Übernahme gescheitert: Dell ist zu teuer für Firmengründer

Bei den Verhandlungen um den angeschlagenen Computerkonzern Dell zeichnet sich keine positive Lösung für den Gründer des Unternehmens ab. Michael Dell wollte das Unternehmen wieder von der Börse nehmen. Aber sein Angebot war dem zu niedrig und der Firmengründer will es nicht erhöhen.

Zusammen mit seinem Investor-Partner Silver Lake planten der Firmengründer und Konzernchef Michael Dell, den angeschlagenen Computerkonzern Dell zu privatisieren. 24,4 Milliarden Dollar waren geboten, 13,65 Dollar pro Aktie. Damit sollte ermöglicht werden, Dell von der Börse zu nehmen, um das Unternehmen zu sanieren. Doch der Deal könnte platzen.

Am Dienstag hatte ein Sonderausschuss des Unternehmens Michael Dell und Silver Lake empfohlen, das Angebot noch einmal zu erhöhen. Denn die Großaktionäre Southeastern Asset Management und Icahn bietet 14 Dollar pro Aktie. Doch Michael Dell und Silver Lake werden ihr Angebot scheinbar nicht erhöhen.

Eine Erhöhung sei ausgeschlossen, weil die 13,65 Dollar pro Aktie ein faires Angebot angesichts des derzeitigen Aktienkurses sei, berichtet Bloomberg mit Verweis auf ungenannte Quellen. Doch die Beratungsgesellschaft ISS ist gegen das Angebot des Firmengründers, wie diese Woche zu erfahren war. Der Widerstand Dells und Silver Lakes bezüglich eines höheren Preises dürfte deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktionäre sich gegen diese Privatisierung entscheiden, massiv erhöhen.

Kommentare

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  1. Stefan G. Weinmann sagt:

    Prof. Hankel, zurück zur nationalen Währung, als Parallelwährung zum Euro, mit einem Kommentar und weitergehenden Vorschlag von mir / uns http://templerhofiben.blogspot.de/2013/07/preussisch-prof-hankel.html

  2. Stefan G. Weinmann sagt:

    Geschenk von Eike Hamer – Mittelstandsinstitut Niedersachsen: der Weltgeldbetrug & Eurokrise: die Lust am gemeinsamen Untergang http://templerhofiben.blogspot.de/2013/07/geschenk-von-eike-hamer.html?spref=fb