Globale Erwärmung: Anzeichen schmelzen dahin

Der Britische Wetterdienst hat seine bisherigen Prognosen für einen weltweiten Temperaturanstieg deutlich nach unten korrigiert. Eine wirklich überdurchschnittliche Erwärmung wird immer unwahrscheinlicher. Die tatsächlichen Temperatur-Daten aus den vergangenen Jahren sind unverändert.

Die Gefahren der globalen Erderwärmung standen nicht zuletzt wieder bei der UN-Klimakonferenz in Doha im Mittelpunkt. Infolgedessen will die EU ab 2013 nun auch stärker den Ausstoß des Treibhausgases Stickstofftrifluorid kontrollieren – 17.000 Mal so stark wie CO2 soll es sein und wird bei der Produktion von Solarzellen und Fernsehern freigesetzt. Alles zur Bekämpfung der globalen Erderwärmung. Aber diesbezüglich werfen die neuesten Daten des britischen Wetterdienstes einige Fragen auf.

Der britische Wetterdienst hat nun seine globalen Temperaturprognosen als Ergebnis einer neuen Version seines Klimamodells und seiner Klimasimulationen korrigiert (hier). Der Wetterbericht geht jetzt davon aus, dass die globalen Temperaturen bis zum Jahr 2017 höchstwahrscheinlich nur mehr 0,43 Grad Celsius über den durchschnittlichen Temperaturen im Zweitraum von 1971 bis 2000 liegen werden, mit einer Fehlerquote von Plusminus 0,15 Grad. Ursprünglich, vor fünf Jahren, hatte der britische Wetterdienst einen Anstieg von 0,8 Grad Celsius prognostiziert.

Damals sagte der britische Wetterdienst auch, bis 2014 würden sich die Temperaturen um 0,3 Grad im Vergleich zu 2004 erhöhen. Da jedoch bereits drei Jahre dieser 5-Jahres (2014)-Prognose vergangen sind und die Temperaturen bis dato konstant geblieben sind, so die Global Warming Policy Foundation (GWPF), scheint bereits diese kürzere ebenfalls vom britischen Wetterdienst getätigte Prognose sich nicht zu bestätigen.

Insofern, so die Stiftung, wird sich die neue Prognose bis 2017 höchstwahrscheinlich ebenfalls, trotzdem sie nun bereits nach unten korrigiert wurde, als falsch herausstellen. Immerhin gibt der Wetterbericht selbst eine Fehlerquote von Plusminus 0,15 Grad an und der nicht stattgefundene Temperaturanstieg der vergangenen drei Jahre werde sich bis 2017 kaum merklich ändern. Zumal, so die GWPF, der leichte und natürliche Anstieg der Temperatur in den vergangenen Jahren vielmehr durch eine globale Abkühlung ausgeglichen wurde. Und wenn dies zutrifft, würde dies immerhin eine 20-jährige Periode ohne statistisch signifikante Veränderung der globalen Temperatur bedeuten.

Kommentare

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  1. otto f. krammer sagt:

    Mit der weltweiten progressiven Zunahme von Solarenergienutzung, wie Wasser, Wind und PV, wird ein dämpfender Effekt auf eine Klimaänderung bewirkt. Diese Tatsache blieb von der Fachwelt bisher ungerücksichtigt. Diese relewable energie in der Größenordnung von bereits über 1000GW ist nämlich direkt auf unsere Umwelt wirksam, indem durch Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik, von den jeweils ortlichen Kraftwerken durch deren Stromgewinnung, im gleichen Ausmaß eine Luftérwärmung vermieden und damit insgesamt ein Dämpfungseffekt bewirkt wird. Tatsächliche Größenordnungen wären anhand von Studien ersichtlich, welche bisher aber nicht erarbeitet wurden und überfällig sind. Alle bisherigen Rechnunghsansätze zu einer Klimaänderung sind daher ungültig, solange dieser Einfluss der Umweltenergiegewinnung
    unberücksichgt bleibt.
    Dazu kommt durch diese Energieform noch der Entfall, bzw Substitution von bisheriger Atom- u. Fossilenergie.

