Von Europa überzeugt: Lettland will Euro 2014 einführen

Trotz der anhaltenden Schuldenkrise in der Eurozone besteht Lettland weiterhin auf einen Eurobeitritt zum 1. Januar 2014. Dabei hat sich Lettland selbst erst 2011 von der Wirtschaftskrise erholt, zu deren Bewältigung sogar Mittel des IWF herangezogen werden mussten.

Wie der lettische Premierminister Valdis Dombrovskis auf einer Tagung der Zentralbank in Riga mitteilte, sieht er die Zukunft Lettlands weiterhin in der Eurozone und fügt hinzu, „die Eurozone bedeute Stabilität und Wachstum.”

Die eigene ökonomische Entwicklung sieht er bei diesem Vorhaben nicht als Hindernis. Dabei hat sich Lettland erst in 2011 von der Wirtschaftskrise erholt. Diese hatte die Arbeitslosigkeit auf ein Rekordhoch von über 20 Prozent ansteigen lassen. Allein in den Jahren 2008 und 2009 war die Wirtschaft um 25 Prozent geschrumpft. Um eine wirtschaftliche Erholung einzuleiten, musste das Land sogar auf einen Hilfskredit des IWF über 10 Milliarden US-Dollar zurückgreifen.

Trotz aller Probleme in der Vergangenheit verweist Dombrovskis darauf, dass sich Lettlands Wirtschaft inzwischen wieder auf einem stabilen Wachstumskurs von jährlich 5,5 Prozent befinde. Zudem betonte er dem Guardian zufolge, dass ein Betritt der Eurozone schon allein deshalb Sinn mache, da die Haupthandelspartner ebenfalls den Euro als Währung nutzen.

Derzeit erfüllt Lettland zwar die Kriterien des Maastrichter Vertrages bezüglich Inflation, Verschuldung und Haushaltsdefizit. Doch hat sich die lettische Wirtschaft in der Vergangenheit nicht gerade durch ihre Stabilität ausgezeichnet, sondern war von starken Schwankungen geprägt. Zudem haben die Maastrichter Kriterien noch kein Land davon abgehalten, sie zu übertreten.

Die letztendliche Entscheidung müssen nun die EZB und die Europäische Kommission treffen, was vermutlich in der ersten Jahreshälfte 2013 der Fall sein wird.

Kommentare

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  1. Janis sagt:

    Letten wollen nicht Euro. Premierminister Valdis Dombrovskis für Banker arbeiten, nicht für Menschen.

  2. Daniel sagt:

    Wird über Lettland bald das Banner der Euro-Diktatur wehen? Wenn alles freiheitsliebenden Menschen in Europa den Letten helfen, aus dem Euro herauszubleiben und das Land zu demokratisieren, dann nicht! Verhindern wir den Euro in Lettland! Weg mit Dombrovskis!

  3. Daniel sagt:

    Nur 15% der Letten wollen den Euro, beinahe 80% sind dagegen. Kein normaler Mensch möchte noch dieser Untergangs-Währung beitreten. Mit dem Euro würde Lettland jegliche Unabhängigkeit und Demokratie abgeben und auch ESM und Fiskalpakt beitreten müssen.
    Insgesamt ist es antidemokratisch, wenn das Dombrovskis-Regime Lettland gegen die überwältigende Mehrheit seiner Bürger in den Euro schicken will. Aber das wird am Widerstand der Bevölkerung scheitern und wenn die EU nicht total verdummt ist, weist die das Euro-Beitrittsgesuch Lettlands (also das ticket auf einer untergehende Titanic zu gehen, um zu ertrinken) ab!

  4. gast sagt:

    für alle urlauber
    muss mich korregieren
    nachbar Estland
    euro
    hotelpreise wie im wesen
    aber für putzfrauen sklaven gehälter
    vorher versproche 2,50 euro am telefon pro stunde
    wenn sie dort vorstellen
    1,80 euro + 0,20 cent pro zimmer
    brutto
    arbeiten wie ein pferd 20 zimmer sauber machn
    wenn geht 7 tage die woche teilte man der dame mit
    für 300 euro ca im monat
    davon soll eien frau leben
    fahrkarte 50 euro im monat
    wohn essen kinder
    2 kleidung für kinder schweinteuer jack 20 euro auf deut. ein fetzen
    kaputte schuhe wollte sie 5 euro
    humani 2 hand shops

    das ist sklaeven zustände 1,klasse
    im komunismus wahr es besser,
    aber die politker und bosse verdienen tauusede
    putzfrauen wie skavienen in baltikum
    das neue europa

  5. Würde ich auch machen sagt:

    Noch schnell Beitritt vereinbaren und die Schulden mit den Nettozahlern in der EU sozialisieren ,denn wer weiß ob Sie sonst nicht zu spät kommen !! Wie sagt Prof.Hankel :
    Die zwei zentralen Dinge einer vernünftigen Geldpolitik sind der ZINS und der WECHSELKURS. Dies wurde in der ersten Minute bei der Einführung des EURO zu gunsten der unsoliden verschuldeten Länder verfälscht.Zinsen gingen und gehen real auf 0% und teilweise unter -0% ,wobei die Inflation in diesen Ländern enorm hoch ist ,mit der Folge das damit enorm viel Geld geschäffelt werden kann .Denn je höher die Inflation desto besser kann man diese dann auch noch Absetzen von der Steuer ; es ist somit eine zusätzliche Prämie für die Gläubiger. Das funktioniert im Süden und im Norden so und das wollen die im Grunde genommen auch gar nicht ändern.Das geht so lange,bis Deutschland finanziell ausgeblutet ist und selbst Arm geworden nicht mehr bezahlen kann !! Erst jetzt bricht der EU -Wahn und der Euro zusammen !! Ein bekannter amerikanischer Ökonom sprach von jährlich 3 % ab 2009 , wir sind also jetzt bei 10% . Das Ausbluten wird in Deutschland ab 20 % dermaßen spürbar,dass nur eine Währungsreform diesen Vorgang aufhalten kann ! Andernfalls werden wir hier griechische,spanische Verhältnisse bekommen. Es bleibt zu hoffen ,dass niemand mehr die Parteiendiktatur aus CDUCSUSPDGRÜNEFDPLINKE wählt. Andernfalls gibt es einen Zusammenbruch mit ungeahnte Folgen. Es geht schon los,dass die Lebensversicherer bald Ihren Bankrott erklären müssen und das Rentensystem zusammenbrechen wird..

  6. gast sagt:

    baltikum euro
    für die politker und die reichen
    rentner gehn in die mülltonne
    sklavengehälter
    putzfrauen
    im hotel 2,50 euro Brutto 8 st. am tage
    18 zimmer pro ca 20 miuten zeit
    aber hotelpreise wie im westen
    ausbleutung
    hauptsach die bosse kassieren tausende
    im komunismus wahr es besser
    in DDR Ungarn CSSR als was heute für sklaevn zustände
    herrschen
    das gehõrt schon an die menschenrechtskommision diese sklaven zustände
    wie kann ein person mit kindern von 300 400 euro netto leben wenn die wohn schon 200 bis —– euro kostet
    das sol die neu freiheit sein
    wie USA
    arm und reich
    die reichen beuten die armen buchstäblich aus