AfD könnte für Merkel nützlich werden

Das Chaos in vielen europäischen Ländern zwingt Angela Merkel zu Überlegungen, wie Deutschland aus dem Euro austreten kann. Eine zentrale Rolle könnte in ihrem Plan die Anti-Euro Partei „Alternative für Deutschland“ spielen. Denn Merkel verfolgt vor allem ein Ziel: vier weitere Jahre im Kanzleramt.

Eine Partei, die in einem 80-Millionen-Land 7.000 Mitglieder in einem Monat gewinnt, ist noch keine Gefahr für die etablierten Parteien. Aus der Perspektive von Angela Merkel ist die „Alternative für Deutschland“ jedoch eine willkommene Hilfe. Denn hinter den Kulissen hat in Berlin längst das Nachdenken über die Zeit nach dem Euro begonnen.

Die Lage in den meisten Euro-Staaten ist kaum noch zu kontrollieren. Auch Brüssel agiert kopflos und ist zur Selbstverteidigung übergegangen. Viele der Beteiligten fragen sich bereits: Wer hat den schwarzen Peter, wenn der Euro zerfällt?

Ein Blick auf die einzelnen Staaten ist ernüchternd:

Griechenland hat bewiesen, dass die Euro-Rettungsaktionen nicht funktionieren. Das Land liegt in einer schweren Depression. Alle Ideen vom Sanierungs-Reißbrett haben sich als reine Theorie erwiesen: Es gibt, sehr zum Leidwesen von Goldman Sachs, keine Privatisierungen, bei denen die Finanzwirtschaft Geld verdienen könnte. Im öffentlichen Sektor wurden einige tausend Beamte in die sogenannte „Arbeitsreserve“ verschoben. Das heißt, sie arbeiten weiter wie bisher, nur das Türschild wurde ausgetauscht. Beim Euro-Gruppen-Treffen am Freitag in Dublin geriet Griechenland zum x-ten Mal unter Druck, endlich mit dem Abbau zu beginnen. Zur gleichen Zeit erklärte Premier Samaras, dass ihm Merkel versprochen habe, nach der Bundestagswahl einen Schuldenerlass in Erwägung zu ziehen, wie Kathimerini berichtet.

In Italien herrscht eine Verfassungskrise: Staatpräsident Napolitano erklärte am Freitag, dass er keine neue Regierung bestellen werde. Das müsse sein Nachfolger machen. Heißt auf Deutsch: Es wird Neuwahlen geben. Bis dahin kann der Goldman-Premier noch einige prestigeträchtige Ehrenrunden drehen. Seine Wahlschlappe war eine klare Botschaft: Sparen alla tedesca ist mit den Italienern nicht zu machen.

Frankreich versinkt im Sumpf von Korruption und Entscheidungsunfähigkeit. Francois Hollande kann Angela Merkel nicht ausstehen. Er will, wie die meisten Parteien, den Euro abwerten. Ob durch Eurobonds oder die EZB ist ihm egal. Frankreich hat in den Jahren nach dem Krieg mehrere Währungsreformen durchgeführt und ist damit in einer prä-globalen Welt nicht schlecht gefahren.

In Großbritannien treibt UKIP-Chef Nigel Farage Premier David Cameron vor sich her. Portugal kann nicht sparen, weil das Verfassungsgericht die beschlossenen Sparmaßnahmen abgelehnt hat.

In Irland ballen die Bürger die Faust in der Tasche, weil sie für eine umfassende Banken-Rettung bluten müssen. Beiden Ländern wurde von der EU nun eine Fristverlängerung zur Rückzahlung der EU-Kredite gewährt. Damit bleiben die Sparkommissare weitere sieben Jahre im Land. Nationale Souveränität sieht anders aus.

In Spanien ist die Lage ähnlich wie in Frankreich: Die Regierung sieht sich massiven Korruptionsvorwürfen gegenüber, der Unmut in der Bevölkerung steigt.

In den kleinen Ländern Belgien und Slowenien brennt die Hütte. Beide Länder sind Kandidaten für Banken-Crash und Bailouts oder Bail-Ins.

