Bund finanziert eine Drohne gegen Rebläuse

Die Bundesregierung subventioniert die Entwicklung eines Hubschraubers, der Pflanzenschutzmittel für Weinreben versprühen soll. Dies ist möglicherweise zum Nutzen des Weinbauern, doch die Rechnung zahlt der Steuerzahler.

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) macht in seiner jährlichen Aktion Frühjahrsputz auf erhebliches Sparpotenzial im Bundeshaushalt aufmerksam. Dazu hat er 30 Beispiele fragwürdiger Subventionen ausgewählt, die den Steuerzahler jedes Jahr viele Millionen Euro kosten.

So stecken etwa das Landwirtschaftsministerium unter Ilse Aigner (CSU) und das Bildungsministerium unter Johanna Wanka (CDU) Millionen an Steuergeld in fragwürdige Projekte.

Sprüh-Hubschrauber: 800.000 Euro

Mit über 800.000 Euro fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium die Entwicklung eines unbemannten Hubschraubers – als einer Art Drohne zur Bekämpfung von Rebläusen. Diese soll künftig Pflanzenschutzmittel für Weinreben an schwer zugänglichen Steillagen versprühen. An dem Verbundprojekt sind vier staatliche und private Einrichtungen beteiligt. Das Ministerium begründet die Subvention damit, dass die Weinberge in Steillagen als Kulturlandschaften entlang der deutschen Flüsse maßgeblich zur touristischen Attraktion der Regionen beitragen. Diese gelte es zu schützen.

Der BdSt hält dagegen: „Weinbau im großen Stil ist und bleibt aber ein wirtschaftliches und kein staatliches Unterfangen.“ Daher sei das Projekt zwar von Vorteil für die Weinbauern, nicht aber für die Steuerzahler.

Das Elektroauto der Zukunft: 22,2 Millionen

Mit 22,2 Millionen Euro subventioniert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Entwicklung des E-Autos der Zukunft. Angestrebt werden eine größere Reichweite, geringere Kosten und eine bessere Alltagstauglichkeit.

Unter der Führung von Porsche sind auch Bosch und Infineon an dem Projekt beteiligt, die die Ergebnisse kommerziell nutzen wollen. „Das ist nichts anderes als eine Gewinngarantie auf Steuerzahlerkosten“, sagt der BdSt. Zumal die Autobauer durch die Bank bei der Produktion von E-Autos kläglich versagt haben: Die Deutsche Post musste mit einem Mittelständler aus Aachen ihr eines Modell entwickleln, weil es den Konzernen zu mühsam gewesen war (hier).

Auch die Energiegewinnung aus Pferdemist und die automatische Hopfenpflücke werden mit Steuergeld subventioniert. Und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) unterstützt einen bayerischen Bäcker mit einer halben Million Euro und den Mobilfunk-Anbieter E-Plus mit 22 Millionen Euro.

Kommentare

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  1. Gautier Irgendwo sagt:

    Soso die Bürger werden vordergründig, auch schon als Rebläuse benannt.?

  2. Abraham sagt:

    OPERATION REBLAUS

    bezieht sich auf die Entwicklung von Drohnen zur Niederschlagung von Aufständen von Wutbürgern in Europa.

    Zehntausende von Mikro-Drohnen sollen ständig über unseren Köpfen schwirren und bei Bedarf Betäubungs- oder sogar Giftgas versprühen, um die Rebläuse – damit sind wir gemeint – zu beseitigen. Aber alleine schon der dadurch verursachte Psychoterror soll die Bürger völlig demotivieren und jeden möglichen Aufstand schon psychologisch im Keim ersticken.

    Ein identisches Programm läuft gerade in den USA. Diese staatsterroristische Aktion wird also offensichtlich international koordiniert. Da soll mal einer behaupten es gebe keine geheime Weltregierung.

    Stanley Meyer hatte bereits in den achtziger Jahren ein funktionierendes Wasserstoffauto entwickelt, das basierend auf einer Hochfrequenz-Elektrolyse mittels sehr wenig elektrischer Leistung grosse Mengen Wasserstoff und Sauerstoff aus gewöhnlichem Wasser generiert.

    Diese Methoden wurden mehrfach erfolgreich staatlich patentiert.

    Patente erhält man auf funktionierende Erfindungen.

    Stanley Meyer wurde ermordet – selbstverständlich – nachdem er eine Offerte von sehr viel Geld abgelehnt hatte mit der Bedingung seine Erfindung zu vernichten.

