Deutschland: Zahl der Insolvenzen rückläufig

Die Forderungen der Gläubiger gegenüber den insolventen Firmen und Privatpersonen waren 2012 fast 20 Milliarden Euro höher als noch im Jahr zuvor. Zwar war die Zahl der Insolvenzen insgesamt rückläufig, doch vor allem die Insolvenzen wirtschaftlich wichtiger Unternehmen stiegen deutlich an.

Die Zahl der gemeldeten Insolvenzen in Deutschland ist 2012 um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Insgesamt wurden 150.342 Fälle registriert, so das Statistische Bundesamt. Sowohl bei den Unternehmensinsolvenzen (-6 %) als auch bei den Verbraucherinsolvenzen (-5,5%) wurde ein Rückgang registriert.

Insgesamt liegen jedoch die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger für 2012 bei etwa 51,7 Milliarden Euro. Damit hat sich die Schadenssumme gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. 2011 lagen die Forderungen noch bei 31,5 Milliarden Euro. Die sei darauf zurückzuführen, so das Statistische Bundesamt, „dass die Gerichte im Jahr 2012 mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registrierten als im Jahr 2011.“

 

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