Angela Merkel hat keine Ansprechpartner mehr in Europa. Und wenn, dann kämpfen die ums eigene Überleben oder gegen die Insolvenz ihrer Staaten.

Die Aussagen von George Soros in Frankfurt sind daher von einiger Bedeutung. Soros ist ein Profi: Er verdient sein Geld mit Spekulationen. Das heißt: Er wettet darauf, dass bestimmte Ereignisse eintreten oder nicht. Er wettet um viel Geld und muss daher saubere Vorhersagen treffen. Man mag ihn mögen oder nicht: In seiner Analyse der politischen Optionen für die EU liegt Soros genau richtig.

Angela Merkel hat in der Tat nur zwei Alternativen: Die eine wäre die Zustimmung zur Vergemeinschaftung der Schulden durch Eurobonds. Dies würde Deutschland – ohne weitere Schulden in den anderen Ländern – 200 Milliarden Euro kosten. Das ist viel Holz. Die andere Alternative ist der Austritt aus dem Euro. Das ist keine feine Sache, aber es hat ja schon einmal ein Leben vor dem Euro gegeben. Da war die D-Mark auch eine starke Währung – und Deutschland trotzdem Exportweltmeister.

Merkel kommt aus der DDR. Sie kennt die BRD nur aus der Sicht von der anderen Seite des Vorhangs. Für DDR-Bürger war die BRD entweder der Klassenfeind oder das gelobte Land.

Die DDR-Nostalgiker sitzen heute in der Partei Die Linke. Diejenigen aber, für die die Bundesrepublik war das gelobte Land war, in dem alles besser war als in der DDR, sitzen heute in leitenden Positionen.

Unter anderem im Bundeskanzleramt.

Ein großer Teil der Ostdeutschen hat, wie Merkel und ihr Landsmann, Joachim Gauck, einen verklärten Blick auf die BRD. Kritik am Raubtier-Kapitalismus ist ihnen fremd. Sie haben den Raubtier-Kommunismus erlebt – und den möchten sie um keinen Preis wiederhaben. Sie fühlen sich sicherer, wenn sie von Goldman Sachs beraten werden.

Die Rückkehr zu einer beschaulichen westdeutschen Insel ist für Merkel daher kein Schreckgespenst. Sie ist keine Internationalistin. Sie träumt von der biedermeierlichen Stabilität der Bonner Republik und ein wenig von den vielen Vorzügen, die der spießige DDR-Verwaltungsstaat mit sich gebracht hat. Angela Merkel wirkt verloren, wenn sie auf Ischia Urlaub macht. Das ist für sie schon eine Weltreise. Noch lieber ist sie in Südtirol. Da spricht man Deutsch.

Merkel ist jedoch eine Taktikerin und perfekt in der Antizipation von Gefahren, die ihren Machterhalt bedrohen. Sie hat die CDU-Widersacher aus dem Weg geräumt wie kein Parteivorsitzender vor ihr. Eines hat „Kohls Mädchen“ vom Langzeitkanzler gelernt: Als Bundeskanzler muss man manchmal ein Diktator sein (hier).

Vor allem aber weiß sie, wer sie wählt. In Deutschland ist die wichtigste Gruppe die Gruppe der Rentner. Diese sind zahlenmäßig stärker als alle anderen Gruppen. Sie sind gut organisiert, haben schlagkräftige Lobby-Vereine. Die deutsche Jugend hat keinen Lobbyverein. Die deutsche Jugend hat auch kein Geld. Verteidigungsminister Thomas de Mazière, hat seine Soldaten kritisiert, weil die lieber im Hotel Mama leben als am Hindukusch kämpfen. Die deutsche Jugend lebt bei Mama, von Hartz IV oder absolviert ein EU-finanziertes Auslandssemester nach dem anderen, weil die deutsche Jugend keine reiche Jugend ist.

Das Geld haben die Rentner. Und die haben Angst, es zu verlieren.

Wer die Rentner bei der Stange hält, gewinnt in Deutschland Mehrheiten. Daher muss man genau hinhören, was die Rentner bewegt.

