Oben ohne: Feministinnen wollen Berlusconi am Wählen hindern

Die italienische Parlaments-Wahl hat ein erstes Highlight: Drei Aktivistinnen der Frauenrechtsbewegung Femen wollten sich barbusig auf den Cavalliere stürzen. Der blieb entspannt. Er hat schon Schlimmeres gesehen.

Bei Silvio Berlusconis Urnengang ist es am Sonntagvoirmittag in Mailand zu einem Zwischenfall gekommen. Drei junge Aktivistinnen der Frauenbewegung Femen wollten sich auf den Ex-Premier stürzen. Was sie mit ihm gemacht hätten, wenn sie seiner habhaft geworden wären, ist unklar. Die Polizei hinderte die Aktivistinnen, Berlusconi zu nahe zu kommen. Das einzige, was die Aktivistinnen deponieren konnten, war der mehrfache Slogan „Basta Berlusconi!“, „Es ist genug mit Berlusconi!“. Die Protestierenden teilen diese Einschätzung mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Berlusconi sagte nach dem Zwischenfall, dieser sei eine Übertreibung gewesen.

Femen war bereits beim Treffen von José Manauel Barroso mit Wladimir Putin in Brüssel aktiv. Zuletzt hatte die Gruppe gegen den Papst in einer Aktion vor Notre Dame in Paris demonstriert.

Kommentare

Dieser Artikel hat 6 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. oben ohne sagt:

    Die waren wirklich mal „oben ohne“, da war nicht viel zu sehen! Eine lächerliche Aktion. Femen ist wohl auch so eine Organisation von Gutmenschen, welche durch NWO-Protagonisten unterstützt wird.

  2. Die Honigbiene sagt:

    Hysterische Weiber. – Dieses emanzipatorische Geschrei geht mir auf den Keks.

    Bevor diese Frauen incl. Alice auf der Bühne erschienen wurde die Arbeit einer Nur-Hausfrau und Nur-Mutter geachtet!!! Heute werden diese Nur-Frauen für ihr Sein diskriminiert!!!

    Von wegen Frauen seien Gebärmaschinen gewesen!! – Das sind sie doch erst durch die Emanzipation geworden. Keine Ruhe mehr die Brut groß zu ziehen, sondern Kinder kriegen, in den Hort geben, arbeiten gehen.

    Viele Frauen hatten auch früher schon ein eigenes Konto, sowie den Lohn ihres Mannes eigenständig verwaltet. Noch in den fünfziger Jahren wurde der Lohn übrigens nur in bar ausgezahlt, kaum jemand hatte ein Konto, geschweige denn eine EC-Karte. – Dafür aber viele Menschen weniger Schulden.

    Ich finde es eine Unverschämtheit unbezahlte Hausarbeit ab zu werten oder am besten nur noch den Männern aufs Auge drücken wollen. Von wegen Gleichberechtigung.

    Mitleidig auf die Großmütter herabschauen, aber diese hatten hauswirtschaftlich mehr auf dem Kasten als die meisten Frauen von heute.

    Ich bin eine Frau und Mutter von 56 Jahre und behaupte, das die Emanzipation in den letzten Jahrzehnten auch viel kaputt gemacht hat. Und kann sich eine von den Schreihälsen vielleicht vorstellen, das es Frauen gibt die keine Karriere machen wollen, denen ein sexy Outfit schnurzegal ist, falsche Fingernägel gräßlich finden und Hausfrauenarbeit gut und gerne machen?

    Und ich finde, das sich viele so genannte emanzipierten Frauen heute schlimmer benehmen als ein männlicher Macho von früher.

  3. syssifus sagt:

    Exibitionistinnen ?
    Muss es immer ein Pfund Silikon sein,ein Transparent täte es auch.

  4. fan sagt:

    Solche Busen können eher erschrecken als erfreuen – dabei ist ein Busen doch etwas sehr Schönes..!

  5. Uwe sagt:

    Hätte nie gedacht, dass ein so alter Mann soviel sexuelle Ausstrahlung hat, dass junge Frauen sich entblößen. Mann o Mann…