Goldman: Massiver Anstieg der Gehälter

Im zweiten Quartal 2013 lagen Umsatz und Gewinn der Investment-Bank deutlich höher als ein Jahr zuvor. Entsprechend stark stiegen auch die Gehälter. Sie sind nun so hoch, wie seit dem Lehman-Crash nicht mehr.

Die Quartalszahlen der Investment-Bank Goldmann sind zwar besser als vor einem Jahr, aber schwächer als noch im ersten Quartal. Die Gehälter der Banker sind innerhalb des letzten Jahres massiv gestiegen.

Goldman Sachs meldet für das zweite Quartal einen Nettogewinn von 1,93 Milliarden Dollar (1,48 Milliarden Euro). Das ist mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Die Einnahmen stiegen um 23 Prozent auf 8,61 Milliarden Dollar, so Goldman.

„Das Ergebnis der Firma war solide, vor allem vor dem Hintergrund durchmischter wirtschaftlicher Stimmungen während des Quartals“, sagte Goldman-Chef Lloyd C. Blankfein. Der Aktienkurs der Investment-Bank ist seit Jahresbeginn um 28 Prozent gestiegen.

Für Gehälter und andere Zahlungen an die Mitarbeiter meldet Goldman für das zweite Quartal einen Wert von 3,7 Milliarden Dollar. Das sind 15 Prozent mehr als im ersten Quartal und 27 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass Goldman im selben Zeitraum die Zahl seiner Mitarbeiter von 32.000 auf 31.700 gekürzt hat, so Zero Hedge. Das durchschnittliche Jahresgehalt über die letzten zwölf Monate gerechnet liegt somit wieder bei 432.956 Dollar.

Kommentare

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  1. Drusius sagt:

    Die Geldmenge steigt exponentiell – wegen Zinseszinsprinzip – die werden vermutlich auf der Geldbasis bezahlt. Außerdem bei 8 bis 10 Prozent Inflationsrate haben die sich doch auch nur den Ausgleich gewährt. Vermutlich verstehen die von Inflation mehr, als die verdummten Arbeitenden, die sich irgendeinen beliebigen Warenkorb als Refernz vorrechnen lassen. Dummheit muß bestraft werden – so scheint es.

  2. schmuzekatz sagt:

    Diese kranken Typen zerstören die ganze Welt mit ihrer Gier und damit letzendlich sich selbst.Damit meine ich nicht nur Goldman Sucks.

  3. Michele sagt:

    Die Frage die sich mir jetzt unweigerlich stellt, ist diese: Sind die jungen Leute von heute, anbetracht des Raubautzes von Bänkern noch gewillt, sich für einen Hungerlohn abzuschinden…ich glaube die Sache geht (Aufklärung vorausgesetzt), gesellschaftlich gesehen, zukünftig ganz schön in die Hosen…

    • Michele sagt:

      Und es gibt noch andere Zocker…Bänker sind jedoch ein passendes Synonym für Raubbautz. 🙂 🙂

  4. hans sagt:

    Ich frage mich immer wieder: Was produzieren diese 31700 Mitarbeiter eigentlich?

    • Steuerzahler sagt:

      sie ziehen den Reichen das Geld aus der Tasche,was nicht schlimm waere ,
      wenn der Steuerzahler es nicht zurückzahlen müsste

  5. Hülsensack sagt:

    Dieser Gehälteranstieg ist ein Zeichen dafür, daß man wieder guten Betrug gemacht hat und die Dummen dafür wieder bezahlen.
    Das Buch: „Die Unersättlichen“, von einem ehemaligen GS-Mitarbeiter gibt einen sehr guten Einblick, wie dort gedacht und gearbeitet wird, in diese Richtung.