„Magnetisches Feuer“: Physiker enthüllen den Pfad der Energie

Energie verbreitet sich in magnetischen Materialien wie ein Waldbrand. Diese Erkenntnis kann dazu beitragen, dass Verständnis von chemischen Kettenreaktionen zu verbessern und Energiespeicher zu optimieren.

Eine neue Studie von Physikern der New York University fand heraus, dass sich Energie in magnetischen Materialien wie ein Feuer im Wald verbreitet. Waldbrände breiten sich aus, weil sich Zweige oder Stämme durch einen Funken erhitzen und schließlich brennen. Die zusätzliche Hitze führt dazu, dass sich weitere Zweige und Stämme entzünden. Diese Kettenreaktion ist irreversibel und kann nur durch äußere Einflüsse (Löschzüge, Witterung) zum Erliegen kommen.

Die Verbreitung von Energie funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Durch das Verständnis von sogenanntem „magnetischem Feuer“ versuchen Wissenschaftler, Erkenntnisse über die optimale Fertigung von Energieleitern zusammen zu stellen und Energiespeicher zu optimieren. Denn magnetisches Feuer kann auch zu einem rapiden und unkontrollierbaren Energieverlust führen, zum Beispiel in einem Generator.

Forscher untersuchen das Phänomen der magnetischen Verpuffung schon seit zwei Jahrzehnten. Hitze emittierende Reaktionen setzen Energie frei, die aufgrund der chemischen Komponenten nicht einfach zu kontrollieren ist. Aber in den Trägermaterialien kann diese Energie durch Magnetismus manipuliert werden. Auf diese Weise wird nicht nur die Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion, sondern auch die freigesetzte Energie kontrolliert.

In einem Experiment wurden magnetische Kristalle in der Größe von einem Milliardenstel-Meter einem Hitze-Impuls ausgesetzt. Diese Aktivierungsenergie löste Drehbewegungen der Moleküle in der Nähe der erhitzten Kristalle aus. Ein magnetisches Feld entstand, die Energie breitete sich auf dem gesamten Material aus.

„Wenn die Moleküle sich in der Richtung des magnetischen Feldes ausrichten, entsteht ein hohes Energiepotenzial“, sagte Andrew Kent von der Physikabteilung der New York University. „Wenn sich die Ausrichtung dann ändert, wird die Energie freigegeben, verteilt sich in dem umgebenden magnetischen Material und kann verloren gehen.“

Nun kann man aber die Geschwindigkeit dieses Prozesses kontrollieren, indem man die Beschaffenheit des Materials anpasst. Neue Energiespeicher können von dieser Entdeckung profitieren. Die Ergebnisse seien „aufregend“, sagte Kent, denn jetzt könne man überlegen, ob die Aktivierungsenergie in Form eines Funken überhaupt notwendig sei, um eine Reaktion auszulösen. „Wir hoffen, Situationen zu beobachten und zu studieren, in denen sich das magnetische Feuer spontan verbreitet, ohne einen Auslöser.“

Kommentare

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  1. Klarseher sagt:

    Dieser Artikel ist so oberflächlich, dass man weder irgend eine neue Kenntnis erlangt, noch nachvollziehen kann was das Neue an der Erkenntnis sein soll.

    Darin besteht die Ähnlichkeit mit den Publikationen zur freien Energie – Sorry!
    Ich bin sehr offen für f.E. Aber die Publikationen dazu sind Halbwahrheiten verrührt mit (unbelegten) Behauptungen und Unwissen.
    Dass es einige Dinge geben kann, die sich nicht mit bisher bekannten Gesetzen erklären lassen, sehe ich durchaus. Aber dann bitte nicht versuchen sie mit halbwahren physikalischen Formeln zu beweisen.
    UND ich warte immer noch darauf, bis jemand eine unzweifelhaft(!) funktionierende Maschine demonstriert, publiziert und verkauft / nachgebaut werden kann.
    Bis dahin, schöner Traum.

  2. Emil sagt:

    Die freie Energie ist schon weit verbreitet, nur die Physiker selbst leiden unter einer ZENSUR die bereits in der Schule beginnt und weiter reicht bis zum Dr. Titel

    Sehr empfehlenswert ist der Vortrag von Professor Dr. Turtur

    https://www.youtube.com/watch?v=-j0yYuYB2wo

  3. Nestor sagt:

    Das ist im Grunde die Form der Energiegewinnung und -verbreitung, an der Nikola Tesla arbeitete und die dann nicht weiterverfolgt wurde, weil sie den Verwertungsinteressen der Energiekonzerne widersprach.