Facebook-Flaute gefährdet Marketing-Strategie

Die Popularität von Facebook bei Teenagern lässt deutlich nach. Das bedeutet neue Herausforderungen für das Marketing: Die sozialen Medien haben einen direkten Einfluss auf die Konsumgewohnheiten dieser kaufkräftigen Gruppe.

Wie eine Studie belegt, hat die Popularität von Facebook und Youtube in den letzten 12 Monaten deutlich abgenommen. Dieser Trend kann direkte Auswirkungen auf Marketing-Strategien haben. Die hauptsächlich betroffenen Industriezweige sind die Spiele-Industrie, die Mode-Industrie und der Einzelhandel.

Teenager sind eine kaufkräftige Zielgruppe. Ihr Umsatz für den US-amerikanischen Markt wird auf 819 Milliarden Dollar geschätzt, berichtet Bloomberg. Die Beiträge der Nutzer, die sich auf Marken beziehen, geben Aufschluss über Interessen und Neigungen und sind daher wichtig für Marketing-Experten. Mehr als die Hälfte aller Heranwachsenden haben bei einer Umfrage angegeben, dass die sozialen Medien ihr Kaufverhalten entscheidend beeinflussen.

Dieser Trend hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt. Noch sind Facebook und Youtube die beliebtesten Plattformen für Online-Kommunikation. Aber allein bei Facebook ist in Sachen Beliebtheit die Zustimmung der Teenager von etwa 32,5 Prozent im Frühling 2012 auf aktuell 22,5 Prozent gesunken. Einen nicht ganz so dramatischen Rückgang erlebte die Video-Plattform Youtube.

Instagram und Twitter hingegen konnten ihre Marktanteile halten. Für Marketing-Experten ist es eine Herausforderung, die wechselnden Neigungen und Trends aus der Menge der Informationen herauszufiltern und Produkte zielgerecht zu platzieren.

Kommentare

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  1. The variations can easily be adapted to envelop stir-fry with an oriental flavor, curries for Indian fare and used to serve spinach and other dips for family
    gatherings and parties. Take the low-carb tortilla or wrap and put about
    a tablespoon or two of cream on it. Try just
    a little experimenting and come up with some HCG recipes all by yourself.

  2. hugin sagt:

    LERNEN STATT POSTEN
    Mehrere Stunden täglich werden für SMS,Telefonieren, Elektonic-Spiele, Fernsehen, Internet-Surfen aufgewendet. Da bleibt kaum Zeit Hausaufgaben zu machen und zu lernen. Die Folgen sind, kein Schulabschluss, keine Berufsausbildung und die Zukunft als Sozialfall ! Offenbar ist das politisch gewollt, da die Lehrer kaum Möglichkeiten zu Sanktionen haben, Kein Nachsitzen, keine Strafaufgaben, liberale Benotung.
    Thilo Sarazin hat recht, dass die Anforderungen im Lehrstoff ständig sinken.

  3. ratlos sagt:

    Die EU wird, nachdem sie schon lange einen entsprechenden Vorschlag dazu vorliegen hat, den Schutz für Spareinlagen über 100.000 € aufheben. Der Raubzug beginnt! – mehr dazu unter: http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/155/2013-der-raubzug-gegen-unser-vermoegen-beginnt.php

  4. FDominicus sagt:

    Wenn die Teenager das wirklich finden, sind Sie weitaus schlauer als Ihre Eltern…

  5. ledavi sagt:

    Ich finde FaceBook ist eine der schlechtesten und unübersichtlichsten Web-Apps, die ich je gesehen habe. Gefällt mir überhaupt nicht. Unnütze SpyWare und AdWare. Ein paar Ideen sind nicht schlecht, aber die Umsetzung gruselig.

  6. Mike Helmke sagt:

    Teenagern gefällt die wachsende Werbung in Facebook nicht.

  7. Mike Helmke sagt:

    Facebook verliert Marktanteile, weil Teenagern die wachsende Werbung nicht gefällt.

  8. wolfbier sagt:

    Man müßte einmal untersuchen, wieviel Schaden die tägliche stundenlange Beschäftigung mit dem sozialen Netzwerk-Quatsch anrichtet.
    Es sind ja nicht nur die jungen Leute, die vor lauter Gedaddel bei Facebook und Games ihre wertvolle (Lern-)Zeit verschwenden, sondern auch in den Betrieben muß jeder minütlich genau wissen, was der andere gerade macht.
    Meine Enkelin kann zwar virtuos mit ihrem teuren Smartphone umgehen, bei der Textverarbeitung Word aber hat sie wenig Ahnung, wie man einen Brief richtig formatiert.
    Wenn man dann noch die rudimentären Rechtschreibe-Kenntnisse der Foren-Teilnehmer zur Kenntnis nimmt, kann einem Angst und Bange um die Zukunft Deutschlands werden.
    Ein Land der minderbegabten Daddler?

    • dickbrettbohrer sagt:

      Wolfbier, das ist interessant!
      Als die Textverarbeitung über Word aufkam, verloren die Heranwachsenden nach und nach die Fähigkeit, ein leeres Blatt Papier auf ästhetische Art zu beschriften, mit weißen Rändern, Absätzen und so weiter, da die Maschine diese Denkarbeit abnahm.
      Offensichtlich findet jetz der Abbau der halbmaschinellen Fähigkeiten statt, und es muß ein Automatismus her, der es Halbanalphabeten ermöglicht, einen Text kraft Willensakt zu Papier zu bringen – zum Beispiel durch sprachliches Ansagen.
      Die Entropie auf dem Gelände der Schriftsprache schreitet munter fort. Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt.