Deutsche Exporteure leiden unter schlechtem Absatz

Die Exporte Deutschlands in die Eurozone sind stärker gefallen als befürchtet. Noch können die Rückgänge durch gute Geschäfte mit Asien und den USA kompensiert werden.

Bereits im August hatten deutsche Exporteure mit einer stetig sinkenden Nachfrage zu kämpfen – so stark, dass die Industrie infolge dessen sogar ihre Produktion drosselte (hier). Doch im September hat sich der Rückgang der deutschen Exporte nun sogar noch beschleunigt. Mit insgesamt 3,4 Prozent sanken diese nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr auf 91,7 Milliarden Euro. Dies ist der stärkste Rückgang seit fast drei Jahren. Gegenüber August sind die Exporte um 2,5 Prozent gefallen. Ökonomen waren von einem Minus von 1,5 Prozent ausgegangen.

Hauptursache für die schlechte Entwicklung der deutschen Exporte ist die sich verschärfende europäische Schuldenkrise. So fielen die Exporte in die Eurozone im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,1 Prozent und in die EU-Länder um 7,0 Prozent. Lediglich die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU, wie China und die USA, konnten einen Zuwachs von 1,8 Prozent verbuchen.

Kommentare

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  1. john sagt:

    Aber Hauptsache nach Euro schreien, der ja achso toll für die Exporte ist. Nun muss auch Siemens & Co. als Euro-Pusher schlechthin (mal wieder) stärker schrumpfen. Einfach nur weltfremd und ohne VWL-Basiswissen und solche Leute leiten deutsche Konzerne !