein Schweigegeld handeln, dass wir angelogen und verraten werden. In der Monarchie hat sich ein Minister oder Offizier bei groben fehlleistungen erschossen. Wäre dies heuite noch üblich, hätten wir keine Politiker mehr !

    • bauer sagt:

      Der Verrat von Judas war doch reiner Kindergeburtstag gegen die Verbrechen der Politkaste von heute …