Wider die Realität: G20 leugnen Währungskrieg

Beim Treffen der G20 in Moskau erteilten die Staatschefs einem globalen Währungskrieg offiziell eine Abfuhr. Tatsächlich ist dieser Krieg schon längt im Gang. Die Staaten können ihnen gar nicht mehr gemeinsam stoppen, weil den Staaten das Wasser bis zum Hals steht. Bester Beleg: Japan wurde auf dem Gipfel nicht wegen seiner aggressiven Geldpolitik gerügt.

Beim G20-Gipfel in Moskau hielten die Staaten in ihrem Schlussdokument fest: Es gebe keinen Währungskrieg. Währungen seien nicht dazu da, den Staaten Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Man wolle einen offenen Markt.

Die Erklärungen haben keinerlei verbindliche Wirkung. Es wäre wegen der internationalen Verflechtungen der Wirtschaft auch ganz und gar unsinnig, offiziell einen Währungskrieg zu bestätigen.

Tatsächlich ist vor allem ein Detail der Erklärung von Bedeutung: Die Staatschefs sprachen trotz der martialischen Töne vor dem Gipfel keine Rüge gegen Japan aus. Japan hat den aktuellen Währungskrieg am offensivsten propagiert. Der japanische Premier hatte die Notenbank gezwungen, die Inflation zu erhöhen, um die Deflation der japanischen Assets zu beenden. Ein viel deutlicheres Bekenntnis zum Einsatz der Währung als Waffe gibt es nicht.

Vor allem die Amerikaner und die Briten betreiben hinter den Kulissen einen knallharten Abwertungs-Wettbewerb. Der Ökonom Max Otte sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Die Amerikaner und die Briten machen eine hochdefizitäre Haushaltspolitik, stellen darüber hinaus ihre Liquidität zur Verfügung und das heißt natürlich, dass die Währung eigentlich fallen muss. Das passiert auch, und damit haben sie noch eine Fliege mit der Klappe geschlagen, dass die Exporte auch noch stärker werden.“

Otte hält die Ergebnisse vom Gipfel für Geschwätz und erwartet, dass die einzigen, die sich an die Erklärungen halten werden, die Europäer sein werden.

Kommentare

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  1. syssifus sagt:

    Das Bild,ist der Beweis,unsere Erde ist eine Scheibe und die G20 – Teilnehmer sitzen an derem Rande.

  2. fan sagt:

    Lügen-Barone fühlen sich als Barone und nicht als Lügner – Lügen werden von diesen Typen „geadelt“, deshalb haben die auch alle so kurze Beine, diese Lügner, und ohnehin gilt für Lügner: Gleich und Gleich gesellt sich gern, und wenn ich wissen will, mit welchem deutschen Politiker ich es zu tun habe, frage ich mich, mit wem dieser wohl verkehrt, dann weiß ich, wer er ist – so einfach ist das, und versuche dann krampfhaft, einen Anständigen aufzutreiben..!

  3. Die Honigbiene sagt:

    … wohl dem der einen Nutzgarten hat und sich nicht zu fein ist, in der Erde zu wühlen, zu säen und zu ernten. Diese Arbeit war und ist sinnvoll, außerdem macht(e) sie satt.

    Aber die Menschen Anfang des 20. Jhrdts. glaubten das Heil mit Geld in der Industrie zu erlangen. Die gelobte Industrie hat sich wohl mehr als Dämon entwickelt, der zerstört als Gutes bringt.

    Vielleicht bereut noch so mancher, das er in den 80iger/90iger Jahren seinen Garten halbierte und als Bauland verkaufte. Geld für mehr Wohnraum, Besuche in Freizeitparks, Urlaube und eine Terrasse zum Grillen waren wichtiger als Obst und Gemüse zu ziehen.

  4. Mei sagt:

    Natürlich leugnen sie. Das ist das Wesen des Betruggeldsystems. Man muß die Betrogenen bzw. die zu-Betrügenden bis zum Ende im System halten, sonst gibt es ja niemanden, den man betrügen kann.
    Wenn alle ihre Betrugswährungen abwerten, bleiben die Umtauschkurse untereinander in etwa gleich, also „stabil“. Wenn man dann noch den ultimativen Abwertungsindikator, das Gold „abwertet“, in dem man seinen Preis (nicht seinen Wert) am Papiermarkt nach unten manipuliert, merkt die Masse nichts. Nur, daß die Preise für ihr tägliches Leben ständig und immer schneller steigen. Aber das kann man ja abwechselnd den „bösen Spekulanten“, den „gierigen Ölmultis“ oder den „unmoralischen Onlineversandhäusern“ in die Schuhe schieben. Durch die staatliche Schulindoktrination glaubt der Bürger solche Lügen. Das war vor 80 Jahren nicht anders als vor 40 (als Nixon die bösen Spekulanten als Argument für die Entkopplung des Dollars vom Gold anführte).

    Merke: Politiker sind wie eine Mischung aus Gebrauchtwagenhändlern und Schauspielern. Sie machen einem etwas vor, erzählen einem das Blaue vom Himmel, lügen, wenn sie den Mund aufmachen. Sie sind entweder komplett unfähig oder skrupellos. Und weder das eine noch das andere ist eine Eigenschaft, die das treudoofe Wählerschaf eigentlich bei seinem Hirten haben will.

    Das Leben in die eigenen Hände zu nehmen und die Konsequenzen des eigenen Handelns (und Nichthandelns) selbst und vollständig zu tragen, ist immer noch der beste Weg, um im Leben voranzukommen. Wer auf die Politik vertraut, hat schon verloren, ist schon verraten und verkauft.

    Bildung (Wissen) ist immer noch die beste und wirksamste Waffe gegen jede Art von Feind. Egal, ob es Politiker, Banker oder sonstige Berufskriminelle oder Betrugssysteme sind. Wem das zu anstrengend ist, ist selbst schuld.

  5. fsb sagt:

    Niemand sollte an Dinge glauben die kompliziert dargestellt werden!

    Die Situation ist sehr einfach:
    Praktisch alle Staaten sind überschuldet. Dafür gibt es nur zwei Lösungen.

    1. Die Banken tragen alle Verluste und gehen pleite.
    2. Die Bürger tragen alle Verluste und gehen pleite.

    Da die Herrscher die Banken sind welche die Politiker kontrollieren werden die
    Bürger die Verluste tragen und pleite gehen bzw. verarmen.

    Das wird auf 99% der Bürger zutreffen.

    Da sich der Staat bewußt ist das die Bürger dies nicht hinnehmen, wird dieser noch restriktiver werden, mehr Kontrolle ausüben und die Menschen unter Druck setzen.

    Wer die letzten 300Jahre in Deutschland sieht, wird fest stellen das es immer so gelaufen ist. Früher war es der Blockwart, in Zukunft sind es Drohnen welche lautlos alles überwachen werden.

    Wer heute bereits vorsorgt und sich auf die Ereignisse einstellt wird diese Schwierigkeiten aber leicht überwinden.

    Eine Möglichkeit ist die der http://www.wissensmanufaktur.net

    Einer von 10.000 wird so handeln, der Rest wie immer meckern aber nichts selbst auf die Beine stellen. DMN bringt sehr gute Informationen. Diese sind aber völlig sinnlos wenn man diese nur liest.

    Das was zählt ist danach vom Computer in die Realität zurück gehen und PRAKTISCH sein Leben zu ändern, Infos praktisch anwenden.