Deutscher Arbeitsmarkt soll weiter geöffnet werden

Die Bundesagentur für Arbeit will den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus dem Ausland weiter öffnen. So sollen mehr Berufsgruppen vor allem für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland geöffnet werden. Und dass, obwohl in Südeuropa die Arbeitslosigkeit weiter wächst.

Fachkräftemangel ist in Deutschland weiterhin ein großes Thema, so sieht es vor allem die Bundesagentur für Arbeit. Demnach fehlen nicht nur im Gesundheitsbereich Fachkräfte, sondern auch in technischen Berufen. Aus diesem Grund soll der deutsche Arbeitsmarkt nun auch für Bewerber aus Nicht-EU-Ländern noch weiter geöffnet werden.

Zusammen mit dem Wirtschafts- und dem Arbeitsministerium hat sich die Bundesagentur für Arbeit demnach auf eine so genannte Positivliste geeinigt, die am Montag veröffentlicht wurde. Insgesamt 18 Berufsgruppen sollen nun für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ländern zugänglich gemacht werden. Die „Grundlage für die Auswahl der Berufe in der Positivliste bildet die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit“, so die Bundesagentur.

Mit dabei sind nun neben den Berufen in der Gesundheitsbranche, für die mittlerweile auch in Asien gesucht wird, auch Berufe in der Mechatronik, in der Bauelektrik, in der Kältetechnik oder auch in der Automatisierungstechnik.

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern stellt sich allerdings die Frage, wie es zu einem derart großen Fachkräftemangel kommen kann. Ein Fachkräftemangel, der der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Ministerien zufolge so groß ist, dass man Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Land abwerben möchte.

Kommentare

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  1. LarsLonte sagt:

    Die wahren Arbeitslosenzahlen

    Quelle: Via eMail an “Politik im Spiegel” Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwendenhttp://politik-im-spiegel.de/die-tatschlichen-arbeitsmarktzahlen-april-2013/

  2. WolfThom sagt:

    Zu dem angeblichen Fachkräftemangel empfehle ich die Kopp News des Kopp Verlages Online mit Udo Ulfkotte und Eva Hermann – abseits der neoliberal-monetaristischen Mainstream Medien.

    Volksprotest – die wahren Zahlen

    http://www.volksprotest.de

    Lösungen und Alternativen siehe Forum!

    Deutschland bräuchte eine am kanadischen Vorbild ausgerichtete Einwanderungspolitik!

  3. niemand sagt:

    Ich kann nur den redbazille zustimmen. Du bist nicht alleine der/die diesen Eindruck hat.

  4. aytekin sagt:

    In den letzten Jahren ist der durchschnittliche IQ in Deutschland von 107 auf 98 gefallen. In Kanada beispielsweise steigt er durch Einwanderer, weil nur qualifizierte, für das Land brauchbare, einwandern dürfen! Deutschland wird ausgelöscht, unsere Politiker sind Schuld. Es ist nicht mehr umkehrbar.

  5. redbazille sagt:

    Seltsam, ist man als Facharbeiter arbeitsuchend, oder arbeitslos, dann bekommt man von der Arge nur Vorschläge von Zeitarbeitsfirmen. Was anderes bringen die nicht mehr. Oder wird die Arge von den Zeitarbeitsfirmen geschmiert. Nein, fakt ist, die Arge gibt sich keine Mühe. Es ist ein arroganter Dreckshaufen welche nur Zeitarbeitsfirmen vermittelt.

  6. Margrit Steer sagt:

    An der völligen Deutschland-Vernichtung macht nun auch die CDU mit. Na Bravo
    Bishr waren es die faschistischen Grünen
    Die merken alle gar nichts, dass sie selbst den Weg für rechts beretien

  7. ungefragt sagt:

    Asiaten benötigen zum Überleben weniger Lohn, deshalb ist das eine win-win-Situation.

  8. Pat sagt:

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/74795/umfrage/jugendarbeitslosigkeit-in-europa/

    …reicht offensichtlich noch nicht, um die Löhne richtig fett nach unten drücken zu können – was ja „in der jüngeren Geschichte“ (nach neusten Erkenntnissen, und wie vor einiger Zeit auch mal irgend‘ so’n wichtiger ex-Politiker von „damals“ blicken ließ) bisher immer der Haupt- bzw. einzige Grund war, für forcierte Zuwanderung und Arbeitskräfteanwerbung.

  9. Sissy sagt:

    Tolle Fachkräfte werden kommen, z.B. aus Afrika, Afghanistan, Anatolien, eben aus Ländern wo man Spitzenkräfte für Hartz IV-Empfänger im Überfluss hat.

  10. Schönes Wetter sagt:

    …..logische Konsequenz.
    Irgendwo müssen die Arbeitslosen ja her kommen, damit die Arbeitsämter – Arbeitsagenturen – Jobcenter (Namen ausdenken – ABM 🙂 selber Arbeit haben. Wir spielen Arbeitslose + Hartzer, damit die Jobcenter Arbeit haben. Eine Fachkräfteengpassanalyse – ich lach mich echt tot, das Ding würde ich gerne mal durchlesen – sehr kreativ, wenn es um Arbeitsbeschaffung geht, dass muss man den Centern schon lassen. Mein Arbeitsamtberater hat noch 2 Jahre bis zur Rente und sagt: „Alles Schwachsinn und das sein Jobcentergebäude so marode ist, dass auf meiner Einladung stehen müßte
    BETRETEN AUF EIGENE GEFAHR.“