Keine Grenzen mehr mit dem Fahrrad-Helikopter

Ein Hybrid aus Fahrrad und Helikopter kann über Hindernisse fliegen und wird mit einem Akku betrieben. Einen Menschen trägt das Modell noch nicht. Die Freigabe für den Straßenverkehr ist fraglich.

Staus und Straßensperrungen, Schlaglöcher und rote Ampeln sind bald keine Hindernisse mehr. Mit dem neuen Hubschrauber Fahrrad, entwickelt von Designern aus der Tschechoslowakei in Zusammenarbeit mit einem tschechischen Fahrrad-Hersteller, fliegt man einfach darüber hinweg.

Durch zwei Hubgebläse und zwei seitlich montierte Propeller ist das Fluggerät in der Lage, senkrecht vom Boden abzuheben. „Das außergewöhnliche Luftfahrzeug bietet zudem die Möglichkeit der drei-Achsen Steuerung“, berichtet die Seite Trends der Zukunft. Einen Mensch trägt die Konstruktion noch nicht, daher fliegt das Fahrrad in einem ersten Versuch noch mit einem Dummy (siehe Video).

Innovativ neben der Flugeigenschaft des Fahrrads ist auch der Antrieb. Betrieben wird das Flugobjekt mit einem äußerst starken Akku. Dieser versorgt die Propeller und Gebläse mit Energie für eine Flugzeit von vier bis fünf Minuten und mit einer Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h. Lange kann man mit dem Fahrrad zwar nicht fliegen, aber immerhin reicht die Zeit aus, um einige Hindernisse zu überwinden.

Ein Nachteil dieser Entwicklung ist ihr Gewicht: Mit 200 Pfund ist das Gerät sehr unhandlich. Eine Freigabe für den Straßenverkehr ist daher in naher Zukunft nicht zu erwarten. Der Prototyp soll aber auf der internationalen Maschinenbaumesse in Brünn präsentiert werden.

Kommentare

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  1. biersauer sagt:

    Meine Konstruktion mittels eines 48V 20Ah LiFePO4 Akks und zwei Rädern mit einem 600W-Motor, fähr rein elektrisch mehr als 50 km. Das ist nach einer am. Studie die meist zurückgelegte STrecke mit einem KFZ in einer Tour. Eine zweite solche Batterie kann diese Strecke verdoppeln.
    Somit wurde auch mein Diesel überflüssig und mehrere tausend Liter sind somit eingespart worden.
    Aufladen kann man diese Batterie in etwa 2 std, aus der Steckdose (1kWh zu 20Cent)
    oder aus zwei Solarpaneele, oder aus einer 12V-Fahrzeugbatterie, wobei der Benzinmotor allerdings laufen sollte.
    Das ist dann fast so schön wie fliegen.
    Kein Lärm, kein Abgas, keine Steuer, keine Abhängigkeit und kein Radar!

  2. iosono sagt:

    Tschechoslowakei? was ist das für ein Land und wo liegt es?

  3. Wutbürger sagt:

    Das kann man vergessen. Denn in D, äh nein der EU braucht man dafür bestimmt einen richtigen Pilotenschein. Nachdem der Lappen für den PKW schon bei 2000 Euro liegt, werden die Flugschulen für den Flugfahrradlappen bestimmt 8000 Euro und mehr abkassieren.