Die Rentner treibt immer stärker die Sorge um ihre Sparguthaben um. Sie verfolgen mit Sorge, dass sie künftig bei Banken-Rettungen rasiert werden sollen. Sie ärgern sich über die schleichende Inflation und darüber, dass sie immer weniger für ihr Geld kaufen können.

Viele Rentner und ältere Deutsche rechnen immer noch die Preise in D-Mark um. Eine Verkäuferin stellt heute schnell eine gefährliche Kopfrechnung an: „Mein Vater war Kraftfahrer. Da bekam er 24 DM Stundenlohn. Heute würde er 9 Euro bekommen.“

Die Jungen kennen die D-Mark gar nicht mehr.

Die Alten glauben, dass alles wieder besser wäre, wenn es die D-Mark wieder gäbe.

Merkel kann den Deutschen nicht offen versprechen, dass die D-Mark wiederkommt. Würde sie das tun, dann hätte sie den Schwarzen Peter in der Euro-Krise. Machtmenschen wie Merkel übernehmen keinen Schwarzen Peter. Sie spielen ihn anderen zu, ohne dass es jemand merkt.

Und hier kommt eine Anti-Euro-Partei ins Spiel und wird, ohne dass sie es vermutlich weiß, zu einem Teil des Merkel-Plans B.

Das enorme internationale Aufsehen, dass die „Alternative für Deutschland“ erregt, steht in keinem Verhältnis zu ihrer politischen Bedeutung. Ob die Partei, wie ihr Gründungs-Vorsitzender Bernd Lucke es erwartet, in den Bundestag kommt, „vielleicht sogar zweistellig“, ist schwer vorherzusagen. Die Demoskopen sagen Nein, aber das spricht eher dafür, dass Lucke es schafft.

Für Merkel ist das fast unerheblich: Sie kann allen in Europa nun eine neue Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte vom Politiker, der leider, leider gezwungen ist, auf sein Volk zu hören. Sie kann überall – von Brüssel bis Rom – sagen: „Ich würde ja im Euro bleiben, ganz klar. Aber die Deutschen wollen raus – und es wäre für Europa schlecht, wenn Deutschland gespalten ist.“

Es ist, aus Merkels innenpolitischer Sicht, besser, dass Europa gespalten ist: Die Einführung von Kapitalverkehrs-Kontrollen in Zypern ist bereits eine faktische Spaltung der Euro-Zone. Es gibt zwei Euros: Den in Zypern, und den im Rest. Diese Spaltung geschah auf Anweisung aus Berlin.

Was spricht dagegen, wenn der Zypern-Euro seine Reichweite ausdehnt? Es kann ja einen Zypern-Griechenland-Euro geben. Und dann einen Zypern-Griechenland-Portugal-Euro. Und einen Zypern-Griechenland-Portugal-Italien-Euro. Und so weiter.

Die „Alternative für Deutschland“ kann also für Merkel das berühmte Feigenblatt sein, mit dem am Ende der schwarze Peter bei den anderen landet. Merkel kann sich aus dem Euro verabschieden, mit dicken Krokodilstränen, weil sie sagen kann: Die Mehrheiten in Deutschland haben sich verschoben.

Mit der „Alternative für Deutschland“ hat Merkel auch innenpolitisch die angenehmste Form der Euro-Gegner, die sie sich wünschen kann. Wirklich gefährlich wäre für sie eine massive linke Anti-Euro-Bewegung. Eine Gruppe, wie man sie kurz bei Occupy Wall Street gesehen hat. Oder wie sie Attac einmal war.

Wirklich gefährlich wäre für Merkel eine Fundamental-Opposition, die nicht nur den Euro, sondern den internationalen Finanz-Kapitalismus in Frage stellt. Eine Gruppe, die den Euro nicht über makroökonomische Expertise, sondern über massiven Protest auf der Straße hinwegfegen will.

Wirklich gefährlich wäre für Merkel, wenn die Deutschen massenweise auf die Straße gingen.

Solange sich die Euro-Unzufriedenen gesittet im Berliner Hotel Interconti treffen, wo die AfD am Sonntag offiziell gegründet wird, solange kann Merkel die Euro-Gegner in ihren Plan integrieren.