    Der Wissenschaftler Andrija Puharich hatte bereits Mitte der siebziger Jahre ein funktionierendes Wasserstoffauto in Betrieb gehabt – es funktionierte ebenfalls mit gewöhnlichem Wasser.

    Die Politmafia hat keinerlei Interesse an der Entwicklung von alternativen Antrieben für Fahrzeuge. Wenn sie etwas fördern, dann nur um es als Waffe gegen unsere Freiheit einsetzen zu können. Wenn man etwas nicht für Tod und Zerstörung oder zur Unterdrückung verwenden kann, dann interessiert es sie nicht.

    Der Bevölkerung hat man eine Gehirnwäsche verpasst, damit sie glauben jene Erfindungen würden nicht funktionieren. Sie funktionieren aber sehr wohl. Würde die Bevölkerung endlich mal ihren Hintern hoch kriegen, und die Fakten selbst nachprüfen, anstatt immer nur den medialen Lügnern blind zu glauben, dann könnten sie sich selbst davon überzeugen.

    Glaube nur, was Du selbst überprüft hast.

    Auch das Prinzip der kalten Fusion durch Pons und Fleischmann funktioniert und wird militärisch seit langem angewendet, trotz der medialen Hetzkampagne und Rufmord gegen diese Physiker schon damals in den achtziger Jahren.

    Die meisten dieser alternativen Patente wurde durch das US Militär klassifiziert und sind im Kontext militärischer Projekte seit Jahrzehnten erfolgreich in Betrieb.

    Schaut einfach mal rein bei Goggle Patents: Sämtliche Probleme wurden schon vor Jahrzehnten gelöst, aber massiv unterdrückt. Und die wirklich sensationellen Patente wurden als geheim eingestuft und werden bei Google Patents nicht einmal aufgelistet.

    Aber selbst mit den dort aufgeführten Patenten kann man so gut wie jedes Problem lösen.

    Politiker behaupten nur, es gebe solche angeblich ungelösten Probleme, damit sie diese Probleme dann zum Schein auf ihre höchst destruktive Weise scheinbar lösen können auf Kosten unseres Vermögens und unserer Freiheit natürlich.

    Methode: Problem Reaktion Lösung.

    • caesium_137 sagt:

      @Abraham

      ….war auch mein erster Gedankengang nachdem ich die Schlagzeile gelesen habe. Alles, was machbar ist wird gegen uns Menschen verwendet.

      Klingt ja erstmal harmlos, ist ja eine gute Sache und neue Technik ist immer toll….und seh doch nicht immer alles so kritisch und pessimistisch, hört man dann immer wieder….

      „die“ wissen ganz genau das „ihre Agenda“ , je weiter sie voranschreitet, zu massenhaften Aufständen führt, ist ja schließlich von „ihnen“ geplant und gewollt. Nicht umsonst trainieren Bundeswehr/Eurogendfor usw. die Aufstandsbekämpfung in Urbanen Zonen, Artikel 222 Solidaritätsklausel Vertrag von Lissabon, Bundeswehreinsatz im inneren usw.

  3. Mahlers H. sagt:

    Würde mich nicht wundern, wenn die Drohne auf Weinfeldern getestet, später aber für andere Zwecke eingesetzt wird. Ist ja zunächst für einen „guten Zweck“.

  4. Wolfgang sagt:

    Das sind wirklich nur „peanuts“ im Vergleich zur Steuergeldverschwendung bezüglich
    der Eurorettung.
    Das Geld für die Eurorettung ist für immer verloren.
    Das Geld für neue Entwicklungen dagegen ist sinnvoll angelegtes Geld.

  5. Josephine Acker sagt:

    und wer unterstützt mich?
    Brauche keine Millionen Subventionen, sondern nur eine Vernünftige Arbeit, von der ich mich ernähren kann.
    Habe 2 Ausbildungen, 1 Auto, bin 49 jahre alt, mobil und bin zurzeit über Zeitarbeit bei einem Logistikunternehmen tätig.
    Wer hilft mir, mich wieder alleine menschenwürdig unterhalten zu können?

    • Ariovist sagt:

      Nun ja, früher haben Frauen wie Sie zeitgerecht geheiratet, zwei kinder bekommen und auch aufgezogen, sich gegenseitig unterstützt und sich vor allem nicht scheiden lassen. So hatte sich später ein Großfamilie gebildet. Mir tun all die heutigen Emanzen nur leid, denn sie sind meistens gebildet, aber später allein! Die Politik könnte das ändern, aber starke „Kräfte“ wollen und können das leider auch verhindern! Ich denke an Müttergeld, Mütterpension und anderes mehr. Tempora mutantur! Also beklagen Sie sich nicht!