Krise in der Solarbranche: Ausstieg kostet Bosch Milliarden

Die Kosten für den Ausstieg aus der Solar-Technik sind noch nicht absehbar. Über 3.000 Bosch-Mitarbeiter verlieren ihren Job. Die Entwicklung von Solar-Technik sei nicht mehr rentabel, heißt es bei Bosch.

Über 2,4 Milliarden Euro hat der deutsche Autozulieferer Bosch bereits durch Solar-Technik verloren. Bosch-Chef Volkmar Denner verkündete am Freitag den Ausstieg aus der Sparte. Die damit verbundenen Kosten seien noch nicht abschätzbar, sagte Denner einem Bericht von Reuters zufolge.

Als sicher gilt hingegen, dass etwa 3.000 Bosch-Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Der Verkauf der Geschäftseinheiten steht noch aus. Die Erfolgschancen stehen jedoch schlecht. Die Bosch-Tochter Aleo-Star wird ihre 850 Mitarbeiter weiter beschäftigen können.

Die Schließung der Sparte sei eine „schmerzliche Erfahrung“, sagte Denner. Ihm sei jedoch „keine Lösung eingefallen, um die milliardenschwere Geschäftseinheit rentabel zu betreiben. Denner macht die „schnell wechselnden Rahmenbedingungen” bei den Subventionen der Solar-Technologie in Europa und anderen Ländern für ihr Scheitern verantwortlich. Auch in Japan und China sei der Markt verunsichert.

Kommentare

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  1. Besorgter Gast sagt:

    Über 3.000 Bosch-Mitarbeiter müssten nicht ihren Job verlieren, würde der
    Bosch-Chef Volkmar Denner seiner Verantwortung als Lenker nachkommen.

    Schon lange ist bekannt, das die Solar- und Windtechnologie nicht mehr Zeitgemäß ist, dazu zählt aber auch Atom, Kohle, Gas und Wasserkraft zur Stromerzeugung.
    Die neue Technologie heißt Raumenergienutzung.

    Diese Generatoren laufen schon in China, Pakistan, Indien und einige Südamerikanische Länder, zudem sind viele neue Kraftwerke in Planung.

    Siehe Info: http://www.gammamanager.com
    Freie Energie:1,5 MW bis 300 MW Magnet-Kraftwerke, Selbstläufer! – Kein CO2, keinerlei Emissionen- Energieeffizient (über 100% da Selbstläufer)- WirtschaftlichkeitKraftwerke, die keine Atomkraft brauchen, kein Öl, Wasser, Kohle oder Wind usw. sind seit einigen Jahren Realität!Professor L.I. Szabó aus Budapest begann 1980 mit der Erforschung der „Freien-Energie“. Während 20 Jahren arbeiteten an diesem Projekt bis zu 400 Wissenschaftler. Über 108 Prototypen wurden gebaut, bis die Arbeiten, in Anlehnung an Tesla, von Erfolg gekrönt wurden. Die Kosten der Forschungen betrugen über eine halbe Milliarde Dollars. Um solch ein Kraftwerk in Betrieb zu nehmen, bedarf es lediglich eine externe Anlaufbeschleunigung. Sobald die Rotoren ihre Betriebsgeschwindigkeiten erreicht haben, sind sie Selbstläufer und produzieren bis zu 300 Mega-Watt Leistung. Die Amortisationszeit beträgt ca 3 bis 4 Jahre.

    Diese neue Technologie ist so einmalig, dass Sie es sicherlich nicht glauben können,
    doch es ist Real.

    Umweltprobleme durch Stromerzeugung gehören der Vergangenheit an, denkt man weiter, kann auch mit Strom geheizt werden (da kostengünstig) und vieles mehr.

    Der Markt für diese Technologie ist so riesig, das nicht nur 3000 Menschen ihren
    Arbeitsplatz behalten könnten, sondern auch neue Arbeitsplätze hinzugewonnen
    werden könnten.

    Was spielt es für eine Rolle, ob die Menschen sich Solaranlagen aufs Dach bauen,
    oder einen Raumgenerator zur Stromerzeugung in den Keller stellen?

    Diese Möglichkeiten, die in dieser neuen Technologie steckt wurde bisher in
    Deutschland nicht in Angriff genommen.

    Warum sich die Unternehmen diese riesige Gewinnchance entgehen lassen ist unver-
    ständlich und fast nicht zu glauben.

    Führende Wissenschaftler in diesem Gebiet gibt es auch in Deutschland.

  2. ratlos sagt:

    Heiko Schrang spricht es offen aus im kürzlich erschienenen Interview: „Von den Parteienvertretern wird die Demokratie mehr und mehr ausgehebelt!“ Lesenswert!

    http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/152/von-den-parteienvertretern-wird-die-demokratie-mehr-und-mehr.php

  3. Hans Meier sagt:

    Das „Solar-Geschäft“ was durch das EEG erst entstand, hat offensichtlich nur Nachteile, sieht man mal von einzelnen Profiteuren ab, die sich wie Herr Asberg, mit diesem Lobby-Gesetz bereicherten.
    Alle Unternehmen und Branchen fahren unterm Strich hohe Verluste ein, zigtausende Beschäftigte verlieren ihre Arbeitsplätze und an die 20 Milliarden Euro Zusatzkosten werden im Jahr sinnlos umverteilt.
    Ein Energie-Einspeise-Gesetz, das die Abnahme von Strom aus regenerativer Gewinnung mit Vorrang und zu Vorzugspreisen garantiert, und den Verbrauchern dafür alle Kosten auflädt, ist gegen jeden ökonomischen Verstand und die guten Sitten gerichtet, denn es erhöht unsere Strompreise absichtlich dauerhaft mit einer enormen Schadwirkung.
    Wenn nun unsere Politiker vorsätzlich und bewusst an dieser destruktiven EEG-Wirkung festhalten, dann ist das absolut unverantwortlich.
    Die Tatsache, das keine andere Regierung weltweit einen solchen Irrweg für klug und vorbildlich hält, spricht für sich.
    Mehrere Systeme, plus zusätzliche Leitungsnetze und nicht vorhandene Speichertechnologien, erzeugen eine Kosten-Aufblähung für nur ein Ergebnis, was zuvor bereits funktionsfähiger und preiswerter vorhanden war, und bei dem nun jede rationale Gesamtkalkulation eine entsetzliche, politische Absicht demaskiert, oder eben eine erstaunliche Unfähigkeit, logisch katastrophale Konsequenzen zu vermeiden.
    Wie groß muss der Schaden denn erst weiter werden, um noch immer nicht klüger zu handeln?

  4. marthe cossart sagt:

    Hola aus Spanien
    Solar hat keine Zukunft, weil es eine neue, wenn auch kurze Eiszeit geben wird.
    Kohle und Oel sind wohl in den nächsten Jahren gefragt !
    ein Gruß von der Insel La Palma

  5. Matthes sagt:

    Der Einstieg hat den Steuerzahler Milliarden gekostet. Weil eine von der Lobby irregeleitete Politik Deutschland als Solarland gesehen hat. Dass man dazu Sonnentage braucht, so weit ist die Politik wohl nicht gekommen! Wäre wohl auch zu viel verlangt!

  6. frame sagt:

    Weil das Geschäft nur mit staatlichen Fördermitteln, sprich dem Steuerzahler abgepreßten Milliarden, rentabel war. Außerdem war es ein wunderbares Kreditvehikel. Jetzt wird das Geld knapp, da es in Griechenland, Spanien, Italien, Zypern etc. gebraucht wird. Fällt die Förderung weg, fällt das Geschäft weg.