BMW überholt Audi bei den Luxus-Karosserien

BMW hat Audi knapp überholt und ist wieder das meist gekaufte Luxusauto der Welt. Mercedes bleibt an dritter Stelle. Selbst in Europa, wo die Pkw-Verkäufe im Februar massiv eingebrochen sind, hat BMW 4,9 Prozent zugelegt.

BMW ist wieder der größte Verkäufer von Luxusautos. Im Februar überholte der Bayerische Autobauer den Konkurrenten Audi. Mercedes fiel weiter zurück und bleibt auf Platz drei, berichtet Bloomberg. Grund für den BMW-Erfolg ist die hohe Nachfrage nach der 3-er Serie und dem X1 SUV.

Der Erfolg der Modell-Politik ist jedoch auch eine Folge der Focussierung von BMW aufs Kerngeschäft: Während sich der Daimler über Jahre in Mega-Projekten verzettelt hat – was hat etwa die Fusion mit Chrysler gebracht, außer fürstliche Honorare für Berater, Manager und Investmentbanker – haben sich Bayern auf das Auto konzentriert und dieses konsequent weiterentwickelt.

Die Verkäufe von BMW stiegen folgerichtig im Februar um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Audi lieferte 3,2 Prozent mehr. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2013 lieferte BMW genau 407 Autos mehr aus als Audi. Daimlers Verkäufe gingen im Februar um 5,8 Prozent zurück. Der Stuttgarter Autobauer wird in den kommenden Monaten neue Modelle auf den Markt bringen und erwartet einen starken Verkaufsanstieg

BMW-Chef Norbert Reithofer sagte, dass die Werke des Unternehmens voll ausgelastet seien, um mit der Kundennachfrage Schritt halten zu können.

Die deutschen Luxusmarken wollen alle dieses Jahr ihre Verkäufe erhöhen. Im Februar mussten sie allerding einen Verkaufsrückgang hinnehmen. Dies lag auch daran, dass das chinesische Neujahrsfest dieses Jahr in den Monat Februar fiel.

Auch in Europa, wo die Pkw-Verkäufe im Februar massiv einbrachen, stehen die drei deutschen Luxusmarken stehen weitaus besser da, als die auf Volumen ausgerichteten Automarken. Opel etwa musste einen Rückgang um mehr als 20 Prozent hinnehmen (mehr hier).

Kommentare

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  1. BeunruhigterDeutscherBürger sagt:

    Und es muss schin einenGrund haben, warum die neue A-Klasse aussieht, wie eine Kopie vom 1-er BMW

  2. Agincourt sagt:

    Man las in diesem Forum schon einmal von rieisigen, unverkäuflichen Fahrzeughalden hinter der staatlich hochsubventionierten BMW-Produktionsstätte in Leipzig und auch von gleich Ferdinands großdeutscher Autoschmiede am Mittellandkanal massiv mainpulierten Absatz- und Zulassungszahlen.

    Vielleicht sollte der Verfasser es daher anders ausdrücken: „BMW manipuliert besser als Audi bei den Luxus-Kaorssen.“

    Abgesehen einmal davon, daß sich die Qualiät der Münchener Konservendosen stetig mehr dem Sub-Level von Schrempps Daimler-Verbrauchsautomobilen ab den späten 90 Jahren annähert, m.a.W. also immer mehr nach Süden abrutscht.

    So sucht der geneigte Käufer in neuzeitlichen BMW-Modellen sogar der Hochpreisklasse neben der Fernanzeige der Kühlwassertemperatur, die in den 80ern jeder nicht ganz „nackte“ Kleinwagen serienmäßig bot, auch eine Gurthöhenvestellung (ein elementares und schon im Golf II zu findendes Sicherheitszubehör) vergebens,

    Ein hier beim BMW-Händler unlängst zu besichtigender, ca. 4 Jahre alter „7er“ mit schwerem Frontschaden offenbarte in den durch den Unfall zerstörten Holhräumen der Vorbaustruktur Verarbeitungs- und Qualitätsmängel im Karosseriebau und insbesondere an Lackierung und Korrosionsschutz, daß sich der Betrachter unwillkürlich eher an Renault/Dacia denn an ein „deutsches Spitzenprodukt“ erinnert fühlte.

    Und mit dem BMW 1er wurde ein Niveau in „schlanker“ Verarbeitungs- und Materialqualität erreicht, daß selbst britische Gewerkschafter bei British Leyland in den 70ern als eine frivole Provokation des Kunden empfunden hätten.

    Mit einiger Berechtigung darf festgestellt werden, daß – nachdem die Konkurrenz aus Stuttgart wenigstens im Bereich der sog. Luxusfahrzeuge das dem Kunden gebotene Qualitätsniveau wieder deutlich angehoben hat – abgesehen vielleicht von Cadillac oder Lincoln kein anderer „Premium“-Hersteller weltweit seinen Kunden so eine billige Verarbeitungs-, Material und Bauqualität andreht wie BMW.

    Selbst ein unlängst von mir zur Probe gefahrener Kia Opirus war trotz Defiziten im Hinblick auf Motor und Fahrwerk (nicht an Fahrkomfort und Getriebe) jedenfalls deutlich sorgfältiger verarbeitet als ein vergleichbares und doppelt so teures „Edel-Automobil“ mit Propellerlogo

  3. Who_let_the_huns_run_free? sagt:

    Es wird langsam langweilig. In 10 Jahren wird es völlig uninteressant sein, welches Produkt der deutschen Spielzeugindustrie, mit welcher Falte im Blech, gerade im letzten Monat mehr verkauft hat.

    Alles ohne Bedeutung für die Zukunft.

    Hansi wird das auch noch kapieren. Allerdings erst in 10 Jahren. Schade.

  4. franz sagt:

    Das sagt aber auch aus das die Schere zwischen Arm und Reich weiter ausernannter
    geht. Die Untern können sich kein neues Auto mehr leisten.
    Eine schleichende Entwicklung der letzten Jahre.

  5. Marktstatistiker sagt:

    Was heißt hier überholt? BMW lag immer an 1. Stelle, bis auf dem Januar, wo Audi einzig und erstmalig vorne lag. Allerdings nur, wenn man bei Audi den Kleinwagen A1 (Polo Derivat) mitzählt und bei BMW den BMW Mini Kleinwagen außen vor läßt.

    Das scheint übrigens die neueste Strategie von Volkswagen zu sein, um Audi näher an die BMW Zahlen zu bringen. Audi wird mit Kleinwagen A1 gezählt gegen BMW ohne Kleinwagen. Aber der Mini ist nunmal BMW zuzurechnen. Inkl. des Minis liegt BMW weit vor Audi inkl. A1. Aufs Jahr gerechnet lag BMW 2012 rund 400 Td. Autos vor Audi. Der BMW Umsatz dürfte mehr als 20 Milliarden € höher als der von Audi sein.

    BMW hat also nichti überholt, sondern lag und liegt bei richtiger Zählweise schon immer vor Audi.

    • BeunruhigterDeutscherBürger sagt:

      Auch vom Design her reicht Audi bei weitem nicht an BMW ran.
      Selbst neue Audis sehen aus, wie schin 6 Jahre alt.
      Qualitativ sind die Bayern auch hochwertiger und auch der Service ist auf besserem Niveau. Die Preise sind angemessen für die Leistung, die ich erhalte.

      Mit VW/Audi habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, da könnte ich Bücher füllen.
      Nach dem Golf 2 hat VW nichts brauchbares mehr rausgebracht.

  6. rundertischdgf sagt:

    Das ist eine gute Nachricht, denn ohne BMW gehen in Niederbayern die Lichter aus.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/03/08/wenn-die-deutsche-autoindustrie-hustet/