Die Protagonisten der „Alternative für Deutschland“ sind keine Leute, die vermummt und Steine werfend gegen ein System antreten, von dem sie überzeugt sind, dass es sie kaputtmacht.

Die Protagonisten und die Kandidaten der AfD sind, wie man aus den Bewerbungen auf der Website der Partei sehen kann, bis ins Mark (Knochen-Mark) bürgerlich. Sie sind freiheitsliebend, wollen weniger Staat, mehr Eigeninitiative, keine Verschuldung, mehr Leistung.

Die Fans der AfD sind aber nicht die, die bei Massenkundgebungen solange vor dem Berliner Reichstag ausharren, bis sich keiner mehr heraustraut.

Denn die meisten der AfD-Bannerträger sind ältere, gebildete und sehr kultivierte Herrschaften. Es sind Leute, die schon etwas geleistet haben in ihrem Leben. Daher sind es aber auch Leute, die etwas zu verlieren haben.

Eine radikale Protestbewegung, eine echte Revolution, entsteht jedoch nur, wenn viele Leute nichts mehr zu verlieren haben.

Die AfD könnte für Merkel daher nützlich werden – sogar, wenn die Partei sehr erfolgreich ist: Sie wäre der perfekte Kandidat, um die FDP an der Seite der CDU zu ersetzen. Niemand weiß heute, ob die FDP wirklich stark genug sein wird, um Merkel die Mehrheit zu beschaffen.

Die AfD nimmt jedoch auch der SPD Stimmen weg. Denn auch die SPD ist keine Jugendbewegung, sondern eine Klientel-Partei für jene, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben und nun vom Staat erwarten, dass er den Reichen das Geld wegnimmt und ihnen ihre Renten sichert.

Es ist sehr auffällig, dass die SPD in den vergangenen Wochen praktisch abgetaucht ist. Es gab keine Proteste gegen die Zwangs-Abgabe für die kleinen Leute. Es gibt keinen Aufschrei gegen die sich abzeichnende Entwicklung, dass künftig bei jeder Bankenrettung auch die Sparbücher übers Wochenende geleert werden. Das liegt nicht nur an einem gänzlich glücklosen Spitzenkandidaten Peer Steinbrück.

Der „Alternative für Deutschland“ wird immer wieder vorgeworfen, sie sei eine Partei mit nur einem Thema. Das mag stimmen.

Für Angela Merkel ist dieses eine Thema der AfD, der Euro, das wichtigste Thema.

Ob und in welchem Ausmaß die Gründung der AfD von der CDU mitbetrieben wurde, ist schwer zu sagen. Tatsache ist, dass es enge Verflechtungen mit CDU-nahen Lobby-Gruppen gibt. Dazu gehört unter anderem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, der viele Repräsentanten der AfD zugerechnet werden können. Auch Vertreter der CDU-Mittelstands-Vereinigung sympathisieren mit der AfD. Denn anders als die internationalen Konzerne ist der deutsche Mittelstand traditionell euro-skeptisch.

Auch hier gibt es inhaltliche Überschneidungen mit der Kern-Zielgruppe der Union. Vor allem die CDU-nahen Zeitungen wie die Welt oder die FAZ berichten ausführlich und auffallend freundlich über die AfD. Das ist doppelt erstaunlich: Konrad Adam, einer der brillantesten Köpfe des deutschen Wirtschaftsjournalismus, hat bei beiden Zeitungen gearbeitet und hat beide mehr oder weniger im Streit verlassen.

Aber auch Konrad Adam ist heute ein gebrechlicher, älterer Herr, der niemals irgendwelche Parolen in ein Megaphon schreien würde.

Der ganzen AfD ist Krawall zuwider. Das macht sie für Merkel berechenbar.

Das große Medien-Echo, das die AfD ausgelöst hat, ist für Angela Merkel ein Geschenk des Himmels: Es spült ihr, der Alternativlosen, erstmals die Möglichkeit eines echten Plans B vor die Füße.

