CSU-Wahlgeschenk: Eigenheim-Zulage soll wiederbelebt werden

Von der großen Koalition wurde die Eigenheim-Zulage abgeschafft. Doch im Vorfeld der Bundestagswahl bringt die CSU sie nun wieder ins Spiel, vor allem für junge Familien.

Mit der sogenannten Eigenheimzulage förderte der Staat die Schaffung von selbstgenutztem Wohneigentum mit zweistelligen Milliardenbeträgen, bis diese Subvention zum Ende 2005 von der großen Koalition abgeschafft wurde. Im Rahmen des Wahlkampfs zur Bundestagswahl im September will nun die CSU die Eigenheimzulage wieder einführen.

Es seien mehr Familienleistungen nötig, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der Zeitung Die Welt und brachte ausdrücklich die Eigenheimzulage für junge Familien ins Spiel. Die Schaffung von Wohnraum sei eine soziale Frage, und gerade in den Ballungsräumen werde heute mehr bezahlbarer Wohnraum für junge Familien gebraucht, so Dobrindt.

Während die CSU den Wählern Hilfen beim Erwerb von Wohneigentum anbietet, will die SPD jedem Haushalt 20 Euro zur Stromrechnung zuschießen (mehr hier). Die CDU will die Strompreise senken (mehr hier) und die Grünen ködern ihre Klientel mit Steuersenkungen (mehr hier).

Kommentare

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  1. FDominicus sagt:

    Man merkt es schon überdeutlich. Wahljahr. Versprechen allen geht es besser, Realität wird sein: Mehr Schulden, mehr Steuern. Aber man weiß schon heute, nicht in diesem Jahr. Aber nach der Wahl…

  2. Spignjev sagt:

    Wahlgeschenke sind Lug und Trug! Und das Held, was da verschenkt wird, müssen andere Steuerzahler erarbeiten! Subvensionen und Quoten sind tief sozialistisch und führten schon immer zu Wettbewerbsverzerrung und Mittelmaß!!!