Fiasko für EU droht: Zypern wird Zwangs-Abgabe ablehnen

In Zypern läuft es nicht gut für die EU: Das Parlament wird die Zwangsabgabe ablehnen. Das hat man in Brüssel nicht erwartet. Es ist zweifelhaft, dass die Euro-Retter einen Plan B in der Tasche haben.

Zyperns Präsident Nicos Anastasiades sagte im schwedischen Radio, dass das Parlament in Nikosia die von der Troika geforderte Zwangsabgabe ablehnen werde. Die Konservativen, die die Regierung anführen, werden sich enthalten. Die linken Parteien werden geschlossen dagegen stimmen.

Wie die EU darauf reagieren wird, ist noch nicht abzusehen. Schickt Peer Steinbrück jetzt die Kavallerie? Bundeskanzlerin Merkel hat jedenfalls mitteilen lassen, dass die Banken in Zypern nicht geöffnet werden dürfen, bevor nicht ein Beschluss zur Zwangsabgabe vorliegt.

Nun stellt sich die Frage: Was geschieht eigentlich, wenn die Banken doch öffnen? Mal abgesehen vom Bank-Run könnten dann ja wieder Online-Überweisungen vorgenommen werden.

Kommentare

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  1. catweazle sagt:

    Also drei Rechtschreibfehler in drei kleinen Absätzen!
    Deutschland, wo ist nur Deine Sprachkultur geblieben… 😉

    • catweazle sagt:

      Nach erfolgter Korrektur braucht man meinen Kommentar natürlich auch nicht mehr einstellen… 😉

  2. Loewe sagt:

    Wenn sich Putin die Öl-und Gasrechte sichert, ko…zt Erdowahn komplett ab. Schließlich hat er ja den Griechen und den Zyprioten indirekt mit Krieg gedroht, sollten die in die Gasförderung einsteigen…. Ob er so größenwahnsinnig ist, Putin zu drohen?

    Wird noch spannend in der Region, ich werd schon mal Bier kaltstellen und Chips bunkern…

    Loewe

  3. epo55 sagt:

    Hier zum Ziel der EU…eine Mail an Prof. Schachtschneider..er hat tatsächlich geantwortet:

    Sehr geehrter Herr XXXX
    Die EU (nicht Europa) ist längst ein Bundesstaat, aber ohne Legitimation durch ein Unionsvolk, also verfassungswidrig und ohnehin demokratiefern und weitestgehend rechtsfern. Das will das Bundesverfassungsgericht aber nicht wahr haben, weil es dann die ganze Veranstaltung beenden müßte. Ich renne gegen diese Entwicklung seit dem Maastricht-Prozeß an. Das nicht zugestandene Argument des Gerichts ist, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Bundesstaatlichkeit hängt von den Institutionen und den Befugnissen ab. Diese sind staatsgemäß, die Befugnisse fast allumfassend. Jetzt geht es der politischen Klasse darum, daß die Völker, längst zu Bevölkerungen umgewandelt, das akzeptieren, ohne daß sie jemals darüber entschieden hätten, wohl wissend, daß die Völker die Staatswerdung der Union ablehnen. Die Befugnisse werden stetig erweitert und vertieft. Zur Zeit wird der Unionssozialstaat entwickelt, d. h. den Völkern, die zahlen müssen, zumal den Deutschen, mit dem Eurorettungsmaßnahmen abgenötigt. Die Union kennt nur ein Ziel, den Großstaat Europa, der dann mit dem Vereinigten Staaten fusioniert. Das wird jetzt mit dem gemeinsamen Wirtschaftsraum auf den Weg gebracht. Das soll Freiheit sein, ist aber das genaue Gegensteil.
    Beste Grüße
    Karl A. Schachtschneider

    alles klar??

    • Buerger67 sagt:

      Zitat: „Die Union kennt nur ein Ziel, den Großstaat Europa, der dann mit dem Vereinigten Staaten fusioniert. Das wird jetzt mit dem gemeinsamen Wirtschaftsraum auf den Weg gebracht. Das soll Freiheit sein, ist aber das genaue Gegensteil.“

      Damit bestätigt er das Ziel der NWO, für das sich Merkel in aller Öffentlichkeit einsetzt!

      Die Freihandelsabkommen sind ein Vorläufer für eine NWO und sind bereits weit fortgeschritten, weshalb ein scheitern der Eurozone bzw. der EU von der Finanzelite und deren Günstlingen mit alle Mitteln verhindert werden soll, was jedoch nicht funktioniert, da wir Bürger uns nicht mehr von der Finanzelite versklaven lassen wollen!