    • Dehmann sagt:

      So ein Unsinn, CO2 steigt unaufhörlich, Temperaturen sinken.
      Wir sind hier nicht bei Wünsch dir was, sondern bei so isses.
      Wieso soll ein Wasserkraftwerk oder eine Windkraftanlage die Temperatur senken? Der Anteil dieser ungesicherten Energieform ist weltweit so gering, da könnte auch jemand ins Meer spucken und sagen es ist vergiftet.

      Es gibt immer noch Leute, die an die Klimahysterie glauben, wie Faktenresistent muß man da sein.

    • Karl Döhmer sagt:

      Ohne jede Sachkenntnis läßt sich jeder Blödsinn behaupten.
      Fakt ist trotz ständiger Zunahme von CO2 gibt es seit ca 15 Jahren eine globale Abkühlung.
      Somit bleibt die Wirkung von CO2 und deren angeblich Vermeidungstrategie ein Mysterium aus dem Gebiet der hirnverblödeten Umwelthysterie und der angeblichen Weltretter.

  2. wolfbier sagt:

    Kann ich bestätigen.
    Seit Wochen habe ich kalte Klötze hier im Westerwald.

  3. capraio sagt:

    Die verborgene Ordnung in der Schöpfung. Ein sehenswerten Film auf Youtoube. Was unsere Klimaveränderung mit kosmischen Veränderungen zu tun hat. Nur mal eine Nummer grösser denken!!!

  4. Gregor Schock sagt:

    Diese fruchtlose Diskussion über CO2 und Klimawandel hat mich auch, leider, seit geraumer Zeit erfasst.
    Man wird uns schon „überzeugen“, dass die Weltbevölkerung daran Schuld ist. Unter Umständen per Gesetz und bei gegensätzliche Äußerungen, hohe Strafen verhängen.

    Es gibt allerdings ein Video von Dieter Nuhr, dass in seinen letzten Sätzen den Nagel auf den Kopf trifft. (3.5 Min.)
    http://www.youtube.com/watch?v=TwvaXZ7PtkY

    Gregor Schock Hamburg….http://www.polithammer.de

  5. Wolfgang Loof sagt:

    Die Erkenntnisse über die Nicht-Erwärmung verdichten sich schon seit mehreren Jahren, nur wurden sie in den deutschen Medien weitgehend unterdrückt, weil hier die Klimarettungsreligion noch den Ton angibt.
    Höchste Zeit, dass sich das ändert.

  6. Klaus Ermecke sagt:

    Wenn Deutschland das Land nicht nur der Dichter, sondern auch der Denker wäre, würde in der Klimadebatte schärfer nachgedacht. Dann kämen auch wesentlich mehr Menschen auf den Trichter, über das nachzudenken, was eigentlich relevant ist. Die eigentlich relevante Frage ist nämlich die, ob eine „Erderwärmung“ durch die Erhöhung eines Spurengasanbteils der Luft überhaupt möglich ist. Das ist eine Frage an die Physik – und nicht an die Gesinnung.

    Da es eine Frage an die Physik ist, muß man sie auch nach den Regeln der Physik untersuchen. Die wesentlichen Ergebnisse einer rigorosen Analyse haben wir schon 2009 in einem Grundsatzreport allgemeinverständlich zusammengefaßt. Sie kann hier kostenlos abgeholt werden: http://www.ke-research.de/downloads/Klimaretter.pdf .

    In Kürze werden wir eine Kurzstudie nachschieben, die vor allem Schüler, Lehrer und die von der Politik als Propagandisten mißbrauchten Lehrer aufrütteln soll.

    Klaus Ermecke
    KE Research
    Oberhaching