Bundesagentur: Arbeitslosigkeit wird steigen

Die Bundesagentur erwartet ein Ansteigen der offiziellen Arbeitslosigkeit im Jahre. Im Januar könnte es erstmals seit langem wieder mehr als 3 Millionen Arbeitslose geben. Danach dürften stabilisierende Maßnahmen vor der Bundestagswahl zum Tragen kommen.

Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg erwartet, dass im Januar die Marke von drei Millionen registrierten Arbeitslosen überschritten werden wird. Die Arbeitslosigkeit steigt am Jahresanfang üblicherweise um etwa 300.000 Gemeldete, bevor sie mit der Frühjahrsbelebung wieder zurückgeht.

Diese Prognose ist insofern erstaunlich, als es in besonders milden Wintern wie diesem eigentlich eher zu einem geringeren Anstieg der Arbeitslosenzahlen kommt, weil insbesondere das Bauhauptgewerbe mehr Mensch beschäftigen kann.

Für das neue Jahr rechnen Experten mit einem weitgehend stabilen Arbeitsmarkt in Deutschland bei leicht steigender Arbeitslosigkeit. Insgesamt könnte die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr leicht steigen. Allerdings wird erwartet, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung wegen der Bundestagswahlen massiv gegensteuert. Hier könnte Angela Merkel entgegenkommen, dass die BA im vergangenen Jahr “irrtümlich” einen Milliardenbetrag nicht an potentielle Sozilahilfeempfänger ausgeszahlt hat. Die BA will in diesem Jahr alle verfügbaren Mittel verwenden, um den Kunden ein Maximum an Zufriedenheit zu sichern.

Kommentare

Dieser Artikel hat 3 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Ausländer_im_eigenen_Land sagt:

    3 Millionen Arbeitslose???!!! Wer glaubt den noch diesen von der Propaganda nach unten SCHÖNGERECHNETEN und gefakten Statistiken??? Es sind wohl ein paar millionen mehr…

  2. J.J.Rousseau sagt:

    Jetzt hat doch Merkel gerade etwas von höchster Beschäftigung gefaselt! Da kann es doch nicht plötzlich so viel mehr Arbeitsloser geben?

  3. Thomas Klesenius sagt:

    Was sind die Meldungen in den Medien wert, wenn jeden Tag das Gegenteil dessen gemeldet wird, was gestern noch über den Ticker lief? – Vielleicht kommentieren die Journalisten einmal die optimistischen Meldungen des Herrn Weise der BA und der Frau von der Leyen, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor dem Hintergrund der Entwicklung der Weltwirtschaft?

    Diese Journalisten brauchten nur ihr eigenes Blatt aufmerksam zu lesen, dann könnten Sie uns, ihren begierigen Lesern mitteilen, dass es sich bei den Verlautbarungen der Wirtschaftsweisen, der BA und des Arbeitsministeriums um dummen Zweckoptimismus gehandelt hat.

    Bitte lest Eure eigenen Zeitungen, ihr Journalisten, wir verlangen von Euch einen Überblick das Thema, das Ihr bearbeitet, und eine kritische Würdigung der Meldungen!