Drachen zur Gewinnung von Windenergie

Windkraftanlagen sollen in bis zu 500m Höhe in Form von Drachen bis zu 120 Gigawattstunden pro Jahr produzieren können. Die Drachen sind angesichts der mit zunehmender Höhe steigenden Windkraft in der Lage, mehr Wind in Energie umzwandeln.

Das Berliner Unternehmen NTS Energie- und Transportsysteme GmbH hat in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) zusammen ein Projekt entwickelt, bei dem Windkraft mittels Flugdrachen in Energie umgewandelt wird.

Die starken Winde in bis zu 500 Metern Höhe sollen durch die Drachen eingefangen werden. „Über etwa 700 Meter lange Seile sind sie mit Wägen verbunden, die sie über einen Schienenrundkurs ziehen.“, erläutert Joachim Montnacher, Diplom-Ingenieur am IPA. „Aus der entstehenden Bewegungsenergie erzeugt ein Generator Strom.“
Während über dem Erdboden die Windgeschwindigkeit gen Null tendiert, sind es in 100 Metern bereits 15 Meter pro Sekunde. In 500 Metern sind sogar 20 Meter pro Sekunde. Ein weiteren Vorteil der Drachen: In zunehmender Höhe steigt auch die Verfügbarkeit des Windes, ein wesentliches Problem konventioneller Windkraftanlagen, die in ihrer Höhe begrenzt sind. Außerdem seien die Materialkosten wesentlich geringer. „Unseren Simulationen zufolge können wir mit einer NTS-Anlage mit 24 Kites 120 Gigawattstunden pro Jahr produzieren. Zum Vergleich: Eine 2-Megawatt-Windkraftanlage produziert rund 4 GWh/Jahr“, sagt Guido Lütsch, Geschäftsführer der NTS GmbH.

Kommentare

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  1. Tommy Rasmussen sagt:

    Liebe Freunde,

    ich habe wieder mal ein Interview zur Raumenergie gemacht, dessen Link
    sich nun über Verbreitung freuen wird:
    http://www.youtube.com/watch?v=5r9Vs5rz950

    Herzliche Grüße
    von Claus Turtur

    16.01.2012 – Auch wenn die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie bereits erfolgreich nachgewiesen ist – ich habe meine Forschungsarbeiten einstellen müssen. Ich habe einen Raumenergie-Motor gebaut und an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg verifiziert:
    http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/FundE/Deutsch/

    Prof. Dr. rer. nat. Claus W. Turtur
    Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften
    Salzdahlumer Straße 46/48
    38302 Wolfenbüttel

  2. NickFury sagt:

    Das hat Hermann Oberth, der „Vater der Raumfahrt“, schon vor vierzig Jahren vorgeschlagen …