Wasser: Entstehungsgeschichte des Mondes wird neu geschrieben

Neue Untersuchungen des Mondgesteins ergaben, dass Wasser schon in der Entstehungsgeschichte des Mondes vorhanden war. Der Befund einer neuen Studie lässt Zweifel aufkommen an der aktuellen Version der Entstehungsgeschichte unseres Mondes.

Die Apollo-Missionen brachten Gesteinsproben zur Erde, die umgehend und ausgiebig untersucht wurden. Doch erst jetzt fanden Wissenschaftler heraus, dass auf dem Mond bereits zu seiner Entstehungszeit Wasser existiert hat. Der Wasseranteil des Mondes war früher deutlich höher als jetzt. Die Entstehungsgeschichte des Mondes muss daher neu geschrieben werden.

Denn bislang ging man davon aus, dass sich das Wasser erst nach der Entstehung auf dem Mond eingelagert hatte, zum Beispiel durch den Einschlag von Asteroiden und Kometen. Eine andere Theorie besagt, dass Sonnenwinde, die Wasserstoff enthalten, durch eine Reaktion mit Sauerstoff die Wasserbestände des Mondes hätte gebildet haben können.

Die neuen Gesteinsuntersuchungen ergaben jedoch, dass  innerhalb der kristallinen Struktur der Mineralien Spuren von Wasser zu finden sind. Der frühe Mond sei daher feucht gewesen. „Die analysierten Mineralkörnchen stammen aus dem inneren einzelner Gesteinsbrocken”, erklären die Forscher im Fachmagazin Nature Geoscience, „eine Zufuhr von Wasserstoff durch den Sonnenwind können wir deshalb ausschließen.”

Gefrorene Wasservorkommen  in den Kratern des Mondes sind bereits vor einigen Jahren entdeckt worden. Die NASA hatte eine Sonde gezielt in einem Krater zum Absturz gebracht und konnte somit die erforderlichen Daten sammeln. Auch die Untersuchung der Spektrometer-Daten der aufgebwirbelten Staubwolke bestätigte den Fund.

Das Wasser muss daher bereits bei der Entstehung des Mondes vorhanden gewesen sein. Die Kristallisation der Magma auf dem Mond muss daher langsamer von statten gegangen sein, als dies in einem Szenario eines trockenen Mondes der Fall gewesen wäre. Die Rolle des Wassers für die Entstehung des Mondes wurde daher unterschätzt.

Bislang glaubte man, durch einen gewaltigen Zusammenstoß eines anderen Himmelskörpers mit der Erde sei der Mond entstanden. Die dabei entstandene Hitze hätte allerdings alles Wasser verdampfen müssen. Daher muss die Entstehungsgeschichte des Mondes neu geschrieben werden.

Kommentare

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  1. Sozialkritiker sagt:

    Und wiederum darf man sich fragen: „Who built the moon?“

    Ein Himmelskoerper, der uns in Millionen Jahren nie seine Rueckseite zeigen wird und perfekt in einer optimalen Distanz zur Erde steht (Sonnenfinsternis). Er wirkt sich nachweislich auf das Wasser und auf das Leben auf Erden aus.

    NASA hat vor langem bekanntgegeben, dass der Mond „hohl“ klingt. Erst kuerzlich haben sie erlaeutert, dass sie Magmakanaele, ca. 5000 km Gesamtlaenge, die schnurgerade verlaufen, gefunden haben.

    Welche Fluessigkeit verlaeuft jedoch gerade, wenn verschuettet?

  2. pm sagt:

    Das ist doch wieder nur ein Beweis, das es sich um falsches Mondgestein handelt.
    Mal nach „falsches Mondgestein“ googeln.
    2009 kam heraus das das Mondgestein,Welches von der Apollo Mission 11 stammte und den Niederlande geschenkt wurde , sich um ein Stück versteinertes Holz handelte.