Nigel Farage: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!“

Nigel Farage sieht in der EU-Zwangsabgabe eine unmissverständliche Botschaft an Italien, Spanien und Portugal: Sie sollen ihre Guthaben von den Banken abziehen, solange das noch möglich ist. Die Briten sollten damit anfangen, weil man in einem undemokratischen, rechtlosen Europa nicht mehr investieren könne.

Der Chef der britischen Liberalen im Europa-Parlament, Nigel Farage, sagte in einem Interview auf Russia Today (geführt vor dem Nein in Zypern), dass selbst er in seinen verwegensten Gedanken es nicht für möglich gehalten hätte, dass die EU den Leuten in der Krise das Geld einfach „stehlen“ würde. Er hat eine klare Botschaft an die Bürger Südeuropas: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!“

Es sei sinnlos, in der Euro-Zone zu investieren, weil sei von Leuten regiert werde, die die Prinzipien von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht achten.

Die von Deutschland angeführte Entscheidung zur Enteignung sei die „schlimmste Entscheidung, die wir in der ganzen Euro-Krise bisher gesehen haben“.

Die Euro-Retter seien entschlossen, alles zu tun, um die Zone am Leben zu erhalten. Dies geschehe vor allem deshalb, weil sonst die Nord-Staaten – Deutschland, die Niederlande und Finnland – „massive Verluste“ erleiden würden. Dazu sei es notwenig, dass jedes Land in der Euro-Zone gehalten werde, weil sonst das ganze Kartenhaus der EU zusammenbrechen würde.

Farage empfiehlt Zypern, eine Staatspleite durchzuführen und zu versuchen, einen Rest an Glaubwürdigkeit in seinem Banken-Sektor zu bewahren. Er sagte, dass auch Luxemburg in einer ähnlichen Situation sei, dass jedoch die EU vor der Lage im Land von Jean-Claude Juncker einfach „beide Augen zudrückt“.

Kommentare

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  1. WILHER sagt:

    Hast Du die HRE-Enteignung nicht mitbekommen?
    Die ist schon etwas länger her.

  2. Wolfberg sagt:

    In Abwandlung der alten Werbung: Isch abe gar kein Geld! Da habe ich ja direkt Glück. 😉

    Mal im Ernst, kluge Köpfe wußten doch schon LANGE, dass dieses absurde und vollkommen irrationale Konzept von Wirtschaften mit Schulden und Fiat-Geld und die EU niemals funktionieren können.

    Wie seltsam, dass sich Menschen immer wieder kantige und ehrliche Politiker wollen, und dann Farage angreifen, weil er eben kantig und ehrlich ist. Ignoriert ihn ruhig, am Ende wird er doch Recht behalten.

  3. Wolfgang2012 sagt:

    Warum empfiehlt Farage dem Land Zypern eine Staatspleite? So weit ich das allen Texten entnehmen kann, ist nicht der Staat Zypern pleite, sondern einige seiner Banken. Wäre es da nicht konsequenter, dass die betroffenen Banken Insolvenz anmelden und anschließend zwangsverwaltet / abgewickelt / verstaatlicht werden? Wenn überhaupt irgendein Institut in Europa „systemrelevant“ ist, dann bestimmt nicht ein zypriotisches! Dann wären für die Großanleger aus Russland noch ganz andere Beträge als nur 10 % fällig und die Kleinsparer wären von der EU-Einlagensicherung geschützt, die dann halt greifen müsste. Die Bankaktionäre gingen dann richtigerweise wohl zu 100 % leer aus, aber das ist Marktwirtschaft; sie haben die Exzesse schließlich geduldet bzw. sogar herbeigeführt. Natürlich würden die Steuereinnahmen von Zypern dann einbrechen und das Land würde anschließend um Hilfe bitten (müssen). Aber dann wären die Verursacher zur Rechenschaft gezogen und der Wiederaufbau zügig möglich…

  4. ios sagt:

    ja ,demokratisch ist es von den englischen Steuerzahlern das Geld zu holen und den Banken der London City zu geben damit auch jeder Boni auf Heller und Pfennig ausgezahlt wird

  5. Udoli sagt:

    Wir haben den Banken unser schwer erarbeitetes Geld für zur Zeit wenig Zinsen überlassen und sie sind uns mit ihren riskanten durch falsche Gesetze zugelassenen
    Transaktionen in den Rücken gefallen. Keine genügende Kontrolle durch den Staat.
    Warum soll der Sparer nicht das Recht haben sein Geld zu beanspruchen, um sich noch
    bleibende Werte zu schaffen solange es noch Zeit ist. Leute die einen Riesen Crash schon auf der Agenda haben, haben sich mit Sicherheit schon abgesichert und haben ihre Schäflein im trockenen.
    Ein kleines Stück Gold kann überleben retten, sagt meine Oma, ob für Lebensmittel,
    oder eine kleine Bestechung. Die Kleinen bleiben immer klein. Die Großen werden
    wieder groß.

  6. SchwarzRotGold sagt:

    Die Deutschen werden wieder lernen müssen, Deutsche zu sein. Und sonst garnichts.

  7. Brennstoff sagt:

    Nigel Farage ist ein Brandstifter dem jedes Mittel recht ist, die EU zu zerschlagen. Sie gehört zwar reformiert, aber zerschlagen zu werden hat sie nicht verdient! Was zettelt der Mann hier an? Einen Bankrun? Besitzt jemand hier im Forum genug Phantasie um sich die Folgen ausmalen zu können? Der unkontrollierte sofortige Kollaps erst des Finanzwesens und dann der gesamten wirtschaftlichen Aktivitäten bis hinunter zur Überweisung der Mieten wäre die Folge! Wer zum Teufel, außer Verrückten kann so etwas wollen? Ich staune ob der Leichtfertigkeit mit der auch in diesem Forum diesem Mann zugestimmt wird. Jeder sollte einmal in sich gehen, bevor er solche Zustände herbei redet!

    • Autofokus sagt:

      @Brennstoff: Man kann selbstverständlich geteilter Meinug sein, darüber, was Farage sagt. Fakt ist aber, das er schon einige Jahre viele ungern gehörte Prognosen stellte, die später auch fast alle eintrafen (z.B. Bailouts. Demokratie-Zerstörung uvm.)

      Fakt ist auch, dass er ganz klar und deutlich formuliert, wohin die EU-Diktatur führt, im Gegensatz zu den verschleierten Lügen der Poliltschranzen und den vorbehaltlos zustimmenden Marionetten des EU-Molochs.

      Wir werden uns noch wundern, mit welchen Mitteln in Zukunft die EU alle Wirtschaften der Länder und deren Bevölkerung nieder ringt, um das Ziel der Vereinigten Staaten von Europa zu erreichen. wenn nicht Einhalt geboten wird. Stichwort : Zypern und „Rettung“.

      Es braucht keine Brandstifter mehr, es brennt eh schon überall, je länger sich das Feuer ausbreitet, desto grösser wird der Schaden sein.

      Der Kollaps stellt sich ohne des Zutuns von Brandstiftern sehr bald ein, er ist unausweichlich und gewollt. Folgen werden äusserst schmerzhaft sein.

      Aber wer denn solte die EU reformieren, ist sie doch erfolgreich und auf bestem Weg ihr zerstörerisches Werk absichtlich und ungehindert weiterzuführen ? Never change a winning team ist die Parole.

      Man kann sich zurecht fragen, wer denn die Verrückten sind, diejenigen, welche die „erfolgreichen“ Politdarsteller weiterhin gutgläubig und zustimmend gewähren lassen, oder jene, die verzweifelt entgegen halten, um zu verhindern, dass wir in naher Zukunft in einer der schlimmsten Diktatur der Weltgeschichte leben zu müssen. Wenn es uns nicht trifft, dann ganz bestimmt die künftigen Generationen.

      Die Entscheidung, wer wirklich die Leichtfertigen sind überlasse ich Ihnen gerne selbst.
      Einen kleinen Rat noch: informieren Sie sich anderswo, ausserhalb der Massenmedien und bilden sich danach Ihre eigene Meinung. zB, auch über INDECT, EUROGENDFOR, ESM, NWO, Bankenunion, was ist Geld eigentlich (Zinsen !), die totale Überwachung etc. und vergleichen Sie mit untergegangenen totalitären Systemen der Geschichte.

      Sorry, aber Ihr Beitrag hier zeigt, dass Sie noch nicht bemerkt haben, dass wir uns in einem globalen Finanzkrieg befinden, in dessen Dienst die EU-Protagonisten gegen die Menschen und Völker handeln, um sie mit der Macht der Finanzen zu versklaven, zu enteignen, und damit gefügig zu machen, letzlich eine Zentralregierung Europa’s als letzte Rettung übergestülpt zu bekommen. Fragen Sie Merkel, sie wird wohl wieder sagen: ALTERNATIVLOS.

      • Auswanderer sagt:

        @ Autofokus

        Jeder Absatz Ihres Kommentars zu „Brennstoff“ trifft zu 100 % zu.
        Den meisten unserer Landsleute ist das vermutlich alles egal – nur
        wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

        Schade, dass niemand aus der Geschichte gelernt hat.

    • Rumpelstilzchen sagt:

      Brennstoff : Glauben Sie denn wirklich das der Euro noch zu halten ist? Haben Sie schon einmal versucht Schulden mit Schulden abzuzahlen? Wenn Ihnen das jemals gelingen sollte dann dürfen Sie an ein Überleben der Kunstwährung Euro glauben und weitersparen.
      Wenn nicht sollten Sie ihr Geld abheben und ausgeben wie Nigel Farage es empfielt !!

  8. fan sagt:

    Gibt es denn keinen Staatsanwalt, der diese Kriminellen EU-„Führer“ anklagt..!

    Klar – es ist leichter, sich mit Klein-Kriminellen aufzuhalten, oder man klagt Verkaufs-Personal an, das Pfand-Zettel vergessen hat, richtig anzurechnen..!

    Aber es kommt der Tag, wo Tribunale für EU- und Wirtschafts-Verbrecher eröffnet werden..!

  9. Max Schulze sagt:

    ich finde es absolut richtig, dass die Zyprioten zur Kasse gebeten werden. Die haben doch das ganze Schlamassel selbst verursacht, warum sollen jetzt die wenigen starken Euro-Länder die Kosten alleine tragen? Wäre einverstanden, wenn die kleinen Leute mit einem Freibetrag von ca. 20 bis 30.000,- Euro an den Kosten nicht beteiligt würden, aber alles darüber muss mit einem Beitrag von bis zu 10 % zur Rettung Zyperns beitragen. Den russischen Oligarchen mit Ihren Milliarden (Grossteil
    wahrscheinlich Schwarzgeld) dürften die angedachten !0 % wahrscheinlich nicht allzuviel Schmerzen bereiten.

  10. fan sagt:

    Ich höre und lese aus den Worten des Realisten NIGEL FARAGE:

    Wir werden von EU-„Führern“ Überfall-artig okkupiert und bestohlen – es sind VERBRECHER wie Bank-Räuber, gegen die sich jeder wehren sollte, so wie ein Dieb zu Hause einbrechen will, den man mit Waffen-Gewalt vertreiben kann..!

    Die Haupt-Täter für mich sind Merkel und Schäuble, die obendrein noch den Hass auf Deutschland derart schüren, dass wir schon bald die Rache zu spüren bekommen..!