Auto-Krise: Daimler spart bei deutschen Niederlassungen

Die deutschen Niederlassungen von Daimler haben im vergangenen Jahr einen massiven Verlust einstecken müssen. Nun will das Unternehmen Niederlassungen zusammenziehen beziehungsweise verkaufen und kleinere Standorte schließen.

Viele Mitarbeiter bei Daimler bangen um ihre Arbeit. Der Stuttgarter Autohersteller will Konsequenzen aus den schlechten Vorjahresergebnissen der deutschen Niederlassungen ziehen. Schließungen, Verkäufe und Zusammenlegungen drohen. 16.000 Mitarbeiter sind betroffen.

Daimler hat allein in Deutschland 35 Niederlassungen mit 16.000 Mitarbeitern in 140 Betrieben. Aufgrund der anhaltenden Krise in der Automobilbranche haben diese Niederlassungen im vergangenen Jahr satte Verluste eingefahren. Bei einem Umsatz von fast zehn Milliarden Euro erwirtschafteten die deutschen Niederlassungen 2012 einen Verlust von 45 Millionen Euro, berichtet die Automobilwoche.

Nun sollen Niederlassungen zusammengelegt oder verkauft werden. Kleinere Standorten sollen geschlossen werden. Bis Ende 2015 ist der Verkauf von ganzen Niederlassungen in den Betriebsvereinbarungen jedoch ausgeschlossen. Nichtsdestotrotz gibt es bereits Interessenten. Neben einem Private-Equity-Fonds interessiert sich auch der US-Autohändler Roger Penske für das Niederlassungsnetz Daimlers.

Daimler selbst vermeldete bereits Ende April einen Gewinneinbruch im ersten Quartal. Die Krise am europäischen Automarkt hat sich in den vergangenen Monaten weiter zugespitzt. Um die Krise etwas abzufedern, wandten sich die deutschen Autobauer sogar an Bundeskanzlerin Merkel (mehr hier). Darüber hinaus kämpft Daimler derzeit aber auch mit einem massiven Image-Problem. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Unternehmen wegen illegaler Arbeitnehmerüberlassung (hier).

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  1. Uuuuups sagt:

    MB baut dafür sein bisher größtes Werk in China ….