Audi in der Krise: Entwicklungschef Dürheimer muss gehen

Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer muss gehen. Damit geht das Wechselspiel bei den Audi-Vorständen weiter. Bis dahin fährt Audi der Konkurrenz hinterher. Dürheimers Nachfolger soll direkt von VW kommen.

Der VW-Konzern zieht Konsequenzen aus der schlechten Bilanz der Tochter Audi. Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer muss seinen Posten, den er erst seit einem Jahr inne hat, schon wieder verlassen, heißt es verschiedenen Medienberichten zufolge.

Die Personaldebatte bei Audi geht damit in eine neue Runde. Bereits im vergangenen Jahr mussten drei Vorstände bei Audi den Hut nehmen. Die Konzernleitung ist unzufrieden mit ihren Top-Managern. Bei den Premiumfahrzeugen fährt Audi Konkurrent BMW hinterher.

Dürheimer soll durch VW-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg ersetzt werden, berichtet die SZ. Audi solle den Anschluss an die Konkurrenz nicht verlieren. Der Slogan „Vorsprung durch Technik“ werde viel zu selten eingelöst. Vor allem in der Elektromobil-Sparte ist nicht Audi, sondern BMW führend. Audi hat hingegen Projekte für die Entwicklung elektronisch betriebener Varianten ihrer Fahrzeuge R8 und A1 einstellen müssen.

Nicht nur die Entwicklung neuer Audis gerät ins Stocken. Die Absatzzahlen am Automobilmarkt sind im Keller. Der Automarkt in Europa ist so schlecht wie zuletzt vo 20 Jahren (mehr hier). Die Konkurrenten BMW und Mercedes konzentrieren sich vor allem auf den chinesischen Markt (hier). Die Auto-Lobby tut ihr bestes, um die EU-Abgasnorm im Sinne der Hersteller von Luxus-Limousinen zu torpedieren (hier).

Kommentare

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  1. christian sagt:

    jede Firma hat Hochs und Tiefs. wenn jetzt alle Kräfte gebündelt werden – und das werden sie – geht AUDI ge- und verstärkt aus dieser sogenannten Krise (also wenn so eine Krise ausschaut, dann wissen diejenigen die sie beschwören nicht wirklich was eine Krise tatsächlich ist) hervor. Wer jemals einen Audi gegen seine unmittelbaren Konkurrenten am Markt – Bmw und Mercedes – verglichen hat, sieht Audi klar im Vorteil! Designmäßig ist ein gewisser Stillstand eingetreten, aber wartet die nächsten paar Jahre mal ab!

  2. Christoph sagt:

    Audi sitzt fett in der Design Falle. Einfallsloser Mist der sich nur noch an Lämpchen unterscheidet. Diese Firma geht zu Recht unter. Nur Firmen kaufen noch diese widerlichen Protzkisten

  3. biersauer sagt:

    Diese Benzinkutschen-Schlosser werden nochihr blaues Wunder erleben, wenn die nicht rasch aufwachen.
    Erdölverbrennung ist reine Verschwendung , weil elektrisch geht es um das Hundertfache ökonomischer.

    • christian sagt:

      bitte mal ein bißchen nachdenken….woher kommt denn der Strom? wird er in der Steckdose hineingezaubert?

  4. syssifus sagt:

    Immer teurer,schlechte Qualität und fehlende Kulanz verprellt die deutschen Kunden.Das trifft für die Premiummarken Audi und Mercedes ganz besonders zu.Das Volk,kann sich kaum noch einen sog.“Volkswagen“ leisten.

  5. Walter Schneider sagt:

    AUDI ist zu einer Marketing-Maschinerie verkommen.