Deutsche Telekom plant Stellenabbau in Deutschland

Damit will das Unternehmen einerseits seine Anleger und Investoren zufrieden stellen und andererseits Einsparung erzielen. Bis zu 12.000 Arbeitsplätze in der deutschen Einheit der Telekom sind betroffen.

Am Donnerstag trifft sich die Deutsche Telekom AG mit seinen Investoren, um die finanziellen Ziele des Unternehmens zu umreißen. Dabei prüft sie, ob durch einen  zusätzlichen Stellenabbau die Profitabilität noch gesteigert werden könnte. Telekom-Finanzchef Timotheus Hoettges will beispielsweise die Zahl der Mitarbeiter in den internen Kontrollfunktionen reduzieren, sagte eine ungenannte Quelle Bloomberg.

Vor allem die deutsche Einheit des Unternehmens soll vom Personalabbau betroffen sein. Dabei gehe es um bis zu 12.000 Stellen. Zudem wolle man die Zahl der externen Service-Mitarbeiter senken, so die Quelle. 100 Millionen Euro könnten dadurch eingespart werden. Insgesamt beschäftigt die Deutsche Telekom etwa 125.000 Menschen in Deutschland. Allein In diesem Jahr konnte die Deutsche Telekom bereits durch erste Entlassungen von Service-Mitarbeitern bei T-Systems Einsparungen in Höhe von 100 Millionen Euro vorweisen.

Kommentare

Dieser Artikel hat 4 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Stefan Wehmeier sagt:

    Der Urzins, der allein aus der Wertaufbewahrungs(un)funktion des herkömmlichen Geldes (Zinsgeld) resultiert, macht aus der Marktwirtschaft – von einem Krieg bis zum nächsten und dazwischen mit exponentiell steigender Tendenz – eine kapitalistische Marktwirtschaft. Und weil die halbwegs zivilisierte Menschheit seit jeher ein fehlerhaftes Geld mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion verwendet (das heutige Papiergeld wurde gänzlich unreflektiert dem Edelmetallgeld der Antike nachgeäfft), liegt bis heute die freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus (Natürliche Wirtschaftsordnung = echte Soziale Marktwirtschaft) für die Allermeisten und insbesondere für studierte „Wirtschaftsexperten“ sowie von der Masse gewählten „Spitzenpolitikern“ weit außerhalb ihres Vorstellungsvermögens. Es werden die verrücktesten Ausreden erfunden, die letztlich alle auf der Verwechslung und Vermischung des Urzinses mit dem Knappheitsaufschlag beruhen, warum eine „zinsfreie Wirtschaft“ angeblich „vollkommen unmöglich“ wäre.

    Unter den „etablierten“ Ökonomen war allein John Maynard Keynes wenigstens so ehrlich zuzugeben, dass eine staatliche Liquiditätsgebühr auf alles Zentralbankgeld („carrying costs“) „der vernünftigste Weg sein (würde), um allmählich die verschiedenen anstößigen Formen des Kapitalismus loszuwerden. Denn ein wenig Überlegung wird zeigen, was für gewaltige gesellschaftliche Veränderungen sich aus einem allmählichen Verschwinden eines Verdienstsatzes auf angehäuftem Reichtum ergeben. Es würde einem Menschen immer noch freistehen, sein verdientes Einkommen anzuhäufen, mit der Absicht es zu einem späteren Zeitpunkt auszugeben. Aber seine Anhäufung würde nicht mehr wachsen.“

    Doch ohne diesen „vernünftigsten Weg“ zu beschreiten, was Silvio Gesell bereits 20 Jahre vorher getan hatte, lässt sich Keynes in seiner „Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ (1936) nur über alle denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten aus, wie es der politischen Seifenoper gelingen könnte, den Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) durch eine „antizyklische staatliche Investitionspolitik“ bis zum Staatsbankrott durch Überschuldung hinauszuzögern, anstatt das Elend einfach abzustellen. So können wir heute sagen: „Keynes sei Dank“ gibt es uns noch, aber dafür wird der bevorstehende, endgültige Zusammenbruch der Weltwirtschaft (globale Liquiditätsfalle) umso katastrophaler werden, sollte es nicht gelingen, noch während der einsetzenden Deflationsphase die Natürliche Wirtschaftsordnung zu verwirklichen.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/07/der-zins-mythos-und-wahrheit.html

  2. capitan sagt:

    „Entlassungen von Service-Mitarbeitern bei T-Systems“
    .
    Darum funktioniert dort auch nichts mehr.
    Aber Hauptsache, gespart.

  3. DCWorld sagt:

    Ich wundere mich immer, wie einige Leute noch immer davon ausgehen, dass es die Krise nicht in Deutschland gibt, oder wir wenig betroffen sind. Jetzt 12.000 Leute bei der Telekom, die Commerzbank 5000 Leute, Schlecker Pleite und noch die vielen anderen Unternehmen die einsparen wollen (müssen).

    Gleichzeitig steigt der DAX und die Medien freuen sich, dass es uns „gut“ geht. Vollkommen desillusioniert.

    Die Krise wächst noch: http://www.krisenblick.de/

  4. Öl ins Feuer sagt:

    Komisch, immer mehr Stellen werden abgebaut und trotzdem reden die etablierten Medien von weniger Arbeitslosen. Wenn es nach denen geht, haben wir ja annähernd Vollbeschäftigung. Dann hat Bildzeitung bald wieder 12.000 Opfer mehr, auf die sie einprügeln kann!