Europäische Unternehmen drosseln weiter ihre Produktion

Im Oktober ist die Industrieproduktion im Euroraum und in der EU erneut gesunken. Besonders bei den Investitionsgütern fuhren die Unternehmen ihre Produktion zurück. Deutschland war neben den Niederlanden das Land mit den stärksten Rückgängen.

Die um sich greifende Rezession, die nun auch in den Kernländern der Eurozone wie etwa in Deutschland und den Niederlanden zu spüren ist, und die Stillstand verursachenden politischen Differenzen verunsichern die europäischen Unternehmen. Im Oktober ist die Industrieproduktion saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat im Euroraum um 1,4 Prozent und in der EU um ein Prozent zurückgegangen, so Eurostat. Im September hatten die Unternehmen ihre Produktion bereits stark gedrosselt. Im Jahresvergleich fiel die Produktion sogar um 3,6 und 3,1 Prozent.

Die stärksten Rückgänge wurden in Estland (-5,3%), in den Niederlanden (-4,7%) und in Deutschland (-2,4%) gemessen. Anstiege wurden dagegen vor allem in Portugal (+4,8), irland (+2,7%) und in Polen (+1,9%) verzeichnet. Während die Produktion von Verbrauchsgütern leicht um 1,2 Prozent im Euroraum und 0,6 Prozent in der EU zunahm, war sie jedoch bei den Vorleistungsgütern, den Gebrauchsgütern und den Investitionsgütern rückläufig. Letzter fielen im Oktober um 3,0 Prozent im Euroraum und 2,3 Prozent in der EU.

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  1. Der Forscher sagt:

    Alles geht abwärts , nur die Börsen reagieren als wenn alles in der EU Top ist !

    Also irgendwas kann ja dann an der Börse ( im Dax ) nicht stimmen , da muß ja
    gewaltige manipuliert werden !
    oder wie ist es zu verstehen , das bei Daimler, BMW, Volkswagen usw. , die Aktien anfangen nach oben zu fliegen , als wäre alles in bester Ordnung .

    Ich hoffe die ganzen Börsen Manipulationen kommen raus , und diejenigen gehen lange in die Kiste !