Rechnungshof: Frankreich wird Defizit-Ziel nicht erreichen

Der französische Rechnungshof hält die Prognosen der eigenen Regierung für unrealistisch. Ohne deutliche Ausgabenkürzungen könne das Defizit-Ziel von 3 Prozent nicht eingehalten werden. Daher müsse die Regierung ihre Ausgaben kürzen.

In seinem jährlichen Bericht stellte der französische Rechnungshof am Dienstag die Prognosen der Regierung hinsichtlich des Wachstums und der Staatseinnahmen infrage. Die Erwartungen der Regierung seien „zu optimistisch“, zitiert Les Echos den Präsidenten des Rechnungshofs, Didier Migaud.

Migaud hält es für unwahrscheinlich, dass Frankreich sein Defizitziel von 3 Prozent im Jahr 2013 einhalten kann, wenn die Regierung keine zusätzlichen Maßnahmen ergreife. Er forderte daher von der Regierung, sie solle ihre Ausgaben einschränken. „Es muss nun absolute Priorität sein, die Bemühungen zu verstärken, die Ausgaben in der gesamten öffentlichen Verwaltung zu begrenzen“, zitiert ihn Les Echos.

Kommentare

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  1. rundertischdgf sagt:

    Ist die Eurozone wirklich schon gerettet wie man uns weiß machen will?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/02/14/eu-und-eurozone-schon-gerettet/

  2. Clea Mounette sagt:

    Asmussen drängt auf schnelle Hilfe für Zypern

    anstehenden France müssen für Zypern zu zahlen

    • Krisenzeiten sagt:

      dieser Verlauf war absehbar….unterstützt durch den Krieg der Franzosen in Mali….den kein Reporter frei filmen kann..aber evtl. .nach der Aufräumaktion für Presse, welche die ÖR verbreiten. Es gibt wohl keine Toten in diesem Krieg….wir erleben diesen mit sauberen Bildern von jubelnden Menschen……Frankreich sollte wohl überall mal kurz einmarschieren….Schuld wird mangelnde deutsche Unterstützung sein….und somit schließt sich der Kreis: nehmt Euch alles…Schuld ist keine Frage im Augenblick.

      Ich habe die Sorge; die EU wird D zum Täter für Mißwirtschaft gestalten…und Boni fließen an jeden kleinen Kommissar.

  3. Andy sagt:

    Kein Problem! Die Deutschen decken das französische Defizit ohnedies ab. Alternativlos, wie wir wissen…