Angestellte im öffentlichen Dienst erhalten mehr Geld

SPD und CDU wollen im Jahr des Bundestags-Wahlkampfs keine Demonstrationen sehen: Daher haben sich die Länder mit den Angestellte über eine Gehaltserhöhung geeinigt.

Es gibt 5,6 Prozent mehr Geld für die 800.000 Staatsbedienstete, nachdem es bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst zu einer Einigung kam.  Die Verhandlungspartner verständigten sich auf eine deutliche, stufenweise Erhöhung der Gehälter in zwei Schritten. Pro Jahr erfolge eine Erhöhung. Durch diese Einigung werden vor den Bundestagswahlen keine Demonstrationen mehr gegen die Regierung erwartet.

Wie Verdi-Chef Bsirske einer Meldung vom Deutschlandfunk erklärte, sollen die Beschäftigten der Länder somit den Anschluss an die Gehaltsentwicklung in der Gesamtwirtschaft nicht verlieren. Wie der DBB Beamtenbund mitteilte, sollen außerdem alle Angestellten einen Anspruch auf 30 Tage Urlaub pro Jahr erhalten. Noch in diesem Jahr sollen Auszubildende 50 Euro mehr Geld bekommen. Bei den Gehaltsverhandlungen der Lehrer konnte noch keine Einigung erzielt werden.

 

Kommentare

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  1. poncho sagt:

    @Redaktion:

    Moment, was hier nur verklausuliert erwähnt wird, ist, dass die Gehaltserhöhung auf 2 Jahre umgerechnet wird.
    2,65 % dieses und 2,95 % nächstes Jahr. Da Zinsen immer per anno und nicht per 2 anno angegeben werden, ist die Angabe 5,6 % gezielt (?) irreführend.
    Es gleicht also nicht mal die Inflationsrate von über 3 % aus (und jetzt komme hier keiner mit dem Warenkorb!).

    > oeffentlicher-dienst.info/tv-l/tr/2013/

  2. UweK sagt:

    .jaaaaaa…Bankrotteure verteilen unsere Steuergelder….was erwartet uns noch alles?

  3. Hans-Peter Malter sagt:

    Ein bankrottes Unternehmen gewährt eine Lohnerhöhung von 5,6%. Wo außer beim Staat ist das möglich? Die Selbstbedienung des Kartells aus Parteien u Öffentl. Dienst aus den Staatkassen klappt weiterhin reibungslos. Der Bürger, vor allem unsere Kindere müssen es bezahlen! Die nächsten Steuererhöhungen sind schon programmiert. Das Beamtenparlament wird es auch nicht verhindern – wie immer! Das Ganze nennt sich dann Demokratie!

    • poncho sagt:

      Ach so, und der einfache Angestellte der das zweifelhafte Vergnügen hat im ÖD zu arbeiten hat, ist also kein Bürger, kein Mensch, darf keine Lohnerhöhung bekommen, muss geknechtet werden?
      Das divide et impera perfekt funktioniert, sieht man an solchen Beiträgen!

      Das Geld der Ödies bleibt als Steuern wenigstens im eigenen Land. Was hier über den grundgesetzwidrigen ESm verballert wird, sehen wir nie wieder.
      Auch das Geld nicht, das fachkräftige Zuwandere nach Hause schicken.
      Auch ist wohl das Gros der ÖDies NICHT der hohe Beamte oder leitenden Angestellte, sondern der eher prekär bezahlte einfache Angestellte.
      Es gibt hier in diesem Lande freie Breufswahl, wenn doch dort alles so toll ist, warum kriegt der ÖD dann keine guten Leute? Weil er mit der Wirtschafts nicht konkurrenzfähig ist.

      Wer immer noch denkt, wir lebten in einer Demokratie, sollte endlich mal aufwachen, bevor das Verwaltungskonstrukt BRD zur endgültigen Diktatur mutiert.

      Zitat:
      „Wir sind keine Mandanten des Deutschen Volkes; wir haben Auftrag von den Alliierten!“

      Googlen Sie mal, wer das geasgt hat…
      >

  4. Radikaldemokrat sagt:

    Diesen „Wahlkampffrieden“ koennten leicht die 20 Millionen Rentner stoeren,
    wenn sie auf die Strasse gingen! Leider habe ich da wenig Hoffnung!