USA: Konsumenten-Zuversicht wird schwächer

Die Nervosität der amerikanischen Bürger steigt angesichts drohender Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen am ersten Januar 2013. Die Bewältigung der amerikanischen Schuldenkrise ist in Gefahr. Die Menschen kaufen weniger ein.

Die beiden Parteien im politischen System der USA sind zutiefst zerstritten. Während die Demokraten die Steuern erhöhen wollen, verlangen die Republikaner Ausgabenkürzungen von der Regierung Obamas. Die Bewältigung der US-amerikanischen Schuldenkrise bis zum Ende dieses Jahres scheint ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Diese Angst vor Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von 500 Milliarden Dollar schlägt sich nun auch bei den Konsumenten nieder. Eine neue Studie des Conference Board belegt, dass das Einkaufsverhalten der Konsumenten stark rückläufig ist (Originalbericht hier).

„Die Menschen realisieren, dass wir uns keinem Kompromiss nähern und werden nervös“, sagte Guy Berger, Analyst bei RBS Securities, in einem Bericht der NYT. US-Präsident Obama hatte seinen Hawaii-Urlaub verkürzt, um so schnell wie möglich weitere Verhandlungen einzuleiten.

Die ersten Steuererhöhungen, die definitiv auf die amerikanische Bevölkerung zukommen werden, sind eine Einkommenssteuererhöhung um zwei Prozent sowie eine Kürzung der Lohnersatzleistungen für Arbeitslose. Ein vollständiger Deal wird vermutlich erst in den kommenden Wochen zustande kommen.

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