Merkel soll bereits in der ersten Phase der Euro-Krise mehrfach mit einem Euro-Austritt geliebäugelt haben. Damals ging das nicht, weil das alte Europa noch zu fest zusammengefügt war. Im Zug der gescheiterten Euro-Rettungen ist Merkel jedoch immer klarer geworden, dass sie den Euro nicht retten kann.

Das neue Europa, wie es sich in der Krise abzeichnet, sieht ganz anders aus: Immer mehr Staaten rutschen in eine Depression. Große Staaten treiben führungslos durch die Schuldenkrise. Sparprogramme sind faktisch nirgendwo durchzusetzen.

Und in Deutschland gibt es plötzlich eine Gruppe, die mediale Aufmerksamkeit für jenes Thema erzeugt, das Merkel immer am liebsten unter den Teppich gekehrt hätte: den Euro.

Schon haben die ersten Merkel-Vertrauten wie Fraktions-Chef Volker Kauder vorsichtigen Respekt vor der AfD zum Ausdruck gebracht. Das Kläffen des Generalsekretärs Grohe ist unerheblich. Grohe wird für jedes verlorene Prozent der CDU verantwortlich gemacht. Daher muss er gegen die AfD sein.

Angela Merkel hat eine feine Nase für Stimmungen. Wenn sie von der „schwäbischen Hausfrau“ und ihrer Sparsamkeit schwärmt, dann spricht sie nicht von sich, sondern davon, wie sie gern wäre. Die AfD erfüllt dieses Wunschbild perfekt.

Hat Angela Merkel die „Alternative für Deutschland“ vielleicht gar selbst ins Rollen gebracht?

Wohl kaum.

Aber wenn Merkel in ihrer politischen Karriere etwas bewiesen hat, dann ist es die Tatsache, dass sie andere für ihre Zwecke instrumentalisieren kann, weil sie selbst wendig genug ist. Sie hat keine starren Prinzipien. Sie hat kein Privatleben neben der Politik. Merkel hat nichts, wofür sie kämpfen würde bis zum Umfallen.

Außer ihrem Schreibtisch im Kanzleramt.

Wenn die AfD ihr hilft, weitere vier Jahre dort zu verbringen, wird Merkel die Hilfe dankbar annehmen.

Daher könnte die Gründung dieser merkwürdig spröden Partei für Merkel zum „Mantel der Geschichte“ werden, den man, wie Kohl & Bismarck gesagt haben, erfassen muss, wenn er vorbeiweht.

Was ist schon der Euro im Vergleich zu weiteren vier Jahren an der Spitze der größten Nation Europas!

So denkt Merkel. Die AfD könnte zur Keimzelle für ihren Plan B werden, zu ihrem ganz persönlichen Euro-Rettungsschirm.

So könnte auseinanderfallen, was in einer Währung nicht zusammenpasst.

Das ist Merkels Traum: Auch wenn Europa aus den Fugen gerät, es gibt eine Konstante, die von alldem unberührt bleibt:

Angela Merkel bleibt. Die erste Bundeskanzlerin im Kanzleramt.

Sie wird alles tun, um diesen Traum zu verwirklichen.

Vielleicht macht Angela Merkel am 22. September sogar ihr Kreuzchen bei der Partei, die ihr am besten hilft, dass sich dieser Traum erfüllt.

Kommentare

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  1. Gaby sagt:

    Mein Leben lang war ich CDU/FDP-Wähler. Jetzt reicht es mir. Auf eine Partei wie die AfD habe ich lange gewartet. Bei einer so wichtigen Frage wie der Einführung des Euro hätte es einer Volksbefragung bedurft. Dann ginge es heute vielen Menschen in Deutschland besser. Die Schulden, die durch die „Euro-Rettung“ entstehen, belasten noch unsere Kinder und Enkel. Das muss sofort ein Ende haben. Uns allen ging es früher viel besser als heute. Frau Merkel kann noch so oft sagen: Uns geht es gut. Sie verschließt die Augen vor all dem Elend in unserem Land. Es wird sich nichts ändern, im Gegenteil: Es wird uns immer schlechter gehen. Das muss dringend geändert werden. Ich wünsche der AfD am Sonntag (22.9.2013) mindestens 20 %. Toi, toi, toi

  2. Gaby sagt:

    Ich war bis jetzt mein ganzes Leben CDU/FDP-Wähler. Jetzt reicht es mir mit deren Versagen in allen Bereichen. Auf eine Partei wie die AfD habe ich schon lange gewartet. Ich wollte von Anfang keinen Euro. Aber wer hört schon auf uns Bürger? Die Politiker nicht. Es hätte bei einer so wichtigen Entscheidung eine Volksabstimmung geben müssen. Dann ginge es heute vielen Menschen in Deutschland besser.
    Ich wünsche der AfD, dass sie über 20 % bekommt. Das wäre nur gerecht!
    Toi, toi, toi für Sonntag (22.9.)

  3. Berty sagt:

    Fast jegliche Kritik an der AFD ist erschreckend substanzlos. Ich kann dem geneigten Leser nur raten den Unsinn nicht zu glauben. Wer sich informieren will, der kann an zahlreichen Veranstaltungen der AFD teilnehmen, hier sind stets kompetente AFD Mitglieder, die Fragen beantworten. Wie bereits völlig richtig gesagt wurde, alle anderen Parteien sind gleichgeschaltet und ihre Politiker sind schon lange keine Volksvertreter mehr.

  4. Amun sagt:

    Echt komische Töne die ich hier hören muß.Seit die AfD (eine Anti-Euro-Partei) auf der politischen Bühne erschienen ist zittern die alten gleichgeschalteten Blockparteien um ihr gehasstes Stimmvieh. Es wird mit Parolen wie
    „Stirbt der Euro stirbt Europa“, oder
    „Die Eurorettung ist Alternativlos“ und
    „Deutschland profitiert vom Euro“ oder noch schlimmer
    „Ohne den Euro wäre unser Export längst zusammen gebrochen“
    argumentiert um den Deutschen Michel Angst einzujagen, ja zur Stange zuhalten, bis zum großen Knall. Nichts ist zu schade, den Teufel an die Wand zu malen, wie
    „Wer die AfD wählt verschenk seine Stimme“,
    oder er macht dadurch den Weg frei für Rot/Grün und den Euro-Bonds.
    Na haben Sie schon Angst?, nein noch nicht?. Es geht noch Krasser:
    „Wer gegen den Euro ist, ist gegen den Frieden in Europa“. Ah na endlich haben wir Sie, den Krieg will ja Keiner. Nun was bedeuten solche Aussagen? Nichts, sie sind reine Rhetorik, leere Worthülsen weiter nichts. Den wen man sie hinterfragt, stellt sich schnell raus, es ist nicht wahr.

    Europa hat auch ohne den gemeinsamen Euro bis deren Einführung sehr gut gelebt, wieso sollte es Sterben? Wegen nationalen Währungen, dann müssten ja die Staaten, die den Euro noch nicht haben ja längst Tod sein. Die Schweiz lebt aber noch, oder habe ich deren Untergang verpasst?

    Wen eine Politikerin Alternativlosigkeit zum Euro erklärt, heißt das sie ist mit ihren beschränkten Horizont am Ende. Dann muß Frau Physikerin mal ein Ökonomen den Platz freimachen, den angerichtete Euro-Chaos ein Ende zu machen.

    Na haben sie Heute schon vom Euro profitiert? Nein Sie nicht?, Ich auch nicht, es sind die Märkte die profitieren. Wer sind „Die Märkte“? Es sind keine Handelplätze damit gemeint, soviel ist sicher. Sondern es sind Akteure die auf den Finanzmärkten agieren. Klarer wird es wen man Hedge-Fonds sagt, jetzt dämmert ’s. oder, da sind sie die Heuschrecken.

    Das Export-Märchen ist auch beliebt um Stimmung zu machen, es klingt doch so glaubwürdig. Leider ist es falsch. Den in unseren Exportgütern stecken 50% zugekaufte Vorleistungen aus den Ausland, der Globalisierung sei Dank. Was würde den passieren wen wir eine eigene nationale Währung hätten, die gegenüber den anderen Euroländern stünde,
    wie damals die Mark? Sie wäre aufgewertet, so etwa um 30%. Na und dann? Exportieren wir nichts mehr, glauben sie! Stimmt nicht, hatten wir schon, und da waren wir Exportweltmeister. Wie geht das? Ganz einfach, die zugekaufte Leistung aus dem Ausland wird billiger, genauso wie Rohstoffe, Öl, Gas, Strom. Haben sie was gegen billigen Sprit an der Tankstelle? Oder das Bot nur noch 1,50 kostet? , und die Heißkosten sinken?

    Wahlstimme verschenken. Wer den Blockparteien seine Stimme gibt, oder gar nicht zur Wahl geht, verschenkt seine Stimme. Warum? Frau Bundeskanzlerin hat es mal so gesagt, „Es kann nicht nach der Wahl das eingehalten werden was vor der Wahl versprochen wurde“. So deutlich ist sie selten, aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Euro-Bonds kommen deshalb erst nach der Wahl, genau wie damals die Mehrwertsteuererhöhung.

    Warum nun AfD wählen? Ganz einfach, es ist die einzige Partei, die für Recht und Einhaltung der Gesetze beim Euro plädiert, die No-Bailout-Klausel wogegen die Blockparteien durch die Eurorettung verstoßen haben. Warum wird er das Versprechen einhalten? Dazu schauen sie sich mal die Herren an, die sich in der AfD versammelt haben. Es sind wohl situierte Bürger, die ihr sauer Erspartes retten wollen, die Kinder haben, Herr Lucke hat fünf, dehnen sie etwas hinterlassen wollen fürs Leben. Wie viel Kinder hat den Frau Merkel?, für wen rettet sie den Euro? Oder anders gesagt: wer profitiert von ihrer Aktion? Das kann sich jeder selbst beantworten. Bei der AfD steht der gesunde Menschenverstand und keine Euro-Dogmen im Vordergrund. Es werden klare Schuldige an der Euro-Krise benannt, auch wohin die eigentlichen Rettungs-Milliarden fließen, was uns die Blockparteien verschweigen, nämlich nicht an die Nehmerländer wie Griechenland sondern die werden nur durchgereicht an Banken in Deutschland und Frankreich. Die sich verspekuliert haben und nun die Zeche dafür nicht zahlen wollen. Die soll der deutsche Steuerzahler tragen und die Griechen sparen sich derweil zu Tode, durch die verordneten Auflagen.

    Nun zum Frieden in Europa. Sieht toll aus unsere Kanzlerin mit Wehrmachtsuniform und Hitlerbärtchen auf den Plakaten in Griechenland. Trauen sie sich noch Urlaub zu machen auf Zypern oder Griechenland? Das ist nur der Anfang, danach kommt Portugal, Spanien, Italien und nicht zu vergessen Frankreich, Belgien, Kroatien die sind auch Pleite.
    Was solls, Deutschland ist Reich, wir retten Sie alle.

    Wir haben eine historische Chance, „Das Alternativlose“ abzuwählen, das gab es schon lange nicht mehr in der Politik. Wachen Sie auf. Nutzen Sie Ihre Macht! Gehen Sie Wählen! Wählen Sie Plan B, den Echten.

    • Hans-E.Wirtz, Dortmund sagt:

      Sehr geehrter Verfasser,
      Ihren Kommentaren kann ich voll zustimmen.Danke.MfG H.E.Wirtz

  5. wurzelpacker sagt:

    wenn die etablierten Parteien tatsächlich überrascht von der parteigründung afd sind.
    dann beweist das einmal mehr ihre weltferne und Dummheit.
    es gibt in diesem land nämlich tatsächlich auch noch bürger, die nichts von vertragsbrechern und Betrügern halten und schon aus moralischen gründen keine
    der amtierenden Parteien wählen können.
    afd geht unumstösslich wörtlich auf die kriminelle Energie der derzeitigen eu-politik ein,
    und so fühlen sich auch nichtwähler erstmals berufen den gang zur urne zu nehmen
    um sich gegen unrechtsparteien zu positionieren.