Merkel: Jugend Europas soll Fremdsprachen lernen

Angela Merkel erwartet, dass es in Europa schon bald einen gemeinsamen Arbeitsmarkt geben werde. Deshalb sollten die Jugendlichen Fremdsprachen lernen, damit sie dort eingesetzt werden können, wo Facharbeitermangel herrsche.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet, dass es in Europa in zehn bis zwanzig Jahren einen gemeinsamen Arbeitsmarkt geben werde. Die Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit vor allem im Süden Europas sei ihr ein wesentliches Anliegen, sagte Merkel am Montag vor Auslandsjournalisten in Berlin. Sie ermunterte die jungen Europäer, Fremdsprachen zu lernen, damit sie dort arbeiten könnten, wo sie gebraucht werden. Außerdem müssten die Sozialsysteme harmonisiert werden, damit der gemeinsame Arbeitsmarkt funktionieren könne. Am Montag hatte Merkel angekündigt, dass der europäische Wohlfahrtsstaat keinen Bestand haben werde, wenn Europa seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten wolle.

Ob Merkels Aufforderung zum Fremdsprachen-Lernen nun an die Italiener, Portugiesen und Spanier gerichtet war, damit diese als Facharbeiter nach Deutschland kommen könnten, oder aber an die deutsche Jugend, damit diese sich anderswo in Europa niederlassen können, blieb offen.

Kommentare

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  1. rikk Sven sagt:

    Merkel ist obamas arm in deutschland putin zieht auch an ihr aber obama sagt ihr schon was sie zu tun hat.
    wir haben keine medienfreiheit und auch keine entscheidungsfreiheit
    egal wen wir wählen solange jeder Kanzler sich duckt und Amerika treue schwört bleiben wir wandelnde konsumsklaven ausser wir Rappeln uns auf
    die Leute die bei und im Amt sitzen intressieren sich für das deutsche Volk einen Sch…reck. Solange wir uns gegen den Vertrag der bis 2099 geschlossenen wurde nicht auflehenen und ihn für auf unsere Generation nicht übertragbar machen. falls es sogar zum Krieg zwischen Amerika und Russland kommt wird Deutschland der kriegsschauplatz sein
    amerikaner versuchen alles den Syrien was unterzujubeln das ist ihre ganze Taktik ein Soldat der nachts eine rakete startet und schon sind es die bösen Syrer immer die gleiche Art .
    Das eigentliche problem ist doch wir leben in einem Zeitalter des sogenannten fortschritts jedoch sind die Menschen zu doof für dieses Zeitalter warum sonst lassen wir ein paar regieren die uns stetig belügen und verarschen und tun so als merken wir es nicht!

  2. BeunruhigterDeutscherBürger sagt:

    Als Deutsche(r) möchte ich in Deutschland arbeiten und wohnen sowie in Deutschland natürlich auch Deutsch sprechen (auch bei der Arbeit) und in Medien/Werbung auch deutsch hören bzw. lesen.

    Wenn man in einem anderen Land arbeiten möchte, ist es selbstverständlich, sich die dortige Landessprache anzueignen.

    Diese ganze EU-Sch…… zielt doch darauf ab, die Nationen zu verquierlen und ihnen – neben ihrem Vermögen – ihre Identität sowie (Sprach-)Kultur zu rauben.
    Auf diese Weise wären langfristig keine größeren Gruppierungen mehr möglich, die sich dieser EU-Diktatur entgegenstellten und die „Europäer“ würden optimal beherrsch- und kontrollierbar.

    Da hilft nur, sich diesem Diktat nicht zu unterwerfen.

    • Unrechts-Populist Nr.1 sagt:

      stimmt exakt!
      Eine überwiegend alimentationsabhängige mulikulti-Truppe ist die ideale Convenience-Bevölkerung für die EUdSSR-Oligarchen und das bestimmende Großkapital.
      Aber der Großteil der Bevölkerung und nicht mal das Fußvolk der Altparteien raffen das. Das wird ein heftiges Ende, wenn die Sozialkassen nicht mehr zahlen können. Bloß gut, daß der Berliner Flughafen da nicht so recht gedeiht. Mich dünkt da werden nicht alle abreisen können wenn´s soweit ist und das wär ja nicht das erstemal so.

  3. Uta sagt:

    a) „… der europäische Wohlfahrtsstaat keinen Bestand“
    Wenn sie das gesagt hat, ist ihr wohl entgangen, dass Europa kein Staat ist, auch kein Wohlfahrtsstaat.

    b) „Wettbewerbsfähigkeit erhalten“
    Was ist das für ein „Wettbewerb“, bei dem Produkte aus dem fernen Asien importiert werden dürfen, die unter den Produktionsbedingungen (Mindestanforderungen an Arbeitssicherheit, Umwelt, Soziales…) gesetzlich niemals hätten in Deutschland hergestellt werden dürfen?
    Ein Wettbewerb, um die schlechtesten Bedingungen für ein Großteil der Menschen und den höchsten Profit für eine relativ kleine Gruppe.

    c) Hätte sie nicht eigentlich sagen müssen: Lernt chinesisch und geht dorthin, wo eure Jobs exportiert wurden

    „damit sie dort eingesetzt werden können,…“
    … wie die chinesischen Wanderarbeiter oder die Leute aus aller Herren Länder, die in den arabischen Golfstaaten ausgebeutet und gesellschaftlich isoliert werden. Oder schon heute bei uns zahlreich, die Bauarbeitertrupps, privaten Haushalts-Altenhilfefrauen oder billige Hilfsarbeiter für andere, die dann selbst bei Dritten die Arbeit höher abrechnen – wünscht die Politik sich das bald in allen Bereichen?

    Junge Leute, lernt nur dann Fremdsprachen, wenn euch ein Land, seine Kultur, seine Menschen und deren Sprache auch wirklich interessiert. Ansonsten wendet euch sinnvolleren Dingen, als dem Vokabeln büffeln zu, das Leben ist zu kurz.

  4. Eurotiker sagt:

    Das ist die Perversion der Freizügigkeit. Die jungen Leute sollen entwurzelt werden. Sollen ihrer Kultur abschwören, ihre Familien und Freunde verlassen. Alles soll sich nur noch um das goldene Kalb drehen … dem Euro.
    Scheitert das Geld, dann scheitert Europa! Geld, Geld und nochmals Geld und alle haben sich diesem Diktat zu beugen. Aber nicht jeder in Europa hat die Lust und Kraft das Hamsterrad zu drehen wie wir Deutschen. Der Grieche war glücklich ohne iPhone, bis die Finanzmafia das Land mit Krediten/Geld zugeschüttet hat. Wünschen wir uns wirklich ein seelenloses Europa voll mit Konsumsklaven?

  5. gast sagt:

    „Am Montag hatte Merkel angekündigt, dass der europäische Wohlfahrtsstaat keinen Bestand haben werde, wenn Europa seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten wolle.“

    Und trotzdem werden meine gehirngewaschenen Mitmenschen diese Frau wieder wählen.

  6. Karin Jürgens sagt:

    „Wanderarbeiter“ – wir nähern uns chinesischen Verhältnissen.

  7. syssifus sagt:

    Na,welche Sprache darf’s denn sein,etwa Esperanto ?
    Kommt gleich nach dem Esperantogeld.

  8. Stefan Wehmeier sagt:

    „Angela Merkel erwartet…“

    Zunächst einmal wäre von der „Frau Bundeskanzlerin“ zu erwarten, dass sie mit dem selbständigen Denken anfängt und wenigstens ansatzweise begreift, was sie tut:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/12/staatsverschuldung-kurz-gefasst.html

  9. Fred sagt:

    Wie weit wollen es diese Heimatverräter denn noch treiben?! Hier soll eine wurzel- und bindungslose Manövriermasse für das Kapital entstehen. Es wird Zeit, dass sich das Europa der Vaterländer gegen dieses Europa der Kapitalisten und Identitätszerstörer